Stricken für Bolivien

Stricken für Bolivien habe ich zufällig gerade entdeckt. Die Aktion hat mich sofort angesprochen, weil ich doch zufällig ein paar Kinderschals übrig habe. Und ein paar Kindersocken  sollte ich auch bis Ende Januar 2011 zusammenkriegen können. Aktionen dieser Art gefallen mir ja generell seeehr gut. Also, ich bin dabei, wollte ich damit sagen.

hm … wegen der Kindersocken habe ich allerdings ein Problem. Ich hab ja überhaupt keine Vorstellung von den Größen. Gefragt sind wohl Gr. 30-36 … wie lang ist da der Fuß? Wieviel Maschen nehme ich (ich stricke eher locker – nehme nur 60 Maschen für Gr. 40). Also 48 Maschen? Wer kann mir einen Tipp geben? Ich sag schon mal vorab danke.

Gewinnspiel

Da habe ich doch eine nette Mail bekommen, wo mich Stephanie Jäger von www.expli.de darauf hinweist, dass es auf deren Seite ein Gewinnspiel gibt. 2 x eine tolle Nähmaschine (Singer Tradition 2250) im Wert von 260 Euro! Na, da bin ich doch dabei. Spätestens wenn unsere Familien-Schneiderin namens Mutter nicht mehr möchte oder kann, werde wohl ich die Nachfolge antreten (müssen). Oder magst du, Schwesterherz? Und wenn schon, dann hätte ich natürlich sehr gerne ein super modernes Maschinchen. Am liebsten eines, dass die Arbeit von ganz alleine macht. hihihi

Nun, ich bin jedenfalls dabei. Und damit es mit der Teilnahme auch klappt, verrate ich euch noch, welche Bastelanleitung auf www.expli.de mir am allerbesten gefällt: Dieser süße Schmetterling nämlich. Ist der nicht zum Fressen niedlich?????

Übrigens lohnt es sich, diese Seite mal näher zu untersuchen. Da gibt es eine ganze Menge Tipps und sooo viele Bastelanleitungen. Ich denke, da wird jeder fündig.

Produktive Zugfahrten

Ich bin ja wirklich regelrecht begeistert, wie toll die Zugverbindungen von Delitzsch aus sind. Und mit dem Wochenendticket ist eine Reise ja auch noch halbwegs finanzierbar. Da lasse ich mein Autolein doch richtig gerne stehen. Ich denke, wenn wir Christine in Zukunft besuchen, werden wir so oft wie möglich lieber den Zug nehmen. Ist doch viel entspannter, als Autofahren. Und sehr viel mehr Zeit braucht man mit dem Zug auch nicht. 1 x Umsteigen ist doch gar nicht so schlimm. Ich finde es einfach super.

Meine Fahrten am Wochenende waren jedenfalls alle ganz entspannt. Die Verspätungen wurden wieder herausgefahren bzw. haben die Anschlusszüge gewartet. Ich hatte immer Sitzplatz und konnte so stricken, stricken, stricken. Hatte das eine oder andere nette Kurzgespräch zu meiner Strixelei. Wirklich super entspannend und schön, TROTZ vergessenem mp3-player!

Vorweg möchte ich noch erwähnen, dass ich am Freitag mal kurz im Delitzscher Handarbeitsladen war, der mich bisher ja noch nicht so begeistert hat. Ich brauchte ein Knäuel Schulgarn in grün. Und wo ich schon mal da war, habe ich auch in der Restkiste gekramt. Jedes Knäuel 1 Euro … hm … da waren einige drin, die sich nach Spüli anfühlten. So habe ich ein bisschen zugeschlagen. Und Einiges davon wurde gleich verwendet.

Spüli Nummer 1 ist aus der Restekiste. Eine Baumwoll-Bambus-Mischung, würde ich sagen. Es entstand der “Luv Bug” (kostenlose Anleitung) von Rachel van Schie.

Die Farbe ist eigentlich ein viel dunkleres Türkis. Aber naja … ich und Kamera … das alte, leidliche Lied halt.

Gleich anschließend ein etwas dickeres Garn, ebenfalls aus der Restekiste, wurde zu einem Spüli mit einem Muster, das ich vor langer Zeit schon mal gestrickt habe. Es gefällt mir sehr, ist aus irgendeiner älteren Mustersammlung. Dickeres Garn, dünne Nadeln = Er ist ein bisschen fester als sie bei mir sonst üblich sind.

Hier das Muster noch ein bisschen deutlicher:

Er wurde während einer Pause auf der Handarbeitsbörse in Neubrandenburg fertiggestellt. Auf dem Rückweg zu Christine habe ich dann diesen Spüli gestrickt:

Das Muster ist aus dem Knitting Pattern-A-Day-Kalendar 2010 (damit es seine Daseinsberechtigung hat *grins) Er entstand aus einem Knäuel einer Baumwoll-Leinen-Mischung von Schachenmayr. Dieses Garn ist ein bisschen … strickähnlicher. Mal sehen, wie die Spüli-Eigenschaften so sind. Ich denke, er geht trotzdem recht gut. Man soll ja mit seinen Spülis schließlich nicht kuscheln. Schon gar nicht, wenn sie in Gebrauch sind. hihihi

So, dies war meine Samstagsproduktion. Am Sonntag soll man ja bekanntlich ruhen und so entstand nur noch dieser Spüli:

“Springing up Flowers” von KrisKnits. Dieser Spüli ist aus einem Messe-Kauf-Schulgarn-Knäuel gestrickt (schönes Wort, oder? hihihi)

Die restliche Fahrt habe ich Fäden verstochen und wenn der Zug anhielt, habe ich die Spülis gleich mal schnell geknipst. Da hatte ich auch zu tun. *grins Nun habe ich erst einmal was Anderes auf den Nadeln. Auch ein 1-Knäuel-Projekt aus der Reste-Kiste, einen Schal (oder Würger, wie ihn Sabine nennen würde hihihi *winkewinke nach Aue). Wobei mir schon wieder Spüli-Muster durch den Kopf gehen… *SEUFZ

Ach ja … etwas Negatives gabs beim Zufahren doch … vor lauter Strickerei hatte ich ja nicht mal Zeit zum Schlafen! Wer mich genau kennt, wird das kaum glauben. Ist aber echt wahr. Aber im Alter braucht man ja nicht mehr so viel Schlaf, habe ich mal gehört. Scheint bei mir zu stimmen …

15. Neubrandenburger Handarbeitsbörse

Ich bin wieder zurück und werde euch leider enttäuschen müssen … Es wird von der Handarbeitsbörse leider, leider keine Fotos zu sehen geben. Fotografieren war nämlich nicht erlaubt! NICHT, DASS DA JEMAND IDEEN KLAUT! nämlich! Und damit niemand aus meinem Bericht Ideen klauen kann, wird auch mein Bericht ziemlich minimalistisch ausfallen:

Es sei gesagt, dass wir einige Stunden dort verbracht haben und es sehr, sehr schön war.

Das Fotografierverbot ärgert mich noch immer tierisch. Ideenklau! Wo leben die denn??? Wer von einer Technik so viel versteht, dass er Ideen klauen kann, der braucht sicher nicht erst ein Foto von einem Modell, um es nachzuarbeiten. Mir geht es jedenfalls so. Ich habe schon seit Jahren ein Foto eines Pullovers in meinem Kopf, den ich mal an einer Passantin gesehen habe. Den könnte ich sofort nacharbeiten (Werde ich vielleicht auch eines Tages. Mal sehen.). Außerdem hatte ich nicht den Eindruck, dass die Stände auf der Börse unter Umsatzmangel zu leiden hatten. Ich finde das einfach nur doof. Mir hat es dort soooo gut gefallen, dass ich gern ein bisschen Werbung gemacht hätte. Vielleicht hätte ich ja den Einen oder Anderen mit ein paar Fotos nächstes Jahr dorthin gelockt? Zumal die Internetseite der Börse ja eher minimalinformativ ist.

Vielleicht mögt ihr mir schreiben, was ihr von so einem Verbot zu einer derart großen Messe haltet? Ist das für die Verkäufer wirklich so schlimm??? Sollte ich mir für nächstes Jahr einen Presseausweis besorgen? Als Blogschreiber bin ich ja vielleicht auch so was wie Presse?

Aber wisst ihr, wen wir dort hautnah gesehen haben? Die Antonia aus Tirol. Ziemlich interessant, was für ein kleiner Medienrummel um sie gemacht wurde. Auch wer sie nicht ge- bzw. erkannt hätte, es wäre ziemlich schnell klar gewesen, dass da ein Star unterwegs ist. *grins

Sie hat ein paar Stände unter den wachsamen Augen eines Kameramannes beäugt, fesch im Opal-Strickdirndl. Dann sang sie ein paar Lieder und hat ihre Modenschau eröffnet. Damit wir die Modells ungestört bestaunen konnten, hat sie nicht reingequatscht und erst am Ende wieder abmoderiert. Diese und auch die anderen Modenschauen waren wirklich hübsch und schöner als letztes Jahr.

ACH WAS, ICH KANN ES NICHT LASSEN! KLAR HABE ICH FOTOS GEMACHT und KLAR, ZEIGE ICH SIE . UND WEHE, JEMAND WAGT ES, EINE IDEE ZU KLAUEN. Diejenige lege ich persönlich übers Knie und stecke sie in mein niedliches, kleines, feuchtes und DUUUUUUNKLES Kellerverließ!!!! Klaro???

Here we are!

Nicht direkt Besuchermangel, oder?

Dieser Stand hat uns besonders interessiert:

Er war ständig dicht umlagert, die Inhaberin hatte ständig Leute auf der Bank sitzen, die nach der Anleitung fragten.

Christine und ich haben eine ruhigere Minute abgepasst und ebenfalls eine Lektion bekommen. GANZ EINFACH! hahaha, mal sehen, wenn wir unser neues Wissen zum ersten Mal ausprobieren. hihihi

Kennt jemand dies hier:

Tolle Socken, zum Teil sehr aufwändig. Sehr kreativ in der Technik, wie Wünsche umgesetzt werden. Viele ließen sich erklären, wie man eine Ferse nachträglich einstrickt. Die jungen Frauen hatten immer viel zu erklären. Dennoch … die 2 Mädels sahen beim Stricken aus, als hätten sie noch nicht oft Socken gestrickt. Sorry. Da bekam man vom Zusehen irgendwie schon einen Krampf in den Fingern. Aber vielleicht ist ja nicht jeder so ein lässiger Stricker wie wir? *grins

Liebe Edeltraut, kennst du diesen Laden in Rostock? Der Verkaufsstand war seeeeeeehr verlockend. Das muss einfach ein super Laden sein. Erzähl mir mal davon:

Hier die in meinen Augen schönste Hardangerschleife (hihihi, wenn mir die jemand nacharbeitet, den steck ich nicht in meinen Keller):Es gab viel Kunst zu sehen, hier Kunst aus Papier:

… oder aus Filz. Ich bin ja nicht so der große Freund der Filz-Manie. Aber diese Bilder würde ich mir auch ins Haus hängen. So filigran, so … naturgetreu. Wie gemalt eben. Wirklich sehr, sehr schön:

Diese alten gestickten Tücher finde ich einfach nur faszinierend. An diesem Stand konnte man die Muster kaufen und das notwendige Material erstehen. Er war auch immerzu umlagert. Auch hier war das Standpersonal voll in seinem Element und gab viel Auskunft. Ich bin sicher, sie haben so manche Geschichte über “Meine Oma hat…” und dergleichen gehört. Das muss schön sein. Aber sicher auch anstrengend.

An diesem Stand fand ich dieses Plakat von einer Ausstellung in Merseburg. Ich weiß zwar noch nicht wie und wann, aber diese Ausstellung würde ich sehr, sehr gerne sehen. Sie ist von Studenten organisiert, habe ich erfahren. Ich hatte vermutet, dass es die Ausstellung ist, die ich letztes Jahr im Oberpfälzer Freilandmuseum besucht hatte (siehe meinen alten Blogeintrag dazu). Ist es aber nicht.

Die schönste Filztasche der Börse und daher in meinen Augen auch Kunst:

Ich bekam eine kleine private Modenschau HIHIHIHI:

Und hier nun noch der Star des Tages:Von den Rängen hatte man einen guten Überblick über das Geschehen und man konnte die Modenschauen gut sehen. Wenn auch aus Distanz, so war es besser, als direkt um die Bühne herum im dichten Gedränge. Ein hübscher Platz für eine (strickende) Rast.

Ich hätte noch soooo viel mehr fotografieren können: Die gezeigten Quilts waren wieder sensationell. Die Klöppelausstellung der Neubrandenburger Gruppe war wieder umwerfend schön und es waren viele sympathische, auskunftswillige Schauklöpplerinnen anwesend, die alleine schon eine hübsche Modenschau hätten machen können. (Wäre DAS nicht mal eine Idee, liebe Veranstalte???) An jeder von ihnen gab es was zu entdecken. Dann war auch der Stuhlflechter wieder da. Diese Arbeiten finde ich ja sehr faszinierend. Ach er kam gut beim Publikum an, er war dicht umlagert, vor allem auch von Männern, die auf der Börse ja eher zu kurz kommen. Neubrandenburg scheint (immer noch) eine Hochburg des Quiltens zu sein. Ein Großteil der Stände widmete sich diesem Thema. Ich liebe die Farbenpracht der Stoffe!

Ja, diese Börse ist wirklich eine sehr umfangreiche Veranstaltung: Klöppeln, Quilten, Nähen, Häkeln, Stricken, Sticken, Filzen, Weben, Spinnen, Schmuck, Dekoration, … es ist wirklich alles da. Die Reise hat sich gelohnt.

Einkaufstechnisch war ich sehr sparsam: Nur 4 Knäulchen Schulgarn für Spülis wanderten in meine Tasche. Und eine kleine Handarbeitsschere. Ich konnte diesem süßen, bunten Ding nicht widerstehen. Und es ist sooo scharf, dass es sogar in der linken Hand funktioniert:Für meine Mama habe ich ein bisschen Nähkram gekauft, damit sie gleich weiß, was sie uns als nächstes schenken kann. *grins Aber das ist noch geheim. psssssst.

Schon vermisst?

Hat irgendjemand eventuell den diesjährigen Bericht über die 21. Annaberger Klöppeltage vermisst? Diese Großveranstaltung fand letztes Wochenende statt. Aber ich war schon wieder nicht da (schon das 2. Mal!). Ganz bewusst und es ist auch ganz ok so. *grins Manchmal muss man halt Prioritäten setzen, oder?

Schade finde ich nur, dass es niemanden sonst gibt, der über die Klöppeltage bloggt, zumindest kenne ich niemanden. Würde gerne einen Bericht darüber lesen. In der Zeitung stand nur das allgemeine BlaBla mit einem Bild. Ich möchte natürlich MEHR sehen! *grins (jajaja, neugierig bin ich halt trotzdem!)

Nun ja … bleibt wenigstens mein Bericht von 2008, wenn man denn Klöppelsachen anschauen möchte.

Ich fahre dieses Wochenende nach Neubrandenburg zur 15. Handarbeitsbörse. Das wird mir 2 schöne, hoffentlich angenehme Zugfahrten bescheren, auf die allein ich mich schon sehr freue. Unterwegs wird Schwesterchen zu mir in den Zug steigen. Es wird also ein Schwestern-Wochenende, worauf ich mich noch mehr freue. Da wird ganz sicher unbeschränkt gefachsimpelt! Ob ich wohl meine neue Handarbeitsfreundin aus Rostock treffe??? Bin sooo gespannt. Ich freue mich schon sooooooo sehr.

Und nächstes Wochenende geht es gleich weiter, dann kommt Chistine nach Delitzsch, denn schließlich ist dann die Modell-Hobby-Spiel in Leipzig. 3 Wochenenden hintereinander wegen Hobby unterwegs sein und zu Hause wird gebaut … das kann ich dann wirklich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

Ob wohl Jean Pütz wirklich in Leipzig anwesend sein wird? Und dann plane ich, wirklich 2 Tage auf die Messe in Leipzig zu gehen. Damit ich ENDLICH mal Zeit habe, auch ein paar Sachen zu basteln und auszuprobieren. Dann habe ich die große, große Hoffnung, dass es irgendwo ein Spinnrad gibt, an dem man als blutiger Laie sich mal versuchen kann. Nicht ICH, nein, ich möchte gern, dass Walter es mal probiert. Denn er scheint Spinnräder und das Spinnen sehr interessant zu finden. Ich fände es sooo cool, wenn er es tun würde… Mal sehen, was die Messe so bringt!

 Und zur Einstimmung auf die diesjährige Handarbeitsbörse Neubrandenburg gehe ich mal in meinen alten Einträgen nachlesen. Das sind die Momente, wo ich soooo froh bin zu bloggen! Sollte ich eines Tages mal Alzheimer kriegen, wird mir das sehr helfen…

Ich wünsch euch jedenfalls ein wunderschönes Wochenende!!!

Jeden Tag was Neues

… ist zurzeit meine Devise in Bezug aufs Stricken.  Ich bin im Spülifieber, um es kurz auszudrücken. Erst brauchte ich ein paar Geschenke, dann ging ich im Netz auf die Suche und fand die mit den Bildern drauf. Und nun finde ich die so schön, dass ich nicht genug bekommen kann. Hinzu kam, dass ich die Farbvielfalt von Schulgarn entdeckte und all die tollen Farben verstricken wollte. So sind also in den letzten Tagen einige dieser Spülis entstanden. Am Anfang tat ich mich sehr schwer mit den geschriebenen Mustern. Aber inzwischen finde ich das super einfach und es geht flott von der Hand.

“Be my dishcloth” von KrisKnits wurde an meine Mutter verschenkt. Sie benutzt inzwischen meine Gestrickten täglich und brauchte noch Wechsel.

“Springing up Flowers” ebenfalls von KrisKnits ging an meine Schwägerin, bevor ich ihn fotografieren konnte.

Der “Oak Leaf Cloth” von Marilyn Wallace entstand in einem schönen herbstlichen Orange.

“Little Garden Girl” und “Little Garden Boy” von KnitsbyRachel (Rachel von Schie). Dabei hat der kleine Knabe mich ganz schön geärgert: Erst hat mir eine Reihe am Hut gefehlt, er war sozusagen oben offen. Hab ich natürlich erst gemerkt, als ich schon abgekettet hatte. Aufgetrennt und noch mal das Ende gestrickt. Wieder erst nachgeschaut, als ich schon fertig war: Toll, nun hab ich die fehlende Reihe gleich doppelt gestrickt. NOCHMAL aufgetrennt und der 3. Versuch war dann ok. Trotzdem muss ich sagen … ich bin ja gerne ehrlich … er sieht ein bisschen aus, als würde er pinkeln und nicht gießen wollen… sorry.

Dennoch finde ich die beiden Motive allerliebst.

Der nächste Spüli wurde gestern abend fertig und ist derjenige, der mir am allerwenigsten gefällt. Er rollt an den Seiten, die Schrift erkennt man in echt nicht wirklich gut. Ich bin ganz überrascht, wie deutlich sie auf dem Foto rauskommt:

“Love to knit with my friends”, auch eine kostenlose Anleitung von Rachel van Schie. Hier hatte ich ursprünglich eine Reihe vergessen, die letzte Musterreihe. Natürlich auch erst festgestellt, als ich fertig war. Ich lerne wohl nicht mehr so einfach aus meinen Fehlern. *grins

Der nächste Spüli wird durch ein Blümchen verziert (weiß leider nicht mehr von wem – wer kann helfen?):

Und dann gibts noch Latice Hearts von Rachel van Schie:

Mein heutiges Projekt sollte ein Mini-Spüli sein. Ich dachte, ich könne ihn aus dem Rest eines Knäuls stricken. Naja… Schaut selber, wie weit ich gekommen bin:

Gerade mal mit Ach und Krach einen halben Spüli hab ich geschafft, das Garn reicht höchstens noch für 2-3 Reihen, nicht mehr für 20 +. Tolle Idee, meine Süße, oder?

Ach ja … 2 glatt rechts gestrickte Spülis für mehr als gewöhnliche, vielleicht seeeeeeehr schmutzige Einsätze, wo jegliches Muster einfach zu schade wäre, habe ich auch noch gestrickt.

Derzeit bin ich auch dabei, in einer yahoo-group bei Rachel van Schie den monatlichen Mysterie-Kal mitzumachen. Nach Tag 3 sieht er schon mal so aus. Ich bin neugierig, wie es weitergeht:

Die Vorgabe war, 2 kontrastierende Farben zu nehmen. Ich entschied mich für Maigrün und Lila. Sie gefallen mir seeehr gut zusammen. Gleich morgen früh stricke ich die nächsten Reihen.

Derzeit habe ich überhaupt keine Lust auf große Stricksachen und Anziehsachen. Vielmehr reizt mich eine Häkelgardine und eine Badematte ala Spüli, sozusagen ein Riesen-Maxi-Spüli *grins. Vorlagen dafür habe ich mir schon aus dem Filethäkel-Bereich ausgesucht. Jetzt brauch ich bloß noch dickere Baumwolle, dann kann es losgehen. Für Anti-Spüli-Liebhaber bleibt es hier also weiterhin wohl ziemlich langweilig. *grins

Ein schönes Wochenende

Ach, das ist vielleicht Mist, wenn man in 2 Haushalten herumwerkelt. Die Fotos sind garantiert dort, wo du sie grad nicht brauchst. *grummel. Daher kommt der Bericht von dem einen, besonders schönen wochenende fast 1,5 Wochen später. *schäm

aaaalso … Am Freitag gab es eine Tour durch die Baumärkte der Umgebung. Wir brauchten eine Badewanne. Zum Glück habe ich in der letztendlich erwählten noch Probe gesessen, denn es stellte sich schnell heraus, sie ist für meine Leibesfülle ziemlich klein und eng gewesen. Dank der freundlichen und lustigen Beraterin haben wir dann doch noch ein gutes Stück gefunden. Und SO sieht bei mir ein entspannter Besuch beim Baumarkt aus:

Herbstsonne, lecker Eiscafé, gute Laune und Strickzeug, während Schatzi sich im Baumarkt verlustiert. Das nenne ich einen prima Auftakt für ein Wochenende!

Am Samstag bin ich dann von der Baustelle ausgerissen, weil im einheimischen Tierpark ein Pilzberater mit Pilzausstellung angekündigt war. Da muss ich natürlich hin! Tja und so war ich also das 1. Mal im Delitzscher Tierpark. Und ich muss sagen: ICH BIN ÜBERWÄLTIGT!

Eigentlich wollte ich ja nur die Pilze sehen, hatte auch nicht sooo viel Zeit. Aber ein bisschen was vom Tierpark musste ich dann doch erkunden. Hübsche Größe, sehr viel Grün, liebevoll gestaltet, sogar exotische Tiere gibts zu sehen. Es sei erwähnt, dass ich vorher nichts von dem Tierpark wusste, außer dass es ihn gibt. Ich habe ein paar einheimische Tierarten erwartet. Aber nein … Da gibts auch Zebra, Trampeltier und Co. zu sehen. Die Morgensonne schien in bester Weise, es war sooo ruhig und friedlich. Es war einfach nur herrlich. Und so stand schnell fest: Den Tierpark muss ich noch seeeehr bald in Ruhe entdecken und dann auch alle Ecken und Tiere. Und wenn das Wetter passt, werden wohl zukünftig alle meine Besucher dorthin geschleppt. hihihi

Familienidylle hinter Gittern

Butzeln mit gut gekühlten Füßen

Samstagsbrunch

Meister Adebar auf Jagd

Putzen für die Besucherschar

Hier wird gefaulenzt.

Liebevolle Beschilderungen *grins

Mit diesen Exoten endet die kleine Schau.

Ah ja. Was mir auch gefällt … Es gibt keinen großen, zentralen Spielplatz, sondern überall verteilt gibt es was für Kids zum Spielen. Wenn ich da an meine Kindertage zurückdenke, wo wir im Sommer fast vierzehntäglich im Tierpark Hirschfeld zu Gast waren … Da kommt das nicht so tierinteressierte Kind nur ein paar Meter nach dem Eintritt an seinen liebsten Platz und der Rundgang ist damit gelaufen… In Delitzsch muss das arme Kind dann schon den Rundgang mitmachen, um alle Spielgeräte auszuprobieren. Psychologisch sehr ausgeklügelt! hihihi

Aber der eigentliche Grund meines Besuches war ja die Pilzausstellung, auch davon habe ich ein paar Eindrücke fotografisch festgehalten. Da müsst ihr nun auch noch durch. hihihi

Ich erwartete einen einheimischen Pilzberater, den ich eventuell mal später für einen Lehrausflug buchen könnte. Leider war der Pilzberater aber aus Herzberg, was ja ziemlich weit weg ist (ca. 300 km). Das war eine kleine Enttäuschung für mich. Nichtsdestotrotz war die Ausstellung wunderschön, der Berater voll in seinem Element und hat die Besucher mit unzähligen Tipps versorgt. Es hat so viel Spaß gemacht, ihm zuzusehen und zuzuhören. Die Besucher brachten außerdem noch Pilze mit, um sie bestimmen zu lassen. Am liebsten wäre ich den ganzen Tag dort geblieben, weil man aus diesen Gesprächen so viel lernen kann.

Am witzigsten war, als eine ältere Dame in den Raum kam, in jeder Hand einen anderen Pilz (also 2 hihihi). Der Berater schaut zu ihr hin und ruft: OH EIN GIFTCHAMPIGNON! und im selben Moment sagt die Dame: Davon  hab ich gestern Abend erst eine große Pfanne voll gegessen. LECKER! hihihi
Die Aufklärung war ganz einfach. Er war von dem Giftchampignon in der rechten Hand sehr begeistert. Und die Dame hat von den Pilzen in der linken Hand gegessen. Es war also alles gut. Aber die Anwesenden wussten erst mal nicht, ob sie loslachen oder den Atem anhalten sollten. Witzig. Hinterher haben alle herzlich gelacht. Der Berater meinte dann aber im Gespräch, sie hätte ruhig vom Giftpilz essen sollen. Es ist nämlich noch nicht genau erforscht, was die Vergiftungen verursachen. Und wenn es genügend Vergiftungsfälle gibt, wird das endlich erforscht und er WÜRDE DAS DOCH SO GERNE WISSEN WOLLEN. Toller Pilzberater! hihihi

Ausgestellt waren über 100 Pilzarten. Auf Moss gebettet, sehr liebevoll arangiert. Da lacht das Herz eines Pilzinteressierten!

Ich hatte mal so eine Ausstellung in einem Einkaufszentrum gesehen. Da waren die Pilze einfach auf den weißen “nackten” Tisch gelegt. Da muss ich wohl nicht erzählen, wie trostlos das aussah, oder? Diese lange Tafel hier hatte es jedenfalls in sich. Ich konnte mich kaum satt sehen.

Ich habe endlich einen Maggi-Pilz gesehen (leider nicht extra fotografiert). Meine Mutter hat mir schon sooo oft davon erzählt, aber ich kenne ihn nicht. Und nun würde ich sagen, dass ich ihn auch noch nicht gesehen habe. Was schade ist, denn ich hätte durchaus dafür Verwendung in meiner Küche.

Gelernt habe ich auch von diesem Pilz:

Zigeuner (wir sprechen das Ziescheiner aus. hihihi)

Der Name ist mir zwar geläufig, aber diesen Pilz (optisch gesehen), kenne ich nicht. Ob wir den Namen wohl für was Anderes benutzen? Meine Mutter weiß es leider nicht mehr genau. Ich muss mal bei nächster Gelegenheit meinen Bruder fragen.

Auch gelernt habe ich was über den Apfeltäubling:

So ein rotes “Zeug” steht auch bein uns massenhaft im Wald herum. Da ich den Unterschied zu nicht essbaren Sorten nicht kannte, war er für mich nicht wichtig. Aufgrund der Massen war das aber ärgerlich. Nun weiß ich es: Speitäubling hat einen weißen Stil und einen sehr scharfen Geschmack, wenn man mal dran leckt. Und der gut Apfeltäubling hat einen leicht rötlich überzogenen Stil und schmeckt eben nicht scharf. Lecken erlaubt! Nun weiß ich natürlich nicht, was bei uns im Wald herumsteht. Muss ich noch ergründen…

Übrigens meinte der Berater, es sei ok, wenn man mal leckt, um Pilze zu unterscheiden. Aber bloß nicht essen oder runterschlucken. Dann könnten die falschen Pilze eben FALSCH sein. hihihi … Oder die Wissenschaft beleben, wie ich ja gelernt habe. hihihi

Es war auf jeden Fall sehr lehrreich und informativ. Aufgrund seines Wesens war es auch sehr unterhaltsam, ihm zuzuhören. Seine Frau war auch dabei und hat ihm den Rücken gestärkt. Sie ist – würde ich sagen – genau so Pilzbegeistert, nur hielt sie sich gern im Hintergrund und hat ihrem Mann den Vortritt gelassen. Nur wenn er zu stark beschäftigt war, hat sich auch mit erklärt. Von ihr gab es viele Informationen rund um den organisatorischen Hintergrund: Freitags in die Pilze und suchen, suchen, suchen. Gute stehen lassen (davon waren schon genug im Korb), weil Platz für die Sortenvielfalt nötig war. (Was für ein Ärger für Pilzliebhaber! Ich hatte vollstes Verständnis) Schildchen schreiben, die längere Anreise abends und fast die ganze Nacht aufgebaut. Das hört sich nach Stress an! Hoffentlich ließ der Besucheransturm über den Tag nicht nach, so dass die viele Mühe und das ganze Herzblut nicht umsonst waren. Diese Aktion würde ich gern nächstes Jahr noch einmal erleben – dann vorbereitet mit einigen Exemplaren, zu denen ich so einige Fragen hätte…

Ja, die Ausstellung war rundum gelungen. Dieser Ausflug war echt ein Erlebnis!!! Es bleibt aber immer noch meine Frage nach einem EINHEIMISCHEN Pilzberater. Gibt es denn in Delitzsch keinen (Bad Düben und Umgebung wäre auch ok).

Der restliche Tag wurde fleißig zu Hause gebaut. Am Sonntag zum Tag des Denkmals gab es einen kleinen Ausflug zu zweit in das Stadtinnere. Der angekündigte Trödelmarkt war sehr mickerig. Schade. Rund ums Schloss war dafür Einiges los. Viele waren in ihren historischen Kostümen vor Ort und lustwandelten im Schlossgarten. Edelleute, Bauern, Knechte, Soldaten … Es war alles vertreten. Die Musik war dazu passend. Bei wunderbarem blauen Himmel und Sonnenschein war dort eine ganz merkwürdige Atmosphäre. Man hätte glauben können, tatsächlich unbemerkt eine Zeitreise gemacht zu haben und im Jahre XXX??? gelandet zu sein. Wir haben das Museum im Schloss erkundet (mit kostümiertem Personal! Super!) und den Park durchschlendert. Es war ein schöner Tag! Ob wir uns für die Zukunft auch ein Rokoko-(oder was auch immer)-Kostüm zulegen, damit auch wir damit an solchen Tagen herumlaufen können? Wäre irgendwie … cool. Ich wäre gern an zwei – drei Tagen im Jahr eine Edelfrau. Aber was bekommt dann mein Bester für ein Kostüm? Mann dazu? Knecht? hm … *grins

Hier gibt es ein paar Impressionen vom Tag des Denkmals in Delitzsch zu sehen.

Nachtrag

Himmel, bin ich schreibfaul geworden. Es wird Zeit, mal ein bisschen was nachzutragen.

Schon vor 2 Wochen sind diese Kinderschals zum Spenden entstanden. Mal sehen, wo ich sie abgeben kann.

Sie sind aus kuscheligen, dicken Polytierchen von Pfennigpfeiffer entstanden. Erinnerte mich ein bisschen an die DDR-Jackenwolle (von der Stärke her), nur ist diese hier seeeehr viel kuscheliger. Ich überlege, ob ich nicht eine DICKE Strickjacke gebrauchen könnte, nur weil ich das Material so toll finde. Aber dann müsste ich mich für eine der schönen Farben entscheiden … ach … ich lass es lieber. *grins

Voll ins Auge

AUTSCH, das ging gestern im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge:  Ein Reisigzweig im Unterholz, während ich mich nach leckeren Pfifferlingen bückte. Ich musste heute früh sogar zum Arzt. Ein Kratzer im Auge tut ganz schön weh! Ich hatte die Wahl zwischen Auge zukleben und gar nichts sehen (das hätte es kostenlos gegeben) oder eine Verbandskontaktlinse für 30 Euro Selbstzahlung. Ich war heute mal großzügig zu mir selber und hab mir was gegönnt … Sehen kann ich trotzdem nicht besonders gut. Übermorgen kommt das Ding wieder raus. Bis dahin heißt es eben, sich halb blind durch den Tag kämpfen. Macht sich besonders im Büro gut *würg

Zum Krankschreiben hat es nicht ausgereicht. Ich hab ja noch ein voll funktionsfähiges Auge …

Jedenfalls hab ich mir schon mal 2 Hörbücher (Garou von Leonie Swann und Rotkäppchen muss weinen von Beate Teresa Hanika)
heruntergeladen. Wenn es schon mit dem Lesen und mit Handarbeiten grad nicht so gut klappt. Grummel … selbst PC-Spiele sind grad blöd.

Eine dicke Lippe hab ich auch (hihihi KEINE Kommentare dazu bitte!), aber unter der Woche bin ich ja Single, da ist es egal, ob ich küssen kann oder nicht. hihihi

Und ÜBRIGENS … zumindest rund um mein Zuhause ist die Pilzzeit vorbei. Ich denke, die Nächte sind einfach zu kalt. Habe gestern zwar immerhin ca. 550 g Pfifferlinge und Trompeterle (= Totentrompeten) gefunden, aber alles Andere war alt und einfach nur mega-bääääh, das hab ich lieber stehen lassen. Trotz Zwischenfall hatten Susi und ich eine schöne Zeit im Wald. Es gibt viele und riesige Fliegenpilze, die sehen ja sooo schön aus! Und es riecht schon SEEEEHR nach Herbst …

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