Weihnachten im August?

Veröffentlicht 24. August 2016 von witchym

Als ich heute nach Hause kam, warte dort ein kleines Päckchen auf mich. Der Name der Absenderin ließ den Inhalt schon erahnen:

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Socken für meinen Mann. Er freut sich sehr. Die Geschichte dazu: Ich hatte im Frühjahr Kontakt mit einigen Leuten in ebay-Kleinanzeigen aufgenommen, die Wolle kostenlos suchen. Anstatt mir die Portokosten ersetzen zu lassen, bat ich um etwas Kleines Handgearbeitetes. Ich dachte eher an Spülis und Topflappen oder dergleichen. Frau F. bot an, Socken zu stricken. Und auf die ersten zwei Paare als Dankeschön für die erste Wollesendung haben wir vereinbart, dass sie für meinen Mann gern mehr stricken würde. Wolle gegen Socken. Und so kamen nun nach relativ kurzer Zeit schon alle 6 Paar zurück. Größe 42, mit extra langem Bein und rechts-links Schaft für dünne Spinnenbeine 🙂 Das nenne ich Maßanfertigung. *grins

Einerseits habe ich ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil ich ja selber Socken für meinen Mann stricken könnte. Aber nicht gerne mache. Und während die liebe Frau F. nun für mich nun strickt, werkle ich an lauter Sachen, die mir Spaß machen.

Andererseits hat sie mir versichert, dass sie total gerne Socke strickt, auch so „einfache“, wo man nicht viel nachdenken muss. Und sie freut sich, dass sie jemanden zum Bestricken hat. Sie meint, ich darf gerne mehr bestellen. Und mein irregroßer Vorrat hat so eine sinnvolle Verwendung. Also eigentlich ist ja alles gut und alle sind glücklich, oder? Nun stellt sich mir die Frage, wie viele Paare mein Walter noch gebraucht. hihihi

Jedenfalls freuen Walter und ich uns sehr über gleich 6 Paar kuschelige Socken. Ich werde sie aber erst mal verstecken, weil er sie sonst sofort anziehen würde. Auch bei 30 Grad dieser Tage.

Übrigens ganz links oben ist Sockenwolle von KKK „Sensitive Socks“ – 4fädige Wolle von ONline Klaus Koch. Sie wird damit beworben, dass sie für Wollallergiker geeignet ist und besteht aus 93 % Polyacryl und 7 % Polyester mit einer Lauflänge von 400 m. Sie fasst sich an wie Mikrofasergarn, also weich aber auch sehr glatt. Ich bin gespannt, wie sie beim Tragen sind. Ich muss Anette unbedingt fragen, ob sie beim Stricken einen Unterschied gespürt hat…

Ein gehäkeltes Projektkörbchen

Veröffentlicht 24. August 2016 von witchym

oder auch einfach Utensilo ist vor wenigen Tagen aus den Resten der Taschen-Trilogie entstanden. Aus einer Laune heraus wollte ich alle Reste gleich noch verbrauchen und habe – ohne groß nachzudenken – begonnen. Der Boden ist ein bisschen wellig geworden, aber ich finde es TOTAL niedlich und die Farben gefallen mir sooo gut zusammen. Davon könnte ich noch viele mehr machen.

Der besondere Spaßfaktor beim Häkeln war meine minigeniale Idee, das Wollknäuel mit einem Maschenmarkierer innen am Boden festzupinnen (gut, wenn man das Knäuel so wickelt, dass der Faden aus der Mitte kommt.) So hatte ich alles „auf der Hand“ und nirgendwo hing der Faden herum. So habe ich zum Beispiel wunderbar beim Friseur gehäkelt, da will man ja nichts herumbammeln haben, wo doch überall Haare sind 🙂

 

Decke Nummer drei ist fertig

Veröffentlicht 21. August 2016 von witchym

Click here for the English version: Blanket Number 3 is done

Aller guten Dinge sind drei und damit habe ich heute nach zweitägigem Häkel- und Zusammennäh-Marathon auch die dritte Decke fertiggestellt. Es hat durchweg Spaß gemacht.  Ich bin stolz , dass ich dieses Projekt so schnell uns ohne Phasen der Unlust durchgezogen habe. Wer sich fragt, woher ich die viele Zeit nehme … die weiße und auch die blaue Decke hier sind zum großen Teil im Wartezimmer der Augenklinik entstanden. 😊 besser sehen können und noch was schaffen … Super oder?

Mit den stattlichen Maßen von 1,95 x 1,20m ist sie nur ein bisschen zu kurz, um eine Sofadecke zu sein.

So gefällt sie mir am besten:

Mit 2055 g Gewicht macht sie sich auch als Teppich gut:

Diese Decke habe ich mit festen Maschen zusammen gehäkelt. Sicher nicht für jedes Projekt geeignet, aber hier gefällt es mir gut.

Die nächste Decke ist fertig

Veröffentlicht 18. August 2016 von witchym

Click here for the English version: The next blanket is done

Nach der positiven Resonanz auf die Fertigstellung meiner Hachette-Decke und dem Hochgefühl, so ein großes Projekt nach so langer Zeit fertiggestellt zu haben, nutzte ich die Motivation und habe mich an die Anna-Decke gesetzt. Die Teile waren schon seit bestimmt 2 Monaten – oder länger – fertig gehäkelt. Es ging „nur noch“ um das Zusammenfügen und Fäden vernähen. Puhh …

Bei Pinterest habe ich einen Beitrag entdeckt, wo Häkelteile mit Kettmaschen zusammengehäkelt werden, so dass es keine dicke Wurst als Naht gibt. Nachdem einfaches Zusammennähen mir gar nicht gefallen hat, probierte ich das aus und es gefiel mir total gut. Dafür habe ich dann irre 24 Stunden Arbeitszeit gebraucht. Ich kann es selbst kaum glauben. Und 3 oder 4 Stunden nochmal, um die Fäden vom Zusammenhäkeln noch zu vernähen. Aber nun ist sie fertig und all die Ungeduld und Anstrengung ist vergessen:
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Innerhalb der Familie hat sie schon viel Lob erhalten. Sogar mein Walter hat sie Anderen gegenüber voller Stolz gepriesen. Das freut mich natürlich sehr.

Zunächst hat die Decke keinen Rand bekommen. Soweit ich mich erinnere, hat das Original aus der Anna auch keinen. Ob ich einen anhäkle, ist noch nicht entschieden. Könnte sein, dass ich mich dazu aufraffe, wenn es kälter wird und man gerne eine kuschelige Decke auf den Beinen liegen hat. 🙂 Das ist ja das Schöne beim Häkeln: Man kann einfach später weitermachen, wenn man will. Oder lässt es, es rollt sich ja schließlich nichts ein, wie beim Stricken. Hier ist es reine Deko, die kann, aber nicht muss. Das gefällt mir gut.

Ebenso könnte später auch noch ein Kissen dazukommen, wenn ich möchte. Oder auch zwei.

Übrigens muss man nicht das alte Anna-Heft besitzen, um die Decke nachhäkeln zu können. Meine Schwester hat mir neulich dieses Bild geschickt. Es gibt ein Häkelheft aktuell im Handel:

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Socken

Veröffentlicht 17. August 2016 von witchym

Ja, ich kann auch noch stricken. Letzte Woche habe ich Wartezimmer-Zeiten dafür benutzt, ein Sockenpaar zu Ende zu stricken. Da ich meiner Kollegin immer in der Pause beim Sockenstricken zuschauen muss, kam irgendwie die Lust auf Socken wieder hoch.

Das ist schon Nummer 4/2016:

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Nr. 3/2016 war gerade nicht zum Fotografieren griffbereit. Die habe ich für Schwester Monika von der Augenklinik gestrickt, weil sie mir immer beim Stricken zuschauen muss, während sie mich für die Spritze vorbereitet. Und ihr „Na da können Sie auch mal für meine kalten Füße was Stricken“ hatte ich mir gleich zu Herzen genommen und losgelegt. Sie ist so unglaublich nett, dass sie es absolut verdient hat. Schwester Annett hätte auch ein paar verdient. Aber sie hat angeblich nie kalte Füße und möchte keine. Na bitteschön. Ich zwinge niemanden. Hihi

Gut,  das ich über viele Kilo Stash verfüge. So war etwas in den Lieblingsfarben grün/blau zu finden und ich konnte gleich loslegen. Hier wenigstens ein Foto während des Strickens:


Hier Nr 2/2016. Dieses Paar hatte ich fast vergessen. Ein Geburtstagsgeschenk für meine Chefin. Wer hätte gedacht, dass sie sich das mal wünscht: 

Und hier noch Nr 1/2016. Eigentlich noch 2015 gestrickt, aber Fäden erst dieses Jahr verstohlen.  *grins

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Im Moment verstricke ich Reste von 6-fach Sockenwolle zu kleinen Babysocken.

Taschen-Trilogie

Veröffentlicht 16. August 2016 von witchym

Click here for the English version:Tote trilogy

Wenn ich eine Pause vom Deckenhäkeln brauchte, habe ich in letzter Zeit kleine Taschen gehäkelt. So sind 3 Stück entstanden:

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Gefunden habe ich die Tasche incl. kostenloser Anleitung bei Pinterest. Wenn man sich nicht verzählt und blöd anstellt (wie ich teilweise), sind die Taschen schnell gehäkelt und durchaus für einen Anfänger geeignet, um sich in Häkelschriften einzufummeln. Die weiße Tasche ist aus 115 g Schulgarn, die anderen beiden sind aus Pantino von Schoeller&Stahl, einem Mischgarn aus 60% BW, 40% Polyacryl (LL 90 m/50 g), gearbeitet. Interessant ist, dass die rosa und lila Tasche trotz gleichem Garn und gleicher Häkelnadel so unterschiedlich in der Größe sind.

Nun müssen nur noch die Innenbeutel eingenäht werden. Die lila Tasche hat inzwischen schon die Eigentümerin gewechselt. Ich hoffe, sie hat als Projekttasche beim Schwesterchen ein gutes Leben. 🙂

 

Ein schöner Handarbeitstag

Veröffentlicht 16. August 2016 von witchym

Click here for the English version: What a nice Crochet day

WAS FÜR EIN SCHÖNER HANDARBEITSTAG! Das trifft es wohl am besten, wenn ich den Samstag beschreiben soll. Seit gefühlten Ewigkeiten habe ich mal wieder etwas zusammen mit meiner Schwester in Sachen Handarbeiten unternommen. Wir waren zu Gast bei Cszillas 1. Fusselbörse (S. letzter Beitrag).

Meine Schwester überraschte mich bei ihrer Anreise mit einem sehr geräumigen Leihwagen. Dachte ich doch, sie und ihr Mann kämen wie meistens mit dem Zug. Es stellte sich sehr schnell heraus, dass wir diesen auch dringend brauchten, um meine aussortieren Mengen an Handarbeitssachen zu transportieren. Ich wusste ja nicht genau, was zu erwarten war. So habe ich von jedem ein bisschen – ein breites Spektrum also – mitgenommen. Und da kam so Einiges zusammen, was nie und nimmer in mein kleines Autolein gepasst hätte. Nicht mal, wenn ich Christine zu Hause gelassen hätte. hihihi

Im Vorfeld – beim Aussortieren und Zusammenpacken – hatte ich schon schöne Stunden inmitten meines Stashs verbracht. Da kam ich zu dem Eindruck, dass dies locker zu einem eigenständigen Hobby werden könnte … Stash-Schauen und Träumen. 🙂

Aber wie auch immer … am Samstag Morgen also Auto ordentlich voll gepackt und ab die Post. Anreise zügig und ohne Probleme haben wir gleich aufgebaut. Als Mama’s Kinder waren wir natürlich hübsch pünktlich da, damit man zur Eröffnung auch fertig ist.

Linke Seite / rechte Seite meiner Auslage

Auch wenn die Laufkundschaft fehlte, habe ich doch gut getauscht und auch ein bisschen Umsatz gemacht. Damit war ich rundum zufrieden. Allerdings war der Gewinn ja die kleinste Motivation für mich fürs Mitmachen. Ich wollte mein Lager ausräumen. Das hat nicht so gut geklappt, ist aber nicht schlimm.

Ich habe es sehr genossen, den Tag Seite an Seite mit meiner familieneigenen Schauklöpplerin zu verbringen:

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Wir haben den Tag also in erster Linie dafür genutzt, zusammenzusitzen und hemmungslos zu fachsimpeln.

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Die blaue Häkeldecke hat einen großen Sprung vorwärts gemacht. Es fehlen noch 3 Reihen, also 27 Patches.

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Wir haben viel über das Spinnen erfahren. Das ist ein Thema, mit dem wir uns bisher nicht besonders auseinandergesetzt haben. Es ist schon interessant, was damit alles so zusammenhängt. Vielleicht probiere ich das ja doch noch eines Tages mal aus. Wobei ich mir das im Moment noch nicht vorstellen kann. Wenn ich Eines in meinem Leben gelernt habe, dann: Sage niemals nie! 🙂

Vielen lieben Dank Czilla für diesen wunderschönen Tag! Du bist eine gute Gastgeberin. Da kommt man sehr, sehr gerne wieder!!! Deine kalte Tomatensuppe war so lecker. Das war meine erste kalte Tomatensuppe. Ich musste mir gleich mal im Internet ein interessant klingendes Rezept gesucht, um es selbst auszuprobieren. Nun muss nur noch ein heißer Tag kommen.

Nun habe ich nur ein „kleines“ Problem: Nun ist alles, was ich loswerden möchte, schön zusammengepackt. Und ich möchte es loswerden. Aber wie bloß? Ich würde gerne ein bisschen Geld damit machen, um wenigstens einen Teil der Anschaffungskosten wieder zu bekommen. Ebay oder Ebay-Kleinanzeigen ist für diese Mengen einfach zu aufwändig. Alles verpacken und verschicken … puhh … Also bleibt wohl nur, doch mal selber als Aussteller auf einen Flohmarkt gehen? Das wäre bis vor kurzem noch absolut undenkbar gewesen. Die Vorstellung, dass jeder in mit mehr oder weniger schmutzigen Fingern in meinen Sachen herumwühlen würde … oh nein … Aber nun … So ein Hallenflohmarkt vielleicht … ??? Mein Liebste würde mich natürlich gerne begleiten. Aber ich habe so was noch nie gemacht, weiß gar nicht, wie das geht, wie ich zu einem Stand komme usw.