Vorfreude, PURE VORFREUDE

Noch 2 x schlafen, dann geht es in den Urlaub. Ich freu mich ja schon SO SEHR! Das Wochenende wird bei Christine verbracht, gaaaanz rein zufällig fährt sie am Sonnabend nach Neubrandenburg zur Handarbeitsbörse. Am Sonntag geht es für 4 Tage weiter auf die Insel Rügen, nach Glowe in diese schicke Ferienwohnung.

Und nächstes Wochenende ist in Leipzig ja wieder die Hobbymesse. Ratet mal, wer da wohl hinfährt???

Daher wird es in den nächsten mindestens 10 Tagen still hier werden. Mal sehen, was ich auf der laaaangen Fahrt stricktechnisch zustande bringe.

Hach, ich freu mich ja schon SOOO sehr!

Hoffentlich hält das Wetter durch!

Ausgefallen

Der Eine oder Andere wird es eventuell bemerkt, vielleicht sogar vermisst haben: Mein diesjähriger Bericht von den 20. Annaberger Klöppeltagen, die gestern zu Ende gegangen sind. Leider gibt es dieses Jahr keinen Bericht, keine Bilder, denn ich war gar nicht da. Nach vielen Jahren das erste Mal, dass ich nicht hin wollte.

Ich wollte meinen Geldbeutel schonen, weil ich dort IMMER was kaufen muss, was ich hinterher nie brauche. Ich klöpple doch so wenig! Also wollte ich vernünftig sein und erst am Montag nach der Arbeit wenigstens die Ausstellung besuchen. Die Händler sind ja – soweit ich weiß – nur am Wochenende dort. Tja … leider hab ich meinen Fotoapparat bei Walter vergessen. Da lohnte sich der Besuch nun wiederum auch nicht. Also dieses Jahr heißt es: AUSGEFALLEN.

Wer Sehnsucht nach Klöppelsachen hat, kann ja einfach mal den Bericht vom letzten Jahr ansehen: Die 19. Annaberger Klöppeltage .

Sonnengelbe Überraschung

Eine sonnengelbe Überraschung habe ich bei Frau Kluge auch gefunden. Schaut mal:

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Ich musste nur noch die allerletzten Fäden verstechen. Der mit Krebsmaschen umhäkelte Ausschnitt rollt ein bisschen, da werde ich aus dem Restgarn, das mit beilag, ein kleines Bündchen anstricken.

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Mir gefällt der Pulli gut und er passt wie für mich gemacht.

PICT0964Das Material ist sehr dünnes Wolpryla, sehr ordentlich verstrickt mit einem kleinen Lochmuster:

gelbes Muster

So kommt man auch zu was! *grins

(Fast hätte ich vergessen, den Artikel zu veröffentlichen. Geschrieben ist er schon seit einer Woche. tz tz tz)

Kleinteileproduktion

… war am Wochenende angesagt. Fertig geworden sind 2 Paar Babysocken, 1 Babymütze und eine bereits vor 2 Monaten begonnene Erwachsenensocke. Da ich in Kleineteile-Laune bin, ist eine Babyjacke angefangen. Und ich habe mir Wolle für einen gestrickten Teddybären besorgt. Dieses Projekt fällt dann unter mein persönliches „experimentelles Stricken“.

Hier ein Foto der fertigen Sachen:

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Letzte Woche hat uns unsere Kollegin im Büro besucht. Das arme Baby hatte meine gestrickten Socken an, die inzwischen zu klein geworden sind. Das geht natürlich mächtig gegen meine Ehre, also schnell ein paar mit längerem Fuß gestrickt. Die lila Socken sind aus kuscheliger Babywolle und daher größer. Aber Babyfüße wachsen ja schnell…

Ich hab die Teile gleich heute an meine liebe Kollegin übergeben und sie fand sie sehr süß. Nun bange ich nur noch auf ihren Bericht, ob sie auch passen. Vor allem die Mütze.

(N)ostalgie Teil 2 – Das Museum

Das Wühlen in der schönen Wolle hat mich auf eine Zeitreise geschickt. 20 Jahre jünger, da war ich mitten in der Lehre und hatte die erste Hochstrickzeit meines Lebens. Wenn ich Praktikum hatte, musste ich nach der Arbeit in Schneeberg eine Stunde auf dem Bus warten. Die Bushaltestelle war direkt vor einem Handarbeitsladen. Das war schon damals eine ziemliche Gefahr, obwohl es meistens eher nichts Schönes an Wolle gab. Als guter Lehrling bekam ich regelmäßig 1 x im Quartal eine Prämie, die es nur dann bis nach Hause geschafft hatte, wenn mir die Verkäuferinnen eine neue Wollelieferung in den nächsten Tagen in Aussicht stellten. Wobei es aber eher der Fall war, dass ich mir Wolle eine Woche zurücklegen ließ, bis es die nächste Prämie gab.

Tja, der Virus war also schon vor 20 Jahren in mir. Damit würde ich diese Krankheit als unheilbar bezeichnen. Und da ich keine Lust auf Therapie habe, erkläre ich mich gleich als austherapiert. hihihi Damit habe ich meine Ruhe und füge mich still meinem Schicksal und werde mich den Rest meines Lebens mit diesem Virus arrangieren müssen. hihihi

Nun ja … zurück zum eigentlichen Thema … Am Freitag also habe ich mich durch die Säcke voller DDR-Wolle auf eine Zeitreise begeben, die am Samstag durch einen Ausflug weiterging. Walter und ich haben Schwägerchen Peter ins Auto gepackt und ihn auf eine Überraschungsfahrt mitgenommen. Das Ziel: Das DDR-Museum in Greiz.

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Wir kannten es alle noch nicht. Peter, der gern Trödelmärkte besucht und sich gern an seine DDR-Zeit erinnert, war total begeistert vom Ziel. In dem riesigen einstigen Fabrikgebäude ist nämlich nicht nur das Museum, sondern gleich noch ein Trödelmarkt dazu. Wobei der Schwerpunkt hier eher auf Möbel liegt.

Insgesamt gab es 5 Etagen zu entdecken und zu durchforsten. Wir 3 hatten dabei unseren Spaß.

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Es gibt wirklich alles Mögliche aus allen möglichen Bereichen zu sehen: Spielzeug, Schule, Lebensmittel und Drogerieartikel, ein Friseurladen ist nachgestellt, Technik aus allen möglichen Jahrgängen, Haushaltsgegenstände, Möbel … wirklich alles, was einem einfällt. Wir genossen vor allen die Zeit im Museum, wo wir uns selbst überlassen waren und die Chance nutzten, Schubladen und Schranktüren zu öffnen.

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Einziger Wermutstropfen für mich persönlich: Es gab nicht viel an Handarbeiten zu sehen. Die wenigen Dinge hab ich trotzdem fototechnisch eingefangen.

Diese Decke konnte man leicht übersehen:

PICT0796 Die musste ich gleich mal näher betrachten:

PICT0797und noch ein bisschen näher:

PICT0798Das Häkelmuster und sogar die Farben gefallen mir als Sofadecke so richtig gut.

Hier mal ein Kelim-Kissen, dass ich in einer Truhe entdeckt habe (Ich hege ja heimlich eine tiefe Liebe zu Kelim-Kissen!):

PICT0855Ach nein, das war das falsche Kissen. Hier war das aus der Truhe:

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Überrascht war ich von diesem Kissen:

Kissen

Meine Mutter hat damals das Fellfutter für Studenkutten genäht. Aus kleinen Fellresten hat sie haargenau solche Kissen genäht! Das war DER Renner. Sie wurden selten wegen Modewechsel weggeräumt. Das Los dieser Kissen war: An Überbeanspruchung sterben. Da ist man schon erstaunt, wenn plötzlich ein ungebraucht aussehendes Kissen vor einem liegt. Na, Christine, erinnerst du dich?

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Und hierbei hatte ich besonders viel Spaß:

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Fazit: Obwohl das Museum noch lange nicht fertig ist und so mancher Schatz unbeachtet in einer Kiste oder Schublade verstaubt, so sei jedem ein Besuch empfohlen, der gern in Erinnerungen kramt und kein Problem hat, staubige Finger zu kriegen. Es war ein bisschen wie heimlich in Omas Schränken schnüffeln und kramen. Wir waren deutlich über 3 Stunden dort und hatten eine Menge Spaß beim Entdecken! Und 1,50 € Eintritt pro Person war echt jeden Cent wert.

Freude!

Jaaaaa, ich bin super froh, dass meine liebe Bärbel H. wieder zurück in der Blogger-Welt ist. Nachdem yahoo alle Blogs geschlossen hat, ist ihr neues „Zuhause“ hier: Schwedenstern. Und sie wartet gleich mit schicken Sachen auf: Wunderschöne Klöppeleien, traumhafte Hardanger-Sachen und fleißig gestrickt hat sie auch.
Liebe Bärbel, ich bin ja sooo froh, dass du wieder da bist. Herzlich willkommen zurück!

Comfy fertig

Keiner, egal, wie aufmerksam er hier mitliest, kann es wissen. Ich stricke bzw. strickte den Comfy aus dem Buch „Simple stitches“. Am Freitag habe ich die Wolle gekauft und gleich abends losgestrickt. Weil ich das Buch nicht dabei hatte, hab ich nach Foto gestrickt. Umrechnen für mich muss ich ja sowieso immer.

Am Sonntagmorgen war ich schon so weit:

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Das Garn ist ein ausgesprochenes Sommergarn in Sommerfarbe. Meine Kolleginnen haben immer wieder gelobt, wie gut die Farbe mir stehen wird. (Sie sind sicher sehr froh, dass ich mal nicht lila stricke. hihihi) Ich musste es etwas abdunkeln, damit man auf dem Foto überhaupt was sieht. Es glänzt nämlich sehr stark, lässt sich super verstricken. Und vor allem schnell.

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Sommerpulli Comfy
Wolle:
Dorette von Ilse-Wolle (51 % BW, 49 % Polyamid)
Verbrauch: 450 g für Größe 52
Strickzeit: 04.-11.09.2009

So, und nun ist er schon fertig. Heute habe ich ihn schon ausgiebig probegetragen und ich kann nur sagen, ich bin sehr zufrieden damit.

Zur Unterhaltung gibt es nun noch ein Kollegengespräch von Anfang dieser Woche. Mittagspause. Monika strickt, die anderen essen noch.
Sie (Nichtstrickerin): Sag mal, du strickst doch schon wieder was Neues.
Ich mit zustimmendem Unterton: hm
Sie: Was wird denn das?
Ich: Ein Sommerpullover.
Stille. Man könnte theoretisch meine Nadeln klappern hören, aber Knitpro klappert nicht. hihihi Sie scheint tief in Gedanken zu sein.
Plötzlich sie: Also ehrlich. Du kannst ja richtig froh sein, dass du eine große Konfektionsgröße hast. Stell dir vor, du bräuchtest nur Größe 38 zu stricken. Da wärest du ja NOCH schneller fertig, würdest NOCH mehr Sachen stricken. Du hättest ja gar keinen Platz im Schrank, all die Sachen zu verstauen. Gut, dass du größer stricken musst, da kannst du das Stricken wenigstens richtig genießen.

Verständnisvolle Kolleginnen, oder? Ich fand es nett und hab mir erspart zu erklären, wie toll es wäre, in Größe 38 zu stricken. Da hätt ich ganz andere Möglichkeiten, bräuchte weniger Material und könnte eben genau VIEL MEHR stricken und käme vielleicht eventuell ein bisschen schneller meinen Plänen hinterher.

(N)ostalgie Teil 1 – Wolle ohne Ende

Schon am Freitagabend habe ich es nicht mehr länger ausgehalten und die 2 gut gefüllten blauen Säcke von Frau Kluge durchforstet. Also Leute … wenn ich diese 2 Säcke vor 20 Jahren bekommen hätte, wäre ich wahrscheinlich in Tränen ausgebrochen! Bei einem Durchschnittspreis von 8,60 Mark pro Knäuel wären die Säcke DER Schatz gewesen. Ich sag nur Merkus, Neptun, Mars, Hochbauch …! Wer erinnert sich noch???? Als strickender Lehrling, der im Praktikum täglich nachmittags 1 Stunde vor einem Wolleladen auf den Bus warten musste und selten Geld für Wolle hatte … (Die Quartalsprämie hat – soweit ich mich erinnere – nie den Heimatort als Bargeld, sondern immer umgesetzt in Wolle erreicht …)

Heute Nachmittag habe ich die Säcke noch einmal in den Garten geschleppt und alle Tüten ausgeleert, dann die Wolle auf den Tisch drapiert und geknipst. Das kam zum Vorschein:

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Durch diese Tüten zu stöbern war eine Zeitreise zurück. Meine Mutter hat mich dabei überraschender Weise ganz eifrig begleitet. Das war richtig toll. Meistens hält sie sich ja aus meinen Handarbeiten raus. Aber heute war sie richtig dabei und wir haben lange und eifrig darüber diskutiert, was man aus dem Garn alles machen könnte für welchen Zweck. Und sie hat viel erzählt, was sie früher aus diesem oder jenem Garn für wen gestrickt hat. Tja, sie hat auch noch ein paar verborgene Schätze und ich darf diese „Schatzkammer“ auch gleich mit auflösen, wo ich schon am Verteilen bin… Schön war die Plauderei!!!

Und auch ich hab mich viel erinnert … Die Wolle anfassen, den Namen lesen und schon hatte ich wieder den Pullover vor Augen, den ICH daraus gestrickt habe. Vielleicht finde ich den einen oder anderen wieder, wenn ich in Mutters Schatzkammer vordringe. Dort  müssten noch ein paar meiner frühen Werke lagern. Klar, dass ich die dann auf Fotos festhalte.

Aber zurück zur heutigen Wolle-Spielerei. Das Meiste aus den Säcken werde ich den Frauen in Lößnitz geben, die für Kinderheime in Rumänien stricken. Ein bisschen was behalte ich auch für mich selbst, weil mir da grad eine Verwendung einfällt. Ich hab auch schon was angestrickt, das zeig ich in den nächsten Tagen. Es ist sowas wie ein Notfallgestricksel…

Morgen werde ich dann noch meine Sachen durchsuchen und kräftig aussortieren. Das wird sicher zeitraubend und schmerzhaft. *grins

Weihnachtswunschzettel

Ja, meine Lieben! Weihnachten kommt näher. Und damit ich schöne Geschenke bekomme, erzähl ich euch gleich mal, was ich mir von meiner Lieblingsschwester wünsche. Oder besser … ich zeig euch mal ein Bild davon:

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Liebe Christine … du darfst mir gerne so was in meiner Größe stricken. Ich frier im Winter doch immer im Bett! hihihi Und wenn dir das Stricken viel Spaß macht … Walter friert auch immer. hihihihi Na, wie wärs???? Ich mach mir auch solche Zöpfchen in die Haare. hihihi

Mit der Anleitung helfe ich natürlich GERNE weiter! hihihi

Wolle abgeholt

Gestern war es soweit. Ich habe mich nach der Arbeit auf den Weg gemacht und Frau Kluge besucht. Zur Erinnerung: Nach dem Zeitungsartikel in der Freien Presse über mich und mein Hobby stricken erreichte mich einige Zeit später ein Brief von Frau Kluge, die mir schrieb, dass sie nur noch wenig strickt und sehr viel Wolle übrig hätte, die sie gern sinnvoll loswerden möchte. Dann kam erst mal mein Urlaub noch dazwischen und – wie gesagt – gestern war es soweit. Es war gar nicht so einfach, ihren Heimatort zu finden. Umleitungen ohne Ende, so dass ich schon bald mit meiner schnell aufgekritzelten Liste von Ortsnamen, die ich der Reihe nach zu durchfahren hätte, nicht mehr weiterkam. Kein Problem – ich hab ja immer eine Karte dabei. Tja, die zeigt aber nur größere Ortschaften. Pech gehabt!
Dank telefonischer Unterstützung der Wartenden habe ich den Weg doch noch gefunden und im Haus von Frau Kluge eine schöne Stunde verbracht. Ich kam mir vor, wie ein Kind im Spielzeugladen! 2 große blaue Säcke waren schon gepackt und warteten auf mich. Dann brachte sie noch eine große Tüte mit fertig gestrickten Sachen:

Frau Kluge 001

3 Schals, 1 Weste, 1 Kinder-Rollkragenpullover, 1 Babypulli, 1 Babymütze, 1 Babyjacke und 8 Paar Socken in verschiedenen Größen. Ich war total überrascht und begeistert, da ich sofort sicher war, dass es dafür sinnvolle Verwendung gibt.

2 weitere Plastiktüten wurden mir übergeben, woraus ich dies ans Tageslicht holte:

Frau Kluge 002

Klöppel-, Häkelgarn ohne Ende. Garn zum Kunststricken. Irre, was für ein Wert!

Aber sie war immer noch nicht fertig. Wie sieht es denn mit Handarbeitszeitschriften aus? „Ich werf sie sonst weg.“ Sicher sah sie mir mein Entsetzen an. So durften auch noch ein ca. 30 cm hoher Stapel an diversen Strick- und Handarbeitsmagazinen mit nach Hause. Sandra, Sabrina, aus DDR-Zeiten noch die Handarbeit und vieles mehr. Eine extra Tüte beherbergt Anleitungen für Kunststrick-Decken. Seeeehr alt und verschlissen, aber wunderschön. Das alles ist einfach nur überwältigend. Da bin ich noch ein paar Tage mit Schnüffeln und blättern beschäftigt.

Tja, die 2 Säcke  mit Wolle sind im Moment noch ungeöffnet. Die „kleinen“ Tüten reichen schon aus, um mich ein paar Tage zu  beschäftigen. Ich bin schon total neugierig, was ich da alles entdecken werde. Aber dafür will ich mir Zeit lassen und das erst am Wochenende tun. Ich will gleich alles für die verschiedenen Empfänger sortieren incl. meiner Sachen, damit ich es vielleicht schon nächste Woche verteilen kann. Hach, ich bin ganz aufgeregt!

Verstehen Sie deutsch????

…. ich offensichtlich nicht. Heute habe ich die ersten Aronia-Beeren geerntet. Nachdem mir die handvoll Beeren im letzten Jahr über Nacht die bösen, bösen Vogeltiere weggenascht haben, war ich dieses Jahr – dem 3. Jahr des Aronia-Bäumchens im Garten – klüger und hab sie durch ein Netz geschützt. Ich habe dieses Jahr eine vergleichsweise recht üppige Ernte (ca. 1 kg – letztes Jahr 20 Beeren) und wollte nun nach Rezepten online suchen und stieß auf diese Seite.

Irgendwie versteh ich da aber gar nichts. Am allerschlimmsten ist das Rezept mit dem Sud der Toten Bienen. IGITT.

SOWAS will ich gar nicht probieren!!!! Klar, hab ich eine bessere Seite gefunden. Und auch noch andere Seiten, die leider auf die speziellen Produkte der Hobbythek zurückgreifen, die ich in meiner Gegend noch niemals gesehen habe, die mir sicher zu teuer sind und überhaupt. Fazit nach meiner Internet-Recherche: … Ich mach was ich will, wie eigentlich IMMER beim Thema Marmelade. Probieren geht halt immer noch vor Studieren!

Zum Rezept mit den Toten Bienen … Online-Übersetzer sollte man echt nur bedingt einsetzen, ich nehm sie so gut wie gar nicht.

Und noch ein paar Anmerkungen zur Aronia-Beere. Sie sieht aus wie besonders große schwarze Vogelbeeren. Mama sagt, sie schmecken auch ein bisschen wie Vogelbeere, nur süßer (ICH weiß natürlich nicht, wie Vogelbeeren schmecken, Mama hat mir verboten, die zu essen, also hab ich das auch nie gemacht. Wieso weiß SIE eigentlich, wie die schmecken??????).

Es steht zu lesen, dass Aronia bedeutend mehr Vitamin C hat, als Zitronen. In Russland hat bzw. tut man sie noch zu Vitamin C Tabletten verarbeiten. Jean Pütz hat der Beere eine eigene Sendung gewidmet und sie in allen Tönen als Allheil-Wundermittel gepriesen (hätt ich damals gewusst, dass ich so ein Gewächs mal in den Garten kriege, hätte ich besser zugehört. hihihi). Hier steht ein recht kurzer, informativer Text zur Aronia. Ich finde sie übrigens gar nicht sooo besonders herb. Das war sie Anfang des Monats. Da war sie so quietschsauer wie ein unreifer Apfel. Jetzt ist sie eher süß und nicht besonders geschmacksintensiv, weswegen ich sie mit anderen Früchten „kreuzen“ werde. Bereitgelegt habe ich Bananen, Erdbeeren, Himbeeren, Pflaumen und Nektarinen. Mal sehen, was zum Einsatz kommt und wie es schmeckt. Soll ich über die Versuche weiter/mehr berichten?Bild 1335
Sehen die Beeren nicht lecker aus?

Etwa die Hälfte der Beeren habe ich noch am Strauch. Das beste Rezept wird verwendet, um diesen Rest zu verarbeiten. Oh, und Aronia-Soße (mit Banane gemixt) zu Hefeklößen, das muss ich auch unbedingt mal probieren! Hört sich oberlecker an!

Walter’s „summerevening“

Während ich heute nach der Arbeit im Garten war und mal mein Gestricksel auf dem Gartentisch ausgebreitet habe, dachte ich mir so, dass das Licht recht günstig wäre, das Muster zu fotografieren. Und wirklich, man erkennt TATSÄCHLICH was auf den Fotos!!! Die Farbe passt auch! Irre, wer hätte das gedacht. Bitte schön, hier ist das fertige Rückenteil für Walter’s Pullover „Summerevening“:

Bild 1341Naja. Ein bissel geradezuppeln hätte ich das Teil vielleicht schon sollen. Sieht ja wie ein Anfängergestricksel aus, so ungleichmäßig. Aber naja. Farbe und Muster sind gut erkennbar. Das ist selten genug, um sich drüber zu freuen.

Und so weit bin ich beim Vorderteil. Noch ein paar wenige Reihen, dann geht das Abenteuer Ausschnitt los. *grins

Bild 1343Das Muster wird nicht mein Lieblingsmuster. Ich muss da teilweise ganz schön aufpassen. Heute in der Mittagspause – im angeregten Gespräch mit Kolleginnen vertieft – wusste ich gar nicht mehr, wo ich bin. Durch die Armausschnitt-Abnahmen konnte ich ja auch nicht einfach mal schnell auf die geschriebene Mustererklärung schauen. Trotz der Mühen und Irrungen hab ich mich noch nicht verstrickt und im fertigen Zustand gefällt mir das Muster seeeehr gut. Ich weiß schon jetzt, dass der Pullover nicht gespannt wird (mach ich ja eh nie *grins), damit er sich weiterhin so schön zusammenzieht. In Walter’s case nenne ich das „Muskeln mit einstricken“ hihihi.