Die verstrickte Dienstagsfrage 22/2011

Veröffentlicht 31. Mai 2011 von witchym

Was macht ihr mit Wollresten?
Nein, ich meine nicht die Sockenwollreste, wo alles die gleiche Lauflänge hat, sondern ein halbes Knäuelchen hiervon, Zweieinhalb Knäuel davon, 270g von was ganz anderem, 120g Effektgarn und alles in unterschiedlicher Nadelstärke. Was halt in einem normalen StrickerInnenhaushalt so anfällt.

Vielen Dank an Reni für die heutige Frage!

Oh, die Frage sticht in eine kleine Wunde. Was mache ich damit? Nichts. Und dabei habe ich an Resten im Laufe der Jahre doch ganz schön viel gesammelt. Meist habe ich so viel Garn gekauft, dass noch 200 – 250 g übrig bleiben, wie von meinem neuesten fertiggestellten Sommerpulli. Von Resten dieser Menge – wenn das Material stimmt natürlich – stricke ich mir gern ein Trägertop für den Sommer. Die ziehe ich auch gerne an (wenn mich nicht gerade Sonnenbrand plagt wie im Moment *grins).

Hin und wieder habe ich so viel Garn gekauft, dass noch ein zweites Projekt werden könnte. Das Garn hab ich dann aber verschenkt oder auch mal an mein Schwesterchen weitergegeben, wenn es denn gelb oder lila war.

Vor einiger Zeit habe ich auch mal zwei große Restepaket verschickt an eine Frau, die Puppensachen strickt bzw. jemanden, der für Schmetterlingskinder Sachen strickt und häkelt. Damit war dann mal meine Restekiste ziemlich leer.

Sonst lagern die Reste noch alle in meinem Stash in Erwartung, dass mir mal irgendwann was Schönes draus wird. Die Idee, einen passenden Deko-Schal zum Pullover zu stricken, habe ich jedes Mal und noch nie umgesetzt. Dann gefallen mir bei anderen Leuten auch so schöne Material-Mix-Projekte (Kissen, Pullis usw.) TOTAL gut. Aber … auch noch nicht umgesetzt.

(Ja, liebes Strickcafé … euere Stuhlkissen gefallen mir immer wieder sooo sehr und bei jeder Veranstaltung – ähnlich einem Suchbild – muss ich herausfinden, wo das lila-schwarze allerschönste Kissen abgeblieben ist. Dieses Mal gefunden am … Kuchenstand. *grins)

Zum Wollefest haben wir (Christine und ich) uns sehr nett mit einer Erzieherin an einer Schule für Behinderte unterhalten. Sie hatte Material gekauft, damit sie mit „ihren Großen“ wieder was Basteln kann. Denn sie (Schüler und Lehrerin) basteln nachmittags sehr gern. Vielleicht wäre in ihren Händen solche Reste auch gut aufgehoben?

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