Einen herzigen Award…

… habe ich von der lieben Elsie verliehen bekommen. Ich fühle mich sehr geehrt. Dankeschön!

Herzig

Dazu soll ich euch 5 Dinge verraten, die ich gerne mache:
1. STRICKEN, STRICKEN, STRICKEN!!! (was für eine Überraschung!) und – um etwas Anderes zu sagen – im sonnigen Garten sitzen und klöppeln
2. Zeit mit Walter verbringen.
3. Noch besser: STRICKEND Zeit mit Walter verbringen und über unsere Zukunftspläne träumen
4. Mit Susi-Hund einsam durch den Wald streunen und ganz rein zufällig Pilze finden
5. Bei offenem Fenster schlafen.

Der Award soll an 10 Leute weitergegeben werden, die ich mag. Da viele keine Awards mögen, überlasse ich es jedem Leser selbst, diesen Award mitzunehmen.

Urlaubsprojekt Nummer 2

Die letzten 2 Tage habe ich genutzt, um wenigstens ein UFO fertigzustellen. Dieses Mal wird es eine Überraschung für meine Schwester sein, denn sie weiß noch nicht, dass ich es endlich fertig habe. Bei unseren Telefonaten habe ich heute erfolgreich um den Brei geredet und nix verraten. Liebe Christine, ich präsentiere feierlich meinen kleinen geklöppelten Wandbehang:

Bild 1311

BildGröße: ca. 40 x 15 cm
Entwurf: Regine Siebdrath
Material: 20er Häkelgarn in natur, hellgrün und dunkelgrün

Er ist schon lange angefangen und war mindestens 8 Monate unbeachtet von mir gut verstaut. Als Christine letzte Woche hier war, habe ich den Klöppelsack „entstaubt“, sie hat ein bisschen weitergeklöppelt und dieses Wochenende habe ich ein Kampfklöppeln veranstaltet und den Wandbehang vollendet. Er gefällt mir sehr gut. Produziert wurde er ohne besondere Bestimmung, mir war damals einfach danach, weil er so schön ist. Er kommt in meine Aussteuerkiste. Ja, Schwesterchen, mit diesem Werk beginne ich eine Aussteuerkiste. Sollte ich mal eines fernen Tages ein Häuschen oder wenigstens einen eigenen Hausstand haben, dann wird er dort sicher seinen Platz finden. Zusammen mit ein paar anderen Sachen, die ich in den nächsten Monaten dafür klöppeln, stricken, häkeln, was-auch-immer-sonst werde.

Danke, dir, liebe Christine, für die Unterstützung beim Klöppeln. Wieder ein mal. Mal sehen, ob ich das nächste Klöppelwerk alleine hinkriege. *grins

Ach, schaut doch mal, wer bei dem Wandbehang noch seine Finger im Spiel hatte:

Bild 160Sollte er nicht auch unbedingt Klöppeln lernen? Steht ihm doch auch gut, oder? Das Nadeln ziehen klappt nämlich schon ganz gut. Er hat vorsichtig gearbeitet und die Nadeln fein säuberlich nach Farbe sortiert aufgesteckt, wie ich es am liebsten habe. Und wer Klöppel drechseln kann, sollte auch ein bisschen klöppeln können. Walter, ich würde dir SOO gerne Unterricht geben…

Und noch einer…

Wie eben schon erwähnt, haben Christine, Peter, Walter und ich am Sonntag unser Brüderchen im Garten besucht. „REIN ZUFÄLLIG“ hatten wir den Klöppelsack im Auto, so dass Christine etwas zu tun hatte.

Bild 011HEY! Wer strickt denn da im Hintergrund??? Das bin eindeutig nicht ich!!!! Nicht dass ihr jetzt denkt, Walter strickt seinen Pullover selber. Nein, nein. Aber sieht das nicht gut aus? Er sollte UNBEDINGT stricken lernen!

ICH nutzte also die Gelegenheit, ein paar Reihen an Walter’s Pullover zu stricken. Trotz im-Urlaub-fast-nicht-gestrickt habe ich irgendwie trotzdem das Rückenteil fertig bekommen. Das Vorderteil ist dank dem Sonntagnachmittag im Garten zur Hälfte gewachsen.

Die Ausflüge gehen weiter

Nach unserem Handarbeitsausflug am Freitag war am Samstag der Anlass eher traurig. Meine Eltern hätten den 50. Hochzeitstag gehabt, aber mein Vater konnte ihn ja nicht mehr erleben. Dennoch waren wir Geschwister uns einig, dass dieser Tag nicht sang- und klanglos für unsere Mutter ablaufen soll. Wir haben ein Familientreffen organisiert, Mama und wir Geschwister + Partner. Zuerst der Friedhofsbesuch, anschließend sind wir in Rautenkranz in der Frischhütte zu Mittag gegessen. Es war sehr lecker, die Gaststätte gemütlich eingerichtet. Und obwohl wir 8 Personen nicht bestellt hatten, fand sich ein hübsches Plätzchen für uns. Sehr empfehlenswerte Lokalität!

Bild 104

Anschließend ging es dann zurück nach Schönheide, nach Wilzschhaus, um es genau zu sagen.

Bild 084

Von dort sind wir mit der Schmalspurbahn, dem Wernesgrüner Schienenexpress (wir nannten es viel schöner Wernesgrüner ICE hihihi) , nach Hammerbrücke gefahren.

Bild 032

Betrieben wird die Strecke übrigens (für die Fachleute) vom Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V.

Bild 107

Ich sollte vielleicht erwähnen, dass wir gaaaanz früher (als ich noch nicht in die Schule ging – später waren die Strecken um Schönheide ja leider stillgelegt) oft Ausflüge mit der Bimmelbahn gemacht haben. Und Mutter stammte von Hammerbrücke. So dass diese Fahrt für unsere Familie einen recht hohen „historischen“ Bezug hatte. Schönstes Sommerwetter ließ diesen Ausflug zu einem seeehr schönen Erlebnis werden. Die Eine mag nur den kühlen Fahrtwind genossen haben, …

Bild 060

… ICH aber fand die Natur einfach wunder-, wunderschön! Ja, ich mag mein Erzgebirge sehr!

Bild 218Bild 213Bild 204

Bild 061

Bild 072

Unsere Susi hatte am Anfang Probleme mit dem Geratter, aber schon bald hat sie die Fahrt auch genossen. Es gab schließlich viel zu sehen. Susi in ihrem Element – Neugier pur wie immer:

Bild 050

Unsere Planung ging auf: Es war ein schöner, gelungener Tag. Nach der Zugfahrt gab es eine kleine Rundfahrt durch unsere Gegend. Über Carlsfeld nach Eibenstock zum Eisessen. Der Tag klang abends in unserem Garten gemütlich aus. Mit dem spontanen Entschluss, sich am Sonntag zum Grillen beim Brüderchen im Garten gleich noch mal zu treffen, war auch ein gelungener Sonntag in Aussicht.

„Mädelstag“ oder ein weiterer Handarbeitsausflug

Am letzten Freitag habe ich bautechnisch gesehen gestreikt (allerdings ausdrücklich mit Genehmigung des Oberbauleiters), habe mein großes Schwesterchen ins Auto gepackt und habe sie entführt. Es ging zeitig los Richtung Oberpfalz mit einem ersten Zwischenstop in meinem Lieblingswollemarkt Seckler in Weiden. Dann ging es flugs gleich weiter immer tiefer ins Bayrische hinein bis nach Schönsee. So konnte ich Christine endlich mal das Kaufhaus Köck – bei dem sie schon oft bestellt hatte und das wir von Klöppelmessen kennen – in natura sehen. Es war ein längerer, ausgiebiger Besuch, beim Christine auch für eine kleine Umsatzsteigerung gesorgt hat. *grins Das erste fertige Werk davon gibt es übrigens schon in ihrem Blog zu lesen. Schaut mal vorbei!

Bild 002

Unsere Mittagspause haben wir nebenan in einer Gaststätte verbracht. Monika hat nach geschätzten 3 Monaten mal wieder eine Mittagspause strickend verbracht:

Bild 312… während meine Begleiterin lieber nur große Augen zum Essen macht. hihihihihi:

Bild 311Nein! Das ist natürlich nicht richtig. Wir haben vorher BEIDE gegessen. Während ich die Stricknadeln wetzte, entspannte sich Schwesterchen mit dem neuesten Katalog von Köck. Sie musste ja überprüfen, dass auch nichts an Neuigkeiten von ihr übersehen wurde:

Bild 314

Weiter ging es dann zu Station Nr. 3 – dem Klöppelmuseum Tiefenbach im dortigen Rathaus, nur wenige Kilometer von Schönsee entfernt. Zuerst der Schock: Tür verschlossen! Wir haben einfach in einem der Zimmer des Rathauses nachgefragt und der Bürgermeister höchstselbst hat uns die Tür geöffnet und uns alle Zeit der Welt zum Bestaunen der Exponate eingeräumt. Sehr netter Mann, auch wenn er offen zugegeben hat, dass wir lieber keine Fragen stellen sollten, aber er sich dennoch um die Beantwortung bemühen würde. hihihi echt süß.

Bild 016

Die Ausstellung ist klein, aber sehr erlesen, finde ich. Im Gästebuch nachgeschlagen habe ich meinen Eintrag von Mai 2008 wiedergefunden. Schön, wenn man Spuren hinterlässt. Wir haben jedenfalls die Zeit im Museum sehr genossen. Es ist etwas Besonderes, wenn man ganz allein, ungestört und unbeobachtet so ein Museum entdecken kann. Damals bei meinem ersten Besuch war eine Sonderausstellung zum Thema Taschen zu sehen. Schön, dass die meisten Exponate noch immer zu sehen waren, denn ich hatte damals meiner Schwester viel vorgeschwärmt. Nun konnte sie sich einen eigenen Eindruck verschaffen.

Bild 126

Bild 142

Wir waren noch immer nicht mit dem Tagesprogramm durch. Gleich nach dem Museumsbesuch ging es weiter Richtung Nabburg ins Freiluftmuseum Neusatz-Perschen. Dort gibt es seit einigen Wochen eine hochinteressante Sonderausstellung „Stickmustertücher nach historischen Motiven“.

Bild 163

Wunderschöne Stickereien!!!Angelika Walter hat Mustertücher nachgestickt, deren Originale in den Museen der Welt ausgestellt bzw. oft auch unter Verschluss gehalten werden. Sie zeigt in der Ausstellung 52 Repliken, die sie in der Zeit von 1975 – 2000 nachgearbeitet hat.

Bild 289

Stellvertretend für alle Tücher sei hier nur eines gezeigt (leider sind die meisten meiner Fotos nicht geworden, es ist halt schwierig, hinter Glas zu knipsen):

Bild 216Die Ausstellung ist wirklich empfehlenswert! Da sie in einem Gebäude auf dem Vorplatz zum Museum gezeigt wird (übrigens kostenlos!!!), muss man nicht einmal in das Bauernmuseum gehen – für alle, die sich für das Bäuerliche gar nicht interessieren bzw. für Leute wie wir an dem Freitag, die zu mehr keine Zeit haben.

Weiter ging es dann über Eger wieder Richtung Heimat. In Eger gab es einen kleinen Einkaufsbummel, schnell weiter nach Franzisbad – da war das Handarbeitsgeschäft leider schon geschlossen (wir kamen 30 Min zu spät – so ein Mist! hihihi). Dafür haben wir dann dort aber lecker zu Abend gegessen. Zurück auf deutscher Seite haben wir ganz spontan bei unserem Brüderchen einen Zwischenstop eingelegt. So haben wir uns das anstehende Telefonat erspart. hihihi Das kann passieren, wenn man einfach am Handy weggedrückt wird!

So waren wir spät abends müde, aber glücklich nach einem langen, aber schönen Tag wieder zu Hause. Unsere beiden Männers waren auch müde – natürlich von der vielen Arbeit – und auch glücklich – weil sie so viel geschafft haben.

Es war ein schöner Tag!!!!

Baumaßnahme vorbei

… und damit gehen 3 Wochen Urlaub Büropause zu Ende. Morgen früh geht es wieder los. Walter ist schon weg, so dass ich die Gunst der Stunde gleich nutze, um meinen Blog auf den aktuellen Stand zu bringen.

Vielen Dank erst einmal für all die Kommentare in den letzten Wochen. Vor allem Scharfenstein war ja scheinbar für viele von Euch interessant. Das freut mich natürlich sehr! Also nochmal hier an alle lieben Kommentierenden: VIELEN, VIELEN DANK!!!!!

Unser Dach ist nun in Ordnung und sieht sehr schön neu aus. Zwar finde ich es immer noch schade, dass nun das letzte bisschen original Naturschieferdach weichen musste, aber der Dachstuhl ist für diesen schweren Belag einfach nicht stabil genug. So sah das Dach vor dem Bau aus:

Bild 002

Es war jahrelang undicht. Da dieser Teil des Hauses nicht mehr genutzt wird, haben die 3 bewohnenden Mädels es totgeschwiegen. Dann kommt wieder ein Mann ins Haus und spricht sofort Klartext: Das Dach steht keinen weiteren Winter in unserer schneereichen Gegend. Einsturzgefahr!!! Das hätte auch bewohnte Teile des Hauses in Mitleidenschaft gezogen. Und so kam es, dass diese Baumaßnahme in Angriff genommen wurde. Nun sieht es so aus:

Bild 145

An dieser Stelle sei den 3 wirklich schwer arbeitenden Männern ein herzliches Dankeschön für die Mühe gesagt. Dieses Foto finde ich besonders schön. Ich darf vorstellen: Mein Bruder, Walter und mein Schwager:

Bild 048

Wetterbedingt hatten wir wirklich riesiges Glück. Als das Dach am empfindlichsten war, musste die Arbeit an Tag 1 vielleicht 2 Stunden früher beendet werden, weil es zu regnen begann. Am nächsten Tag – da war das Dach schon regensicher – kam der Regen immer dann, wenn es für die Männer eh’ Zeit für einen Imbiss war. Ich war ganz froh, denn sie neigten zum pausenlosen Arbeiten. Und Pause muss halt auch sein, finde ich. Ansonsten war es ja immer schön. Die ganz große Hitze kam erst, als alles vorbei war. Wir hatten wirklich Glück.

Ja, ich bin ganz froh, dass alles so gut über die Bühne gegangen ist. Es gab relativ wenige Blessuren, die langsam verklingen. Walters geprellte Rippen erholen sich auch allmählich. Kratzer und Schürfwunden (da hab ich auch welche zum Vorzeigen *grins) werden auch bald Geschichte sein. Gut, dass es keine schlimmen Unfälle gab.

An Walter hab ich ganz neue Seiten entdecken „dürfen“. Wehe, wenn er losgelassen! Zieh ihm bloß keinen Blaumann an, dann kennt er nämlich keine Pausen mehr. Worte wie Urlaub oder Erholung werden für ihn zum Schimpfwort. Er fühlt sich beim Bauen und Reparieren ganz offensichtlich sehr wohl und findet kein Ende. Blöd für mich, dass er am liebsten permanent einen Handlanger zur Verfügung hat, nämlich mich, weil er mich ja gern hat und gern Zeit mit mir verbringt. Ich bin ein motziger Handlanger, der statt Herumzustehen lieber was Besseres täte, stricken oder Gartenarbeit zum Beispiel. Während meiner Streiks ab und zu, habe ich viel Gartenarbeit erledigt. Meine Mutter macht inzwischen so gut wie gar nichts mehr. So sahen die Beete auch eher wie Wiese aus. Bisher hab ich mich nicht getraut, da einzugreifen. Der Garten war stets ihr Heiligtum. Nun hab ich es getan, es hat riesen Spaß gemacht und Muttern war am Ende eigentlich nur erleichtert, dass ihr jemand die Arbeit abnimmt. Schön!

Fazit meines Urlaubs: Viel gearbeitet, abends totmüde ins Bett gefallen. Die ungewohnte Arbeit war schuld, dass ich abends nicht mal mehr stricken wollte. Ich bin nicht einmal dazu gekommen, abends eine Runde in einem See schwimmen zu gehen. Aber alles in allem war es auf jeden Fall eine Pause vom Büro, denn an meinen Job hab ich so gut wie gar nicht gedacht.

Urlaubsprojekt

Bevor die Dachreparatur begann, hatte ich mein spontanes Urlaubsprojekt zumindest stricktechnisch fast beendet:

Bild 005

Voila, die Zutaten zu meiner ersten Strickfilztasche. Ja, ja … wer mich kennt, wird sich schwer wundern. Strickfilzen ist für mich sowas wie Peitsche im Schlafzimmer für einen zärtlichen Romantiker: Der pure Alptraum! Ich stricke etwas, das VIEL ZU GROSS sein soll. Das ist schon eine Qual. Und dann pack ich das in die Maschine und soll mich drüber freuen, dass es in Mini wieder rauskommt???? Nun, … mein Schwesterchen wird mich verstehen, schließlich hat sie diverse Strickfilz-Versuche hinter sich mit Sachen, die nicht gefilzt werden sollten… Und ich hab auch so einige versehentliche Schrumpfungen in meiner Karriere als Strickerin zu verzeichnen … nein, nein, sowas will ich NIEMALS selber machen! … So jedenfalls bisher meine Meinung.

ABER Gefilzte Taschen finde ich leider schick. Als ich vor langer Zeit eine solche geschenkt bekommen habe, hab ich mich sehr gefreut, sie tagtäglich für eine lange Zeit geschleppt. Und so insgeheim wuchs der Wunsch, es wenigstens ein einziges Mal nur ein klitzekleines Bisschen auszuprobieren. Nur ein mini-bisschen … hihihi

Tja … Anfang August auf den Handarbeitstagen auf der Burg Scharfenstein also war ein Stand von Fitz und Triefel aus Stollberg. Theoretisch könnte ich da an JEDEM Arbeitstag einkaufen gehen, sind nur ca. 500 Meter von meiner Arbeitsstelle entfert, aber so ein Markt hat natürlich was Besonderes, was viel Anziehenderes. Der Groschen sitzt auch viel lockerer als sonst. Und so fand ich mich SEHR spontan im Kaufrausch wieder, Filzwolle eingekauft, nach Hause gebracht und gleich mal drauflosgestrickt. Geht ja eigentlich auch schnell mit den dicken Nadeln Größe Baumstamm. Da Stricken hat Spaß gemacht. Sind ja auch schöne Lieblingsfarben, das hilft ungemein.  Fertig gestrickt durften die Teile nun ein paar Tage reifen. Offiziell hatte ich überhaupt keine Zeit, die Teile zu vermessen. hihihi Aber eigentlich fürchtete ich mich höllisch vor dem Ergebnis. Meine Mama hat seit der ersten Masche ständig wiederholt: Ich bin mal gespannt, was da am Ende rauskommt! – NA ICH ERST!

So, bitte sehr, hier die Teile vor dem Waschen:

Bild 029

Soweit also der stricktechnische Teil. Dann lag das Ganze erst einmal 2 – 3 Tage, weil ich mich nicht traute, es in die Maschine zu stecken. Meine Mama hatte auch Sch… Schließlich dann habe ich Mut gefasst, Mama Anweisungen gegeben (ich darf ja die WaMa nicht selber bedienen, darf ich erst wenn ich erwachsen bin, also über 50 … vielleicht … hihihi). Bei 60 Grad gewaschen. Und das spannende Ergebnis: Kaum was passiert. Der Wolle hat man zwar das Filzen angesehen, aber von den Maßen her noch viel zu gr0ß. Also ab in den Wäschetrockner damit. DAS Ergebnis ist bedeutend besser:

Tasche 01

So in etwa hatte ich es mir gedacht. Die Tasche ist ein bisschen verbeult, weil ich sie schon 3 Tage täglich als Handtasche durch die Gegend schleppe und sie entsprechend gefüllt ist. Da passt eine ganze Menge rein. Ich bin sehr zufrieden. Durch das Umhängen dehnt sich der Henkel allerdings wieder ganz schön aus, so dass er mir fast zu lang wird. Aber denn kann ich im Notfall problemlos kürzen. Jetzt fehlt mir nur noch ein schöner Magnetverschluss, damit sie nicht immer so aufspratzt.

Und VIELLEICHT … so ein klitzekleines bisschen nur … macht das Strickfilzen ja doch Spaß. Und VIELLLLLLEICHT hab ich sogar schon was Neues im Sinn??? hihihi Aber ernsthaft … Es ist eine Erfahrung! Aber viele Taschen werde ich nicht auf diese Weise produzieren. Mir ist das Material dafür ehrlich gesagt ein bisschen zu teuer. Trotzdem … eine oder zwei werden es noch werden. *grins

Neue Tiffanydecke gestartet

Der Dachbau hat gestern mit 2 zusätzlichen männlichen Familienmitgliedern so richtig gestartet. Damit habe ich mich ausgeklinkt und mir blieb ein bisschen Zeit fürs Handarbeiten. Theoretisch. Praktisch war es mir komisch, mich hinzusetzen und zu stricken, während die 3 Männers auf dem Dach herumturnen und schwer arbeiten.

Auch als am späten Nachmittag Regen das Bauen unterbrach, hatte ich einfach keine Lust auf den angefangenen Männerpullover oder den Rock, der auch noch auf Vollendung wartete. Es sollte etwas Kleines sein … Was könnte da schöner sein, als eine 2. Tiffanydecke zu beginnen?

So wurden gestern immerhin die ersten 4 Patches von ???? fertig. Wie groß die Decke werden soll, steht noch nicht fest. Definitiv nicht so groß wie die erste… Eigentlich hätte ich die Patches gern ein bisschen anders gestrickt. Aber irgendwie war mir das zu unbequem, ich will ja so gut wie nichts nähen müssen. Also wird auch die 2. Decke wie die 1. gestrickt. Wer Lust auf Fotos von der ersten Decke hat, schaut einfach mal in meinem altem Blogeintrag nach.

Nochmals als Gedankenstütze für mich selbst für später: Start der Tiffanydecke 2 am 10.08.2008!

Handarbeitstage auf der Burg Scharfenstein

Bild 001

Heute vor einer Woche schon waren wir da, Walter und ich. Susans Beitrag hat mich noch zusätzlich animiert. Und mein Schwesterchen rief mich morgens noch an, sie will auch die „Wilde Pflaume“, die in Susans Blog zu sehen ist.

Na, mit so einem Auftrag MUSSTE ich ja hin. hihihi
Herrliches Sommerwetter, wir sind auf dem Weg dahin erst einmal auf einem Trödelmarkt in Aue hängengeblieben. Ausgegeben habe ich nur 3 Euro für 2 Hefte 3-Pagen-Anleitungen, dazu habe ich dann auch noch diverses anderes Anleitungszeugs diverser Handarbeitssachen bekommen. Die Klöppelbriefe, die ich angeboten bekam, waren nichts Besonderes und dafür viel zu teuer. Die Sonne brannte auf meinem Kopf und ich wünschte mir, ich hätte meinen Sonnenhut mitgenommen. Wie sollte das bloß in Scharfenstein werden?

Die Fahrt dahin war aufgrund der Umleitungen recht abenteuerlich. Manchmal weiß man echt nicht, wo man noch hinfahren soll. Dieses Jahr scheint es besonders schlimm zu sein. Irgendwie hab ich den Eindruck, dass in manch einer Gemeinde der Chef Montag früh aufsteht, seine Leute zusammentrommelt und sagt: „Ok, stellt hier mal ein Verbotsschild hin und grabt mal ein Loch in die Straße!“

Wie auch immer, wir haben es geschafft, haben auch den steilen Aufstieg zur Burg hinter uns gebracht und dann den kleinen, aber feinen Markt genau unter die Lupe genommen.

Bild 061

Christines Wolle gab es nicht mehr, die dünne Qualität hat halt Susan schon Tags zuvor gekauft. Es gab nur noch dicke Wolle, ich schätze für Nadelstärke 6 oder sogar stärker. Das ist nichts für mein Schwesterchen, die schon Nd 4 für Baumstämme hält. *grins Und da sie eher ein heißblut ist, kann sie so was Dickes auch gar nicht gebrauchen.

Dafür hab ich Filzwolle gekauft, dazu mehr in meinem nächsten Eintrag:

Bild 006

Das Foto hat Walter geknipst, nachdem ich – es sei ausdrücklich betont – NUR ZUM MARMELADEKOCHEN Heidelbeer- bzw. Johannisbeerlikör gekauft hatte.

Dann habe ich den Stand von Wolle-Online.de sehr ausgiebig untersucht. Die Farbenpracht der Garne war einfach überwältigend! Und die Anordnung in diesen Plastikboxen gefiel mir auch sehr gut. So war alles übersichtlich und sehr sauber presentiert und der Kunde brauchte gar nicht groß an der Wolle herumfummeln und die Knäule zu zerstören. Es lag für jedes Garn eine Strickprobe bereit. Echt super! Ich mag nämlich keine zertrieselten Wollknäule! Aber das gabs hier einfach nicht. Hab ich schon gesagt, dass ich das super fand??? hihihi

Bild 062

Meine liebe Christine, der Stand ist übrigens auch vom 25.09.-27.09.2009 zur  14. Handarbeitsbörse in Neubrandenburg dabei. Da wäre es dann an MIR, mal Bestellungen aufzugeben? hihihi

Ich habe mich letzten Sonntag zunächst für ein dunkelgrünes Sonderangebot entschieden, der enthaltene Goldfaden glänzte in der Sonne, was das Zeug hielt.

Bild 033Dass es ein bisschen kratzig ist für meinen Geschmack … naja … es wird wohl eine Jacke oder Weste werden, sollte es nach der Wäsche der Maschenprobe immer noch so hart sein. Denn ja, eine Maschenprobe ist schon angefangen. Ich hatte natürlich was zum Stricken dabei, eine weitere Schmetterlingsdecke für Häkeltante.

Bild 007

Diese hab ich dann zum Mittagessen im Burghof (übrigens SEHR lecker dort!!!) fix fertig gestrickt, damit ich noch SOFORT vor Ort mit der Maschenprobe beginnen konnte. Sogar der Stülpner Karl, der regelmäßig seine Runden gedreht hat, bemerkte, dass ich doch vorher was in Rosa gestrickt hatte und nun doch eine ganz andere Farbe habe. hihihi Sehr aufmerksam für einen Mann. Wir hatten gleich eine nette Plauderei über den Handarbeitsunterricht in der Schule.

Wir haben uns die Modenschau angesehen, die Models fand ich einfach Klasse! Sie waren alle Altersklasse 20 Plus, hihihi. Und sehr verschieden in der Figur. Aber sie hatten alle Spaß dabei und das hatte eine ungemeine Ausstrahlung. Nur das Drum und Dran war nicht gut organisiert und hat mich ein bisschen aufgeregt. Die Musik hat nicht geklappt, mal kam sie zu spät, mal zu früh. Zwischen den Auftritten, wo sich die Mädels ja umziehen mussten, war gar keine Musik. Hat es länger gedauert, war man als Zuschauer unsicher, ob die Show nun schon zu Ende ist oder nicht. Die ganze Akkustik war auch ziemlich schlecht, ich hab meistens gar nicht verstanden, was presentiert wird. Echt sehr ärgerlich, denn es hat den Models, die sich so viel Mühe gegeben haben, irgendwie die Sache vermasselt. Sie haben natürlich auch schicke Sachen vorgestellt und so erklärte sich auch, warum plötzlich an den Händler-Ständen die fertigen Sachen so … verschwunden … waren. hihihi Besonders schön fand ich es, wenn die Mädels einen Tanz aufgeführt haben. Das ist mal eine andere Presentation. Es war irgendwie so … lebendig.

Schön war auch, dass ich zufällig meine ebenfalls in der Pause strickende Kollegin getroffen habe. Walter hat sich gleich die Kamera geschnappt und für sie Platz auf der Bank gemacht. So konnten wir während der Show gut fachsimpeln und ich habe sogar mein Stricken unterbrochen, weil es DOCH schön war.

Bild 024

Hier ein paar Eindrücke:

Bild 009

Bild 010Bild 013Bild 014Bild 021Bild 035

Bild 053Bild 054

Mein persönliches Highlight der Modenschau ist dieses Tuch, das ich vorher schon am Stand von Fitz und Triefel bewundert und befühlt hatte:

Bild 047

Am Ende habe ich dann doch noch bei wolle-online was eingekauft. Hellgrünes Garn für den Sommer. Da ich den ganzen Rest gekauft habe, bekam ich die Maschenprobe dazu. Zu Hause stellte ich fest, was für ein schönes Muster es hat. Und so weiß ich schon, dass dieses Garn UNBEDINGT mit diesem Muster auch verstrickt wird. Als ich erzählt habe, dass das vor 2 Stunden gekaufte Garn schon angestrickt wäre, meinte Herr Locke nur, SO schnell hätte das wohl noch niemand getan. Kommentar meiner Kollegin: ja,ja .. so verrückt ist sie halt.

tja. so bin ich eben!

Fazit: Ein kleiner, aber feiner Handarbeitsmarkt. Er hätte gern größer sein können. Klöppelseitig war ich ziemlich enttäuscht, da war es mager und irgendwie verklemmt. Es fehlten mir zum Beispiel viele Schauklöpplerinnen. Ich habe gut eingekauft, hatte richtig nette Gespräche mit den Händlern, meiner Kollegin und dem Stülpner Karl. Wir haben lecker gegessen. = Ein wirklich schöner Ausflug bei herrlichem Wetter!

Wollkalender zu gewinnen

Schaut doch mal beim Wollkalender vorbei. Da könnt ihr nämlich einen Kalender gewinnen. Also: Mitgemacht!

Die Dachbauarbeiten gehen zügig voran. In Ermangelung der Helfer (die sind erst Montag da), muss ich mit ran. Höhenangst? Pech gehabt! Das ist für mich so viel Stress, dass ich abends nicht mal mehr ans  Stricken denke. Ich bin echt total fix und knülle. Das will was heißen!

Was Neues

… gibt es bei meinem Schwesterchen zu sehen. Hat ja lange gedauert, bis sie diesen Blogeintrag geschafft hat. hihihi

So, ich eile zurück auf die Baustelle. Leider habe ich keine Zeit von meinem tollen Wochenende, den Handarbeitstagen auf Burg Scharfenstein und meinem begonnenen Urlaubsprojekt zu erzählen. Ich kann euch da nur auf die Folter spannen… hihihi

Nur eines sei so weit einigen Skeptikern aus meinem Umfeld verraten: Walter und ich arbeiten bisher super harmonisch zusammen. Kann mir ja fast Angst werden! hihihi

Countdown

… ist in meiner Sammlung aller Anna- und Lena-Hefte. Ich habe heute Abend mal Inventur gemacht. Bei der Anna fehlen mir nur noch das Heft 06/1986  und bei der Lena noch die 06/1996 und 11/2006. Dann habe ich alle Hefte vollzählig. Über 30 Jahre Anna und 13 Jahre Lena … 12 Hefte pro Jahr … hoffentlich rechnet jetzt niemand nach, wie viele Hefte ich besitze. *grins Es könnte allmählich ein statisches Problem mit unserem alten Haus geben! hihihi

Ich weiß nicht, was danach kommt. Die Sandra-Hefte würden mich ja interessieren, ich hab ja auch schon so einige davon. Aber all der Aufwand … ach, ich weiß noch nicht.

URLAUB!

Ach, ist das nicht HERRLICH????? Mein erster Urlaubstag und es ist herrlichstes Sommerwetter. Vielleicht fast schon zu schön, denn nach 1 Stunde im Garten habe ich mich erst einmal ins kühle Haus zurückgezogen. Ich muss mich erst langsam dran gewöhnen. hihihi

Die ersten 2 Urlaubstage sind schon verplant: Heute geht es zum Altstadtfest nach Auerbach (Vogtland), wo um 14.15 Uhr meine „alten“ Spinning-Freunde eine kleine Präsentation geben. Ich hab einfach Sehnsucht und muss dort vorbeischauen.
Morgen geht es zu den 8. Handarbeitstagen auf die Burg Scharfenstein. Da soll ein Stand von diesem Händler sein, sein Angebot hört sich extrem verlockend an, das muss ich mir mal in natura anschauen!

Die folgenden 2 Wochen stehen dann im Zeichen Dachreparatur. Und vielleicht haben wir in der 3. Woche ein bisschen Zeit, um die Welt zu erkunden. Ach, ich bin soooo froh, Urlaub zu haben!

Ob ich viel zum Stricken bzw. zum Bloggen komme, kann ich noch gar nicht abschätzen. Ich habe mir nichts vorgenommen, so dass ich auch nicht enttäuscht werden kann. Mal sehen was wird. Sollte es also ruhig bleiben, dann halten mich die Männer beim Bauen oder Susi-Hund oder Mama oder alle zusammen in Schach. Ach … sogar darauf freue ich mich. Es ist auch mal schön, für die Familie Zeit zu haben. Und meine Kollegen haben sich großzügig angeboten, auf einen Hilferuf von mir hin hier zu Hause anzurufen und mich DRINGEND auf Arbeit zu beordern. Für denn Fall, dass ich es nicht zu Hause aushalte. Was bin ich froh über so verständnisvolle Kollegen! hihihi
HABT ALLE EINE SCHÖNE ZEIT!