Bücher

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Twist Collective

Veröffentlicht 1. Oktober 2016 von witchym

Gerade entdeckt: Twist Collective hat das Herbst-Magazin veröffentlicht. Es sind wieder viele schöne Sachen drin, schöne Zopfpullis. Ich mag die Idee von „mine is yours“ – Modelle für SIE und IHN gleichermaßen. Und es gibt eine gute und ausführliche Anleitung für Knopflöcher. Aber wie meistens, alles Gute ist in englisch…

Schick deinen Mann Handarbeitszeitungen kaufen

Veröffentlicht 30. August 2015 von witchym

Beim Durchsuchen meiner Fotos nach Handarbeitsbildern habe ich eines entdeckt, was mir gleich eine kleine, lustige Geschichte in Erinnerung brachte.

Ich war vor ein paar Wochen krank zu Hause und so schickte ich meinen Mann zum Zeitungsladen, um meine wöchentliche Häkelzeitschrift zu kaufen. Außerdem war ich der Meinung, ich müsste mir etwas gönnen und wollte eine Zeitschrift, die ich neulich mal irgendwo durchgeblättert habe. Nämlich diese hier:

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Zu meinem Mann sagte ich: Und bring mir außerdem noch die Häkelzeitschrift mit, wo vorn drauf eine Frau mit einem gehäkelten Bikini ist. Ich weiß grad nicht genau, wie sie heißt und was sie kostet…

Und was habe ich bekommen? NUR das hier:

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Wie konnte ich auch ahnen, dass AUSGERECHNET in dieser Woche auf meiner wöchentlichen Häkelzeitung auch ein Bikini drauf ist????

Meckern konnte ich nicht, er hat ja nichts Falsches gebracht. hihihi Es bleibt aber immerhin eine lustige Geschichte mit viel Lerninhalt für mich: Kauf lieber selber und weiß ganz genau, was du willst 🙂 🙂 🙂

Ausgehört

Veröffentlicht 5. Oktober 2011 von witchym

… habe ich eben das Hörbuch „Ein Schnupfen hätte auch gereicht – Meine zweite Chance“ von Gaby Köster und Co-Autor Till Hoheneder.

Ja, ich gebe zu, ich mochte die laute Krawall-Röhre Gaby Köster eigentlich ganz gerne auf der Bühne sehen (ok, nicht, wenn ich Kopfschmerzen hatte). Auch als Rita an der Supermarktkasse, sehe ich sie mir hin und wieder gern an. Dass sie von heute auf morgen plötzlich aus der Öffentlichkeit verschwand, hatte mich doch ganz schön beschäftigt. Dass man so absolut rein gar nichts über ihren Verbleib hörte (außer dumme Gerüchte), fand ich merkwürdig und taktisch auch nicht besonders klug. Sie neulich dann ebenso plötzlich wieder in der Öffentlichkeit wiederzufinden, beschäftigte mich erneut. Ich habe mir nur ihr allererstes Interview im Fernsehen angesehen, habe alle zerstückelten, ausgeschlachteten Wiederholungen und Kommentare dazu gemieden und mir auch die Meinung der Presse dazu erspart. Ihr Buch wollte ich unbedingt lesen, das stand fest. Und als ich es letzte Woche bei Audible in Hörbuch-Form entdeckte, war es sofort gekauft. Und seitdem saß Gaby Köster mit mir im Auto und hat mir von ihrem Leben erzählt.

Das Buch zu beschreiben ist total schwer für mich. Ich muss vornweg sagen, dass ich keine Erwartungen an den Inhalt hatte. Naja … vielleicht doch … in ihrer derben Komik wird sie wohl heftig verbal mit dem Schlaganfall kämpfen, dachte ich. Doch es ist ganz anders geworden. Es ist ein ehrliches Buch. Das wohl in allererster Linie. Ihre Stimme ist vom Schlaganfall noch gezeichnet, doch man erkennt sie wieder. Ich hatte oft das Gefühl, sie sitzt wirklich mit mir im Auto und erzählt einer guten Bekannten nach langem Wiedersehen, durch welche Sch… sie in den letzten Monaten gehen musste. Sie rechnet schonungslos mit der Regenbogenpresse ab. So verstehe ich nun ansatzweise, warum sie und ihr Management den Weg des völligen Schweigens gewählt hatten. Da ich kein Freund von Promi-Klatsch bin, habe ich damals gar nicht mitgekriegt, dass der „Fall“ doch durch die Presse ging und voller Lügen war.

Obwohl das Thema Schlaganfall so ernst und bitter ist und es Gaby ja auch ganz schön erwischt hatte, fühlte ich mich gut unterhalten. Ich habe vielleicht nicht so oft gelacht, wie es die beiden Autoren gerne gehabt hätten. Trotzdem … so manche Pointe ala Gaby Köster hat mich laut auflachen lassen. Sie ist und bleibt typisch Gabi Köster! Besonders angetan bin ich von all der Liebe, die zwischen den Zeilen für ihre Freunde und Familie mitschwingt. Ja, ich gestehe: Da hatte ich auch oft Tränen der Rührung in den Augen.

Irgendwie hatte ich auch den Eindruck, dass sich Gabys Sprachleistung im Laufe des Hörbuches verbessert hat (hat mich sehr gefreut für sie). Wenn man genau hinhört, kann man die Rührung in ihrer Stimme hören. Das berührt! Am Ende bleibt das Gefühl, man würde gern noch mehr von ihr hören.
Sie macht sich Sorgen, wie es beruflich weitergehen soll. Ich würde mich freuen, sie wieder mit einem Programm zurück auf der Bühne zu sehen. Schnabel und Geist sind ja noch immer in Ordnung. Dass sie nicht mehr so zappeln kann … nun … ich wette, das kann sie mit ihrem Sprechwerkzeug und Kreativität glatt wettmachen. Das wär eine Herausforderung!?
Ich fand übrigens auch die Stimme von Co-Autor Till Hoheneder sehr beeindruckend. Was er über seine Beziehung zu Gaby zu sagen hat … nun … ich sag nur: Pipi in die Augen.

Hörbuchtechnisch würde ich mir wünschen: Ein lustiges Hörspiel von und mit den beiden würde ich doch sofort konsumieren! Also bitte: An den Schreibtisch ihr beiden!!!

Übrigens beeindruckte mich auch die Grat-Wanderung zwischen Privatleben und Diskretion. Das ist echt eine Meisterleistung! Wow.

Und da gab es ein Wort, dass ich ausgesprochen schon lustig fand, aber nun, zufällig online gefunden … hihihi … noch lustiger: „Drissdrecksdrisselig“ (er Schlaganfall) So was hat der erzgebirgische Volksmund nicht zu bieten! hihihi

Fazit: Das Buch ist wirklich empfehlenswert!

 

Endlich wieder Entspannung für die Ohren

Veröffentlicht 11. April 2011 von witchym

… gab es für mich in den letzten Tagen hörbuchmäßig. Seit der Buchmesse hatte ich nur noch Pech in der Auswahl meiner Hör- und (Lese-)Bücher.

Ich hatte mir anlässlich der Buchmesse nach langer Zeit mal wieder ein gedrucktes Buch gegönnt (Ok, der eigentliche Grund war, dass es das Buch nicht als Hörbuch gibt): Nacktbadestrand. Es wird und wurde ganz schön beworben. Alles klang so verheißungsvoll! Eine ehemalige Lehrerin und mehrjährige Buchladenbesitzerin schreibt als 79-jährige über ihren gerade begonnenen sexuellen Frühling. Ich erwartete ein bizarres Thema und gutes, ansprechendes Deutsch. Nun … Ich war hemmungslos… enttäuscht. Mein Deutschlehrer hätte mir im Aufsatz für so ein Werk keine besonders gute Note gegeben. Die Sprache ist mir zu einfach, zu direkt, zu … hm … billig, das Buch ist definitiv nicht anregend (ok, hatte ich auch nicht erwartet). Während des Lesens fühlte ich mich permanent unbehaglich. Es blieb in mir ein Gefühl der Bitterkeit. Da strebt diese Frau nach einigen männerlosen Jahrzehnten auf ein Abenteuer zu … und dann … erlebt sie … das, was sie erlebt … Da wäre sie aber mit einem Besuch im Erotik-Spielzeugladen bedeutend besser weggekommen. Und am Ende blieb auf meiner Seite nur ein großes Mitleid mit dieser Frau, dass sie nichts Besseres erlebt hat, nach 40 Jahren Abstinenz. Arme Frau. Und dass sie ihr Erlebtes so toll findet, dass sie darüber ein Buch schreibt … hm … bitter, das ist wirklich einfach nur bitter und traurig.

Zeitgleich im Auto hörte ich „Die Frau des Zeitreisenden“, sozusagen als Vorbereitung auf den Film, den ich bald als DVD schauen wollte. Nach CD 2 (von 5) gab ich auf, ich habe den Sinn der Zeitreiserei einfach noch nicht begriffen. Noch nicht einmal eine Andeutung konnte ich erkennen. Von übermäßiger Liebe war auch nichts zu spüren … Ein Buch, in dem es nur sinnlos wirr durcheinander geht. Ich habe die ca. 2-3 Stunden durchgestanden, mehr leider nicht. Aber man wird ja vorgewarnt, die Geschichte ist kein SciFi, wäre nicht „unanstrengend“. Aber von der überwältigenden Liebe wurde ich leider auch nicht überzeugt. Nun ja. Es ist ein Ausnahmebuch ganz ohne Frage,  zu dem ich keinen Zugang gefunden habe. Kann ja mal passieren. Ob ich den Film anschauen werde … ich glaube nicht.

Als Nächstes packte ich dann „Sie da oben, er da unten“ von Cordula Stratmann in den CD-Player. Auch hier hatte ich große Hoffnungen auf ein unterhaltendes Buch. Ich hatte mich bei Amazon gut belesen, was zu erwarten sei. Nun … leider ging mir Frau Stratmanns Stimme schon bald auf den Nerv. Und die Handlung, … nun … welche Handlung denn? In der Rezesion hatte ich was von „Humor“, „rasantes Tempo“, „von urkomisch sein“ gehört. Hm … Da muss ich echt irgendwas verpasst haben!?
Ich hörte auch hier CD 1, schob CD 2 hinterher. Irgendwann muss es doch spannend werden! Wo kommt der Wortwitz? Wann beginnt das rasante Tempo? Nichts. Ich setzte CD 3 und 4 aus und stieg mit CD 5 wieder in die Geschichte ein. Das Geplätscher ging weiter und ungeduldig darauf wartend, dass die Spannung zum Ende hin steigt und es ein grandioses Finale gibt (wenigstens DAS!) … nun … da war das Hörbuch zu Ende. Nicht mal das erwartete Ende wurde mir gegönnt! Hätte ich es mal wie das Hörbuch vorher nicht zu Ende gehört. Dann wäre mir ein Aufreger erspart geblieben. Das Thema hätte EINDEUTIG mehr hergegeben.  Hoffentlich sind ihre Bühnenprogramme besser, muss wohl, sonst wäre sie nicht so erfolgreich.

Ich war von Hörbüchern erst mal genervt. Puhh … So geht das nicht weiter. Ich brauch im Auto was, was mich wach- und unterhält und nicht zum Einschlafen bringt.

Trotzdem schob ich das nächste Hörbuch in den Player: „Die Woll-Lust derMaria Dolors“ Ich war total unter Anspannung: Dieses Buch, mit diesem tollen Titel, wird mich doch nicht etwa auch enttäuschen?????? Doch nein, endlich entspanntes Aufatmen. Ein schönes, unterhaltsames Buch. Sicher hätte man noch mehr aus dem Thema herausholen können. Aber endlich wieder mal ein Hörgenuss. Leider war es zu schnell vorbei. Und die Vorstellung, dass man im Alter vielleicht wie Maria zwar nicht mehr sprechen, aber noch stricken kann, ist doch sehr tröstlich, oder?

Weil ich zurzeit keine Lust auf Musik oder Radiohören (die selben Nachrichten und Werbung aller paar Minuten sind einfach bääähhh und obernervig) habe, höre ich schon das nächste Buch: „Weiß der Himmel von dir“. Auch ein unterhaltendes Buch, wenn ich auch nicht den versprochenen Wortwitz finde, wie man in der Beschreibung lesen kann.  Zell ist mir nach mehr als einem Jahr Witwendasein noch viel zu sehr in Trauer, das hat – das muss ich gestehen – für mich etwas Nerviges an sich, weil ich selbst diesbezüglich ganz anders bin. Sie badet ein bisschen zu viel im Selbstmitleid. Aber Andere sind anders, das kann ich akzeptieren.
Die Hälfte des Buches habe ich nun schon gehört, bis jetzt merke ich noch nicht viel davon, dass ihr die Freunde, ja die ganze Stadt hilft, wieder ins Leben zurückzufinden. Im Gegenteil, ich finde, Freunde und Familie lassen sie ganz schön allein. Aber das kleine Nachbarsmädchen ist schon recht aktiv und vereinnahmend. Ich hoffe also, dass es der guten, sympathischen Zell schon bald viel besser geht…

 

Und diese Hörbücher warten darauf, als Nächstes gehört zu werden: „Fragen Sie die Kassiererin“ und „Die Leiden einer jungen Kassiererin“, beides von Anna Sam. Laut meiner Schwester sehr witzig, unterhaltsam und … leider … realitätsnah. Ich bin schon ganz neugierig!
Aber vielleicht müssen die beiden noch warten, denn heute hab ich mir den neuen Roman von Nicolas Sparks heruntergeladen: „Wie ein Licht in der Nacht“. Bin schon gespannt, ob es eines seiner besseren oder seiner nicht so guten Bücher ist. Die Spannung halte ich nicht lange aus, das weiß ich jetzt schon.

Weihnachten naht … wer kennt dieses Buch?

Veröffentlicht 5. November 2010 von witchym

Ich hab da mal eine Frage an die Leseratten unter euch, die sich noch dazu mit Kinderliteratur auskennen.

Also … ich hab vor ca. 2 Jahren in einem Buchladen ein bisschen Wartezeit überbrückt und in einem Kinderbuch herumgelesen. Es war eine Weihnachtsgeschichte. Alleinerziehende Mutter, eine Tochter in der Schule. Die Mama hat einen neuen Freund und traut sich (noch) nicht, dem Mädchen davon zu erzählen. Und so verkleidet sich der Freund als Weihnachtsmann, der quasi hin und wieder nachts bei der Mutter vorbei kommt, um zu erfragen, ob das Mädchen lieb ist…

Ich hab mir weder Titel noch Autor gemerkt. Klar. Sonst würd ich hier nicht fragen. Irgendwie geht mir die Geschichte nicht aus dem Kopf, ich würde sie gern ganz lesen. Kennt jemand diese Geschichte und kann mir mit den Daten auf die Sprünge helfen? Würde mich seeeehr freuen!

 

Nachtrag:   Ach ich Dummerchen!!!! Wozu gibts eigentlich Mr. Google??? Ich suche  „Weihnachtsmänner küsst man nicht“ von Sabine Ludwig. Ist schon bestellt, ist ja recht günstig. *FREU

Überraschung!

Veröffentlicht 16. Dezember 2009 von witchym

Ja, und plötzlich ist DOCH Weihnachten. Ganz plötzlich und unvorhersehbar bekomme ich so was wie ein Geschenk, was mich überglücklich macht:

Heute Abend bin ich mit einer Mini-Taschenlampe (die große war mal wieder spazieren und unauffindbar) auf den Boden, um noch ein paar Sachen zu suchen, die ich über Weihnachten unbedingt in Delitzsch gebrauchen könnte. Ich suche also bei schlechtem Licht durch all die Berge von Kartons, Kisten und Schachteln, finde meine Weihnachtssachen wieder, die ich schon 5 Jahre nicht mehr gebraucht (und daher fast schon vergessen) habe usw, usw. Und ganz hinten steht eine große, stabile Holzkiste. BÜCHER! Ich krame zwischen merkwürdigen Poesie-Alben, Kinder- und Schulbüchern, meinen Ausbildungsunterlagen (wow, ich konnte mal richtig Steno!) und plötzlich sind da ein paar Märchenbücher. Ich krame weiter und was finde ich????? Ein Buch, nach dem ich mich schon seit Jahren sehne, was ich ebenso lange schon suche…

Ich habe schon so oft meine Mutter danach gefragt. Aber ihre Antworten waren entweder, sie kenne das Buch nicht oder ok, ich suche es mal bei Gelegenheit. Es ist nichts draus geworden, also hab ich mich auf die Suche gemacht. Im Internet viele, viele Stunden lang. Auf jedem Trödelmarkt. Vielleicht mag ich ja deshalb inzwischen Trödelmärkte so gern? Aber es war schwierig. Ich hatte eine etwaige Vorstellung von der Größe und Dicke; wusste, dass der Einband wie ein Perserteppich aussieht und innen ungewöhnlich farbige Illustrationen sind. Und es ging um einen Teppich. Einen fliegenden Teppich. Mehr wusste ich nicht mehr. Kein Titel, kein Autor. Nichts. So suchte ich eher nach Titeln wie „der fliegende Teppich“, aber immer vergeblich.

Nun, HIER ist es: „Der Zauberteppich – Eine wundersame Geschichte von Felix Richter mit vielen Zeichnungen und farbigen Bildern von Trude Richter. Mein Exemplar ist eine Auflage von 1942 aus der Gebr. Richters Verlagsanstalt Erfurt.

Ach Mädels, ihr könnt gar nicht glauben, was ich mich über diesen Fund freue! Und plötzlich – da ich Titel und Autor kenne – finde ich es auch überall im Internet. Bei ebay heute für 1 Euro über den Tisch gegangen, in einem Antiquariat für 80 Euro zu kaufen … Die Welt ist schon echt komisch. Gestern hätte ich bestimmt 30-40 Euro dafür gegeben, es auch zu haben…

Viel über den Inhalt weiß ich nicht mehr, ich muss dringend nachlesen! Es wird mir meine internetlose Zeit über Weihnachten versüßen, denke ich.