Gewerkelt

Himmel … vor lauter Erlebnissen vergess ich doch glatt, dass ich auch ein bisschen was zum Zeigen habe. Nicht viel. Ich habe mich immer noch in der Kleinteileproduktion verzettelt. Aber schon aus persönlichen statistischen Gründen will ich das mal nicht unter den Tisch kehren.

Aus diesem unschuldigen, beinahe völlig unbelaubten Bonsai

wurde im Handumdrehen ein Vogelbaum:

Inzwischen haben die Vögelchens auch Augen bekommen. Was ich mit ihnen mache, weiß ich noch nicht. Im Augenblick macht es einfach Spaß, sie zu stricken. 1 Frühstückspause = 1 Körper.

Dann sind noch ein paar Spülis entstanden, die ich auch niemandem vorenthalten will. Da ist der September-Spüli aus dem Mysterie-Kal von  von  Rachel van Schie. Super leicht zu stricken, interessanter Effekt. Das nächste Mal würde ich ihn aber lieber ein bisschen größer stricken:

Im Knitting Pattern-A-Day-Kalendar 2010 fand ich eine Spüli-Trilogie, die ich unbedingt nachstricken wollte. Der 1. wurde schon im September fertig (Siehe hier). Nun habe ich auch die anderen 2 noch nachgestrickt.

Diesen hier finde ich richtig schön. Das re-li-Muster gefällt mir sehr gut. Er ließ sich schön stricken, der grüne Streifen in der Mitte entstand aus der Angst, die Wolle könnte nicht reichen. War gar nicht nötig. Aber so gefällt er mir noch besser, denke ich. Theoretisch könnte ich den nun auch noch mal mit umgekehrten Farben stricken.

Für diesen hier nimmt man das gute alte Pfauenmuster. Immer wieder schön. Immer wieder gut zu stricken. Auch dieser Spüli gefällt mir sehr gut. Verstrickt aus einem BW-Leinen-Gemisch, ein Knäuel aus dem Restekauf von neulich. Entschuldigt bitte das verwackelte Foto. Ich mach am Wochenende ein neues.

Ah ja … neulich Montagmorgen, im Superstau auf der Autobahn habe ich in Ermangelung sinnvoller Anleitungen einen Fetch gestrickt. Die Anleitung hatte sich noch im Strickkörbchen versteckt. *grins Am Wochenende hab ich es dann endlich mal zusammengenäht und ausgestopft.Vorder- und Rückseite sind in verschiedenen Farben gestrickt. Das ist ein Teil aus der Rubrik “gestrickte Merkwürdigkeiten”. hihihi Keine Ahnung, was ich damit soll. Als Hundespielzeug ist es für MEINEN Hund nicht tauglich. Es würde keine 2 Minuten überleben.

Herbstzeit … Teil 2

Ach, es tut gut, nach 2 Wochen Abstinenz wieder privat online zu sein (ich sag nur Anbieterwechsel *SEUFZ). Daher geht es mit den Berichten gleich weiter.

Schwesterchen weil ja dieser Tage gerade im Erzgebirge. Trotz vollem Terminkalender hat sie sich den gestrigen Nachmittag freigenommen (ich auch *grins) und so konnten wir in Sachen Handarbeiten auf die Reise gehen. Erstes Ziel: Der Prinz-Albrecht Turm in Grünhain-Beierfeld. Laut Presse ist dort nämlich noch bis Sonntag eine Klöppelausstellung, initiiert von einer einheimischen Klöppelgruppe. Die Frauen legen Wert darauf, dass nur Stücke gezeigt werden, die im letzten Jahr (also seit der letzten Ausstellung) gefertigt wurden. Sie wollen damit Langeweile in der Ausstellung vermeiden.

Wunderschönes Wetter (saukalt, aber sonnig), schöne Gegend … Auf dem Weg zu diesem Turm sahen wir viele Leute Drachen steigen lassen (NEIN, es war keine Schwiegermutter dabei, zumindest haben wir keine schreien gehört. hihihi). Die Ausstellung selbst ist in einem kleinen, gemütlichen Raum in dem Turm. Wir mussten dafür keine Treppen steigen und nicht mal Eintritt bezahlen.

Fleißige Frauen! Es waren schöne Stücke zu sehen, jeder Art. Modernes, Klassisches, Farbiges, traditionell-weißes … Strauß-Anhängern, über Bilder, Gardine, Schal, beklöppelte Tasche … wirklich eine schöne Bandbreite.

In der Zeitung war zu lesen, dass die Frauen darüber nachdenken, nur aller 2 Jahre eine Ausstellung zu machen, damit sie einfach mehr Ausstellungsstücke haben. Dazu mag ich gar nichts sagen. Es ist schon ein ziemlicher Druck, ein Jahr lang zu ackern, damit man was wegzeigen kann. Ein Jahr ist schnell rum … Ich kann sie verstehen. Eine Frage stellt sich mir sowieso … Wieso haben die Frauen eigentlich überhaupt so viel zu zeigen … Die Klöpplerin, die ich so gut kenne (*winkewinke zu Christine), klöppelt wie verrückt und nach einem Jahr sind die wenigsten Stücke noch in ihrem Besitz. Verschenkt. Basta. Ob die Grünhainer Frauen ihre Geschenke extra für die Ausstellung sich zurückleihen???? Leider sind sie nur am Wochenende zum Schauklöppeln vor Ort, so dass ich mit meiner Frage nun vielleicht für ewig leben muss. *grins

Fazit: Eine kleine, aber sehr feine Ausstellung. Danke an die fleißigen Klöpplerinnen!

Da wir für die Ausstellung nicht allzu lange gebraucht haben, ging es dann gleich weiter in Richtung Annaberg-Buchholz, wo im Museum ebenfalls eine Klöppelausstellung ist. Gezeigt wird Spitze aus dem tschechischen Nachbarland. Hier wurde es schon moderner. Es gab nichts Traditionelles zu sehen. Die Hochzeitsausstattungen waren sehr schön. Hier mal ein Beispiel:

Wie gesagt, hier geht es modern-kreativ zu:

Auch hier eine kleine, schöne Ausstellung. Betonen möchte ich, wie akkurat die Exponate geklöppelt sind! Wirklich Meisterleistungen.

Unser Ausflug führt uns noch in einige Annaberger Volkskunst-Läden. Auch da gibt es ja immer wieder Geklöppeltes (zum Kaufen) zu sehen. Da wird schnell aus einem simplen Schaufensterbummel ein Klöppel-Fachgespräch. Eine kurze, sehr genussreiche Rast haben wir in der neueröffneten Schokoladerie der Firma Annaberger Backwaren GmbH gemacht. Hier kann man Schokolade ERLEBEN: Im gemütlichen Café kann man zuschauen, wie Schokolade verarbeitet wird. Wir durften zusehen, wie flüssige weiße Schokolade (bääähh) zu einer Tafel wird, incl. Verzierung. So wird aber der Besuch sehr abwechslungsreich. Ich bin sicher, so mancher Besucher bleibt länger sitzen, weil er noch das Ende eines Arbeitsganges sehen will. Schließlich werden hier auch Figuren gegossen und verziert usw.

Der Abschluss unseres Ausfluges fand kurz vor Ladenschluss in einem Handarbeitsgeschäft statt. Kleiner Laden, nette Bedienung, super Sortiment. Da fühlt man sich wohl. Schwerpunkt liegt zwar auf Patchwork, aber es gab auch Wolle und Sticksachen. Dort haben wir einen Flyer entdeckt, der für den 6./7.11.2010 die Kreativtage in Annaberg-Buchholz ankündigt mit Patchworktreffen. Na, das hört sich doch auch gut an, oder???? Muss ich mir mal vormerken…

Fazit: Ein schöner Schwestern-Nachmittag, eine schöne Erzgebirgsrundfahrt gespickt mit vielen Klöppeleindrücken. Sowas machen wir viel zu selten!

Herbstzeit – Messe- und Ausstellungszeit

Ja, wir sind mitten im  Herbst, der erste Schnee für unsere Region ist fürs Wochenende angekündigt … Wir sind also mitten in der schönsten Hobbymessen- und Ausstellungszeit. Und ich lebe mich da ja sehr gern aus: Am Samstag ging es kurz entschlossen nach Merseburg, ins Kulturhistorische Museum. Dort, so hatte ich es auf einem Plakat auf der Handarbeitsbörse in Neubrandenburg gelesen, sind noch bis November historische Mustertücher zu sehen. Noch immer begeistert von meinem Ausflug letztes Jahr ins Oberpfälzer Freilandmuseum (hier mein alter Eintrag dazu) musste ich die Ausstellung in Merseburg sehen, wenn irgendwie möglich. Nun … am Samstag also war ich mit Walter da.

UND ICH WAR BEGEISTERT!

Die Ausstellung selbst erstreckte sich über 3 Räume, aber wie das meistens so ist, kann man in drei Räumen total viel unterbringen. Wenn ich es recht verstanden habe, ist die Ausstellung das Ergebnis eines studentischen Projekts, sozusagen von der Idee, über Recherche bis zur fertigen Ausstellung mussten sie alles bewältigen. Ich kann den Studenten ohne Weiteres ein super-mega-dickes Bienchen für diese Arbeit geben!

Diese Vitrine ließ mich gleich zu Beginn erkennen, dass ich nicht etwas Ähnliches wie im Freilandmuseum erwarten durfte. Die Ausstellung hier war immer wieder mit historischem Handwerkszeug zusätzlich abwechslungsreich gestaltet.

Ein Neger-Stickbuch … ich gehe davon aus, dass die Bedeutung keine rassistische ist? Ein Firmenname vielleicht? Höchst interessant jedenfalls.

Ein Stickbuch von 1604! Wow … Da würde ich gern meine Nase reinstecken!

Diese Bücher … diese Bücher!!! … Wer von euch würde da nicht auch mal drin blättern wollen?????? Ich habe darüber nachgedacht, wie schnell der Alarm losgeht und die Polizei da wäre … und ob ich in der Zwischenzeit ALLES fertig durchblättern könne… *grins

Es wurden auch andere Stickereien gezeigt. Das gefiel mir auch gut! Schaut auch mal hier:

Hardanger scheint mich zu verfolgen *grins:

Nun aber zu den Mustertüchern, sie nahmen schließlich den Hauptteil der Ausstellung ein. Gleich als Erstes das Tuch, das mir aus unerfindlichen Gründen am allerbesten gefallen hat. Sicher gab es viele, die schöner waren, die auch in einem besseren Zustand waren. Aber irgendwie hatte es mir das hier angetan, ich konnte mich nicht satt daran sehen.


Es gab wirklich aaaaaaalte Tücher zu sehen:

Sehr farbenprächtige:

und einfarbige natürlich:

Nicht nur Kreuzstich:

Dieses ist auch seeehr hübsch und sseeeeeehr alt

Trotz der vielen Vitrinen und Bilder an der Wand zog eine Wand im mittleren Raum alle Blicke auf sich: Sie war voller Mustertücher, eines neben dem anderen, die meisten in rot gehalten. Die Fotos sind leider nicht sehr scharf geworden, aber hier eines, dass nur den mittleren Teil dieser Wand wiedergibt:

Es sind ABC-Tücher aus den Jahren 1830 – 1926 (eine Sammlung des Kulturhistorischen Museums Schloß Merseburg und Leigaben der Grabau-Stiftung Halle)

Ich war überwältigt! Es war kaum möglich, ein Liebingsstück auszuwählen. Jedes Mal, wenn ich von einer anderen Richtung auf die Wand schaute, gefiel mir ein anderes. Und dies hier ist auch schön … oder dieses? … nein … DIESES … ach … dieses auch … Ihr wisst schon…

Hier nun doch ein Lieblingsstück … Geht nicht … ich kann mich schon wieder nicht entscheiden. grins

Ein Raum war dem Thema “Sticken durch die Welt” gewidmet. Hier wurde es im Gegensatz zu den wirklich aaaaalten Mustertüchern ziemlich modern. Dieser Ausstellung ging ein Wettbewerb voraus.

Zugegeben … so sehr ich den Fleiß der Stickerinnen weltweit bewundere … in vielen Ländern finde ich die Stickereien überwältigend bunt … ZU überwältigend bunt. Aber ohne Farbe wären die Arbeiten wiederum nicht landestypisch. Also lassen wir es, wie es ist. *grins

Zu sehen gab es Wandbehänge, Tischwäsche, bestickte Taschen, usw. Das Thema war also total losgelöst von der Ausstellung der Mustertüchter. Und hier mein Lieblingsstück aus diesem Teil der Ausstellung:

Wir haben – wenn wir nun schon mal da sind – natürlich auch das “normale” Museum angeschaut. Für mich ist sowas immer eine kleine “Angeltour” … immer auf der Suche nach Beiträgen rund um die Handarbeit. In diesem Museum gibt es natürlich auch Einiges zu entdecken … ob eine Nachbildung einer vorgeschichtlichen Handspindel, ein alter, antiker kleiner Tischwebstuhl (war das dann ein STUHL?), usw. usw. Und schaut mal, was ich dort auch entdeckt habe:

Jaja, ein Klöppelsack! Da staunst du, Christine, oder? (Sie durfte die Fotos nämlich vor diesem Eintrag noch nicht durchsehen. *grins)

Schön fand ich eine alte Puppenstube mit kleinen Handarbeitsdetails: gestickte Kissen und Teppich (!), gehäkelte Deckchen, bestrickte und behäkelte Püppchen usw.

Auch sonst war eine Bauernstube hier und da mit einem gestickten Tuch und dergleichen dekoriert. Auch das eine oder andere Mustertuch und alte Stickheft war zu finden. Diese Details zu entdecken, ist mein Spaß bei Museumsbesuchen.

Ich konnte es kaum erwarten, in die an der Kasse angepriesene Perlenstickerei-Ausstellung zu kommen. Schon wieder Sprachlosigkeit meinerseits. Ich komme aus einer Gegend, wo es früher, seeehr viel früher auch eine einschlägige Industrie gegeben hat und daher in den Heimatmuseem gewisse Exponate zu finden sind. Aber dieser kleine Raum war vollgepackt mit Taschen, Täschchen, Gürteln, Kleidern, Schmuck, Tischsets usw. Sogar Lampen (in Kronleuchterform) gab es zu bestaunen. Leider war es schwierig, in dem relativ dunklen Raum Dhinter Glas vernünftige Bilder zu machen … Dies ist wirklich nur ein Bruchteil:

Diese Ausstellung an sich ist schon einen Besuch wert. Hier ist noch ein Zeitungsartikel zur Ausstellung zu finden.

Anschließend haben wir auch den imposanten Dom angeschaut, der gleich nebenan ist. Mein Fazit: Merseburg ist einen Besuch wert. Wer gern stickt und in der Nähe ist, sollte die Ausstellung der Mustertücher unbedingt besuchen. Sie ist nur noch bis zum 07.11.2010 zu sehen. Übrigens … Das Tuch vom ganz oben gezeigten Plakat ist dort als Zählmuster erhältlich. Es gibt auch Bücher zum Thema zu erwerben… Wer sich für historische Mustertücher interessiert, der schaut doch auch mal hier oder hier vorbei. Die Seiten hab ich zufällig grad entdeckt…

NEIN, ICH WILL NICHT AUCH NOCH STICKEN!!!!!

Der Messe-Sonntag

… auf der Modell-Hobby-Spiel  in Leipzig war noch mal so schön wie am Sonnabend. Vielleicht sogar noch schöner, weil entspannter. Der Besucherandrang war nicht mehr ganz so extrem wie tags zuvor. Ich war total überrascht, wie viele Sachen ich noch am Sonntagnachmittag entdecken konnte, die ich vorher wegen der Massen einfach nicht sehen konnte. Zur Erinnerung: Ich habe mich 2 Tage lang nur in EINER Messehalle aufgehalten! So habe ich noch herausgefunden, dass man Glasritzen oder Tiffany-Glaskunst probieren konnte. (Damit steht nun schon was auf meiner Wunschliste für die Modell-Hobby-Spiel 2011! *grins)

JA, es hat mir wieder gut gefallen. Und ich habe ja meinen Wunsch wahrwerden lassen und habe Vieles ausprobiert. So habe ich am Ende viel Geld ausgegeben, ohne – wie üblich – viel Wolle mit nach Hause zu nehmen. Lediglich 2 Knäuel Sockenwolle aus dem Sonderangebot des Strickcafés (3 Euro für 100 g … da MUSSTE  ich was mitnehmen) und ein Miniknäuel feines Garn von Birgit (Die Wolllust) für ein paar zarte Handstulpen mit Perlen. Das ist doch sehr zurückhaltend, oder?

Stolz bin ich auf Walter, den ich gleich morgens mit sanfter Gewalt zum Malen nach Bobb Ross gedrängt habe. Ich finde diese Technik ja toll und hab ich – ehrlich gesagt – selber nicht getraut. Da Walter an sich ja ziemlich gut malen kann, dachte ich, er wäre da gut aufgehoben. Erst war er ein bisschen zurückhaltend, aber als es losging, arbeite er hochkonzentriert.

Er hat die Aufgabe meisterlich bewältigt und war am Ende stolz wie Bolle über sein Werk:

In Endkonsequenz muss ich allerdings nun damit rechnen, dass wir demnächst ein “paar” Euro für Malsachen ausgeben … Aber das ist ok, ich möchte ja Walter herzlich gern unterstützen, kreativ zu sein (notfalls auch mit Gewalt hihihi).

Tja, und wie habe ich meinen 2. Messetag verbracht? Christine und ich haben die Gunst der Morgenstunde genutzt und Keramiktassen verziert.

Die Technik ist so genial wie einfach und für alle geeignet, die wie ich zum Malen zu doof sind: Man stanzt Motive aus einer Folie aus, die wie eine Abziehfolie funktioniert. Nassmachen, warten, Motiv runterschieben, positionieren, trocknen lassen. Sie kann am Ende noch im Backofen gebrannt werden, dann ist die Tasse auch Geschirrspüler-tauglich. Sagte der Herr.
Man konnte dort bzw. an anderen Ständen auch mit Stiften Porzellan verzieren. Aber da muss man malen können und kreativ sein. Wenn mir schon ein Motiv einfallen WÜRDE, so könnte meine Hand die Idee nicht umsetzen, da fehlt eine Nervenbahn oder so. *grins


Abgesehen davon, dass meine Set für Linkshänder ist, bin ich sehr zufrieden. Hätte mir aber auch mal jemand sagen können, dass es da links und rechts gibt. tz tz tz Das bedeutet also, wenn es in Gebrauch ist, muss ich auf dem Tablett immer gut Kekse auffüllen, damit man nicht sieht, dass die Rentiere auf dem Kopf stehen. hihihi

Ok, 1. Workshop fertig. Walter hat immer noch gemalt, also auf  zum Nächsten:  Dies war ein gaaaanz besonderer, weil nur für Christine und mich initiiert: Die liebe Andrea hatte uns versprochen, zu zeigen, wie gevögelt wird! JAJAJA, so was gibts halt auch, deshalb ist das Strickcafé nämlich vielleicht nicht nur ein Strick- sondern auch ein KREATIV-Café! NÄMLICH!!!!
Ok, wie auch immer, wir haben also eine Lektion im Vögeln bekommen und haben so brav gelernt, wie diese kleinen, süßen und wollig-kuscheligen Vögelchens gestrickt werden:

Dabei gab es natürlich immer wieder herrlich witzige Wortspielereien rund um die Vögelei. Ja, ich geb es zu, ich kann mich über sowas kaputtlachen! Und das auch noch mit unbändiger Freude hihihihi Kennt irgendjemand die Geschichte, wenn Röntgen Vogel gehießen hätte? Zum Zerschießen komisch! Für mich jedenfalls.

Hier nun meine kleine Pauline:

Und in Erinnerung an Christines Zappel-August auch noch ein Foto von ihm. Er ist ja leider während des Messebesuches ausgeflogen auf Nimmerwiedersehen:

Tja … wie ging es weiter? Herumschlender, Schwatzen, Schauen, Zuschauen, Bummeln, Schwelgen…

Während Walter auch die anderen Messehallen besuchte und Christine ihren Klöppelinteressen nachging, …

…habe ich am Stand des Kreativzentrums Grünau Halt gemacht und einen der begehrten Plätze an den Basteltischen ergattert. Ich musste das Korbflechten ausprobieren und habe mir dabei die letzte verfügbare Herzform unter den Nagel gerissen.

Es hat Spaß gemacht! Und wurde inzwischen auf die To-Do-Liste fürs nächste Jahr gesetzt, denn das möchte ich gern wiederholen.

Walter sollte ja eigentlich unbedingt mal das Spinnen probieren, hatte das auch bei Sandy schon angemeldet. Aber nach der Malerei meinte er, das könnten wir ja auch auf später verschieben. Das wäre doch einen gemeinsamen Besuch im Strick-Café wert. Na, da werde ich ja nicht NEIN sagen, oder?????

Der Messebesuch endete fast schon traditionell auf dem Leipziger Hauptbahnhof mit so was Leckerem:

Die Messe war also wieder wunderbar, ich habe wenig Wolle gekauft, trotzdem VIEL Geld ausgegeben. Ich habe mehr ausprobiert, als ich mir vorgenommen hatte. Trotz 2 Tage in einer Halle habe ich mich NICHT gelangweilt. Nächstes Jahr gibts die Messe ja dann wieder einen Tag länger. Ob wir deshalb auch noch einen Tag mehr dort verbringen? Ich weiß es noch nicht genau, denn so ein Besuch schlaucht ganz schön. Da werde ich wohl hinterher noch ein bisschen Urlaub gebrauchen. *grins
Ich habe wahnsinnigen Respekt vor dem Standpersonal, dass ja nicht mal einfach so eine Pause machen kann, wie ich als Besucher. Von den Vorbereitungen, den Standaufbau und das Abbauen und Aufräumen hinterher will ich gar nicht erst reden. Ich bin auf jeden Fall froh, dass es genug “Verrückte” gibt, dank derer ich so einen tollen Messebesuch haben darf! Danke dafür!!!

Etwas Schlimmes hat der Messebesuch vielleicht dann doch bei mir angerichtet. Irgendwie bin ich plötzlich GANZ WILD auf Sticksachen. Na das fehlt mir gerade noch! Komm schon mit Stricken nicht nach. MANNO!

Mehr Fotos gibts übrigens bei Andrea und bei Christine und beim Leipziger Strick- und Kreativ-Café

Meine Basteleien vom Samstag

… hatte ich ja vor Müdigkeit gar nicht in den Blog gestellt. Nun, hier ist die Nachlieferung:

Mein kleines Hardanger-Herz:

Es ist so angelegt, dass die Mitte noch bestickt werden kann (habe ich noch vor). Damit es einen Sinn bekommt, soll es mal am Ende ein Duftsäckchen werden. Schöne Idee! Nun fehlt mir nur noch Stickgarn…

 

Die Kartenbastelei …

Die rote Karte hat mir Christine gemacht, damit ich nicht ewig dort am Stand sitze. Ich wollte aber gern 3 Weihnachtskarten haben. Dankeschön, Schwesterherz!

Das waren meine Auftakt-Basteleien. So quasi zum Aufwärmen, grins. Ich hatte ja noch Pläne für den nächsten Tag. Der Samstag war besuchermäßig einfach ZU überfüllt, denke ich. Da war nicht mehr drin.

Ich hab’s getan!

Was? Ich hab endlich mal auf der Hobbymesse in Leipzig was gebastelt! Mein erster Tag dort war heute sehr erfolgreich. Habe ein Hardanger-Herz gestickt und 3 Weihnachtskarten gebastelt. Für Sonntag hab ich auch schon Pläne, was ich ausprobieren will …

Ihr wollt ein paar Eindrücke? Na bitte sehr. Der Einmarsch in Messehalle 2:

Der Ansturm war gewaltig, aber in den Hallen hat es sich dann verteilt. Trotzdem waren die Plätze bei den Workshops schnell belegt.  Der Handarbeitsbereich war recht groß im Verhältnis zum letzten Jahr. Es gibt einige Stände, die Wolle anbieten und auch alles quer Beet: Normale Wolle, Effektgarne, Islandgarne, Alpaka … Wirklich für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel was dabei. Sehr schön! Das Sticken war dieses Jahr mehr präsent. Und während ich ein Stündchen mein Hardangerherz gearbeitet habe, konnte ich viele Gespräche an dem Stand hören. Es scheint, es besteht tatsächlich eine enorme Nachfrage nach Sticksachen. Schade fand ich nur, dass es nur einen einzigen Stand mit einem kleinen Stickgarn-Angebot gab. Sonst nur Anleitungen, Stoff und Fertigpackungen. Hoffen wir mal aufs nächste Jahr? Und gleich 3 Klöppelstände! Mein Schwesterchen schwebte wohl im Himmel? *grins

Das Bastelangebot ist ebenso breit gestreut: Brandmalerei, gehäkelter, geknüpfter Schmuck, Korbflechten, Porzelanmalerei, Töpfern, Wachsbasteleien, Karten basteln, Bob Ross, Kindermalen. Ja, das fiel mir auch auf, es gab auch einiges für ganz kleine Bastelfreunde zu tun. Das finde ich echt gut!

Mein Messe-Highlight wie immer ist der Stand des Leipziger Strickcafés. Der Empfang war wie immer super. Der Stand ist wieder schöner wie im letzten Jahr. Das wird wohl zur Tradition. So bleibt es echt spannend und ist ein deutliches Zeichen, dass die Leute vom Café ein enormes kreatives Potential haben. SUPER!!!

Der Stand des Leipziger Strickcafés steht für mich unter einem besonderen Motto:

HIER STRICKT SOGAR DER BÄR!!!

 

Der kann sogar zappeln! Soooo süüüüüüß

Hier werden keine Naturkatastrophen ausgewertet, wie das Minenspiel vielleicht vermuten lässt. Es ist schlicht “nur” Fachsimpelei!

Gegen Feierabend 18:00 Uhr wurde es leer und entspannt. Alles eilt nach Hause. Die Verkaufsstände werden verpackt. Feierabend halt. Was passiert zur selben Zeit im Strickcafé? Man setzt sich hin und STRICKT. Da fällt das Nachhausegehen seeeeehr, sehr schwer, Leute!

 

So, mehr Fotos gibt es noch nicht zu sehen. Ich bin hundemüde und geh jetzt ins Bett. Morgen wollen wir schließlich wieder hin…

Jedenfalls war es ein super Tag. Ich freu mich schon auf Morgen!!!

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