Wenn aus Singles Paare werden …

Ach, ist das ein schönes Wortspiel! Am Wochenende jedenfalls habe ich fleißig verpaart.

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Sockenpaar 04/2009 (Sneakers)

Wolle: Supersocke 100 Emotion-Color Fb. 1065 von OnLine (50 % Merino superwash, 25 % Bamboo, 25 % Poly)
Verbrauch: 71 g für Größe 42
Strickzeit: 17./27.06.2009

Und das fünfte Paar ist auch gleich noch fertig geworden, wenn auch erst heute in der Pause.

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Sockenpaar 05/2009

Wolle: Fortissima Colori Socka Color Fb. 51 von Schoeller & Stahl
(75 % Schurwolle, 25 % Poly)
Verbrauch: 61 g für Größe 40
Strickzeit: 18./29.06.2009

Somit sind schon 2 Knäuel aus meiner überlaufenden Sockenwoll-Kiste verschwunden. Sie geht immer noch nicht zu. Ich werde wohl noch ein paar mehr Socken stricken müssen. Tja, so ist das manchmal … Erst neulich hab ich vertönt, ich krieg dieses Jahr garantiert keine 13 Paar zusammen, brauch einfach keine. Aber was interessiert mich mein Gequatsche von gestern??? Und es hört sich (zumindest für mein nichtstrickendes Umfeld) wirklich SEHR komisch an, wenn ich sage, ich kaufe immerzu Sockenwolle nur der Wolle wegen? Nur der Farben wegen???? Ich kauf sie eigentlich gar nicht in der Absicht, sie je zu verstricken???? Nein, nein, dann strick ich lieber doch hin und wieder ein Paar Socken… Paar Nr. 4 sind für Walter und Paar Nr. 5 sind für Frau Mama, kommen aber erst mal in die Vorratskiste. Es kommt ja auch irgendwann wieder Weihnachten. hihihi

Dann habe ich noch ein paar Babysöckchen nach diesem Rezept gestrickt. Einzige Abwandlung ist die Ferse mit verkürzten Reihen. Eine andere stricke ich ja nicht mehr. Diese Söckchen wollte ich schon lange mal probieren, sie gefallen mir sehr gut. Die stricke ich bestimmt öfters, wobei sie mir für Frühchen eher zu groß sind. Da bleibe ich wohl beim Würmchen-Stricken.

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Zwei Singles und ein Pärchen mit Mütze …

… ist die stricktechnische Ausbeute des letzten Wochenendes. Das Aufräumen und Sortieren meiner Wollvorräte hatte Konsequenzen. Ich habe mit Erschrecken festgestellt, dass meine Kiste für Sockenwolle nicht mehr zugeht. Es ist eine GROSSE Kiste! Also ob ich sie brauche oder nicht, jetzt werden erst einmal ein paar Socken gestrickt!

Zwei Singles sind schon entstanden. Eine ewig angefangene Frühchenmütze wurde fertig genadelt und aus der rosa-Kaninchen-Wolle wurden ein paar Babyschühchen nach einer Anleitung aus einem Sockenbuch.

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Ich stricke in den Pausen an der blauen Herren socke herum. Das Paar darf zur Abwechslung mal Walter bekommen, er kriegt ja bisher eher selten mal was Gestricktes ab. Die geringelten Socken sind für die Vorratskiste, die ich nun beginne. Wobei sie in Gedanken schon bei Muttern gelandet sind *grins. Dafür hab ich extra oben einen kleinen Rollrand mit mehr Maschen gearbeitet. Damit nichts zu eng ist.

Berühmt!? – Wolle zu verschenken.

JA, heute fühle ich mich so richtig berühmt. Meine erste Fanpost ist eingetroffen! Ich bin ganz aus dem Häuschen. Ein Brief, nur adressiert mit meinem Namen, PLZ und Ort. Angekommen. Gestern abgestempelt. Heute schon da. Na, wenn das nicht berühmt ist!?!?!

Da schreibt mir eine 74jährige Frau, dass sie sich freut, dass auch noch junge Menschen stricken. Sie strickt sich auch noch Pullover und Jacken. Die Reste verarbeitet sie zu Kindersocken und wirft sie in den Altkleidercontainer. Über die Post hab ich mich SEHR gefreut!!!
Sie fragt auch, ob ich Verwendung für DDR-Wolle hätte. Sie möchte sie gern verschenken.

Tja … leider ist MEIN Vorrat daran auch noch ziemlich beachtlich und ich suche selbst schon nach einer sinnvollen Verwendung. Zum Wegwerfen ist sie irgendwie dann doch zu schade, sie war ja damals auch nicht gerade billig. Hat jemand von euch Ideen zur Verwendung? Ich wäre sehr dankbar.

Ich kannte eine Frau, die hat aus Poly-Garn bunte Decken gestrickt und gehäkelt, die sie dann für Bedürftige gespendet hat, bzw. wurden sie gern für Rumänien-Transporte genommen. Vielleicht kennt ihr ja jemanden, der für ähnliche Zwecke Wolle sucht???

Nachtrag ca. 1 Stunde später …. o weh oh weh … ich bin gleich mal auf den Boden gestiegen und habe in den Sachen gewühlt, die ich sonst gern ignoriere … oh weh oh weh … was da noch so an Material liegt … Und ich weiß, dass ich das sicher nicht mehr verwenden werde. Ganz schöner Ballast auf meinem Gewissen! Aber ich habe auch ein paar Schätze entdeckt, die Erinnerungen wachriefen. Darf ich vorstellen? Das ist …

Bild 001… tja wer … hm … das ist Puppe. Sie hat leider nie einen Namen bekommen. Vor vielen Jahren gekauft, um ein kleines Mädchen zu beglücken, das mich oft besuchte. „Puppe“ hatte viele gestrickte Sachen, die ich auch noch hüte, wenn auch für … ich-weiß-nicht-wen und ich-weiß-nicht-wozu.

Bild 003Der grüne Pullover war eine Materialprobe, ich erinnere mich ans Stricken, als wär es letzte Woche gewesen. Das Garn war ein Leinengemisch von Fischer-Wolle. Es ließ sich super verstricken, wurde beim Waschen in der Maschine auch wieder schön. Bis ich mich ausgekäst hatte, gab es das Garn leider nicht mehr. Ich wollte davon meinem Mann einen Pulli stricken … nun ja … Garn = weg, Mann = Vergangenheit. Immerhin hält der Pulli Fräulein „Puppe“ seit Jahren warm. *grins

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Ich glaube, die Mütze war eine der ersten, die ich überhaupt gestrickt habe. Übrigens war es ziemlich schwierig, „Puppe“ zu fotografieren. Theoretisch bewegen sich Puppen ja nicht. Diese hier schon, denn Susi-Hund war eifersüchtig und hat sie von hinten immer weggeschupst. Das war eine ganz schöne Zappelei!  Wie kann ich auch mit diesem DING spielen und Susi ignorieren??? Das gehört sich ja wirklich nicht!
Was ich noch entdeckt habe:

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Einen Rest superflauschiges Babygarn in zartem Rosa. Irgendwie erinnert es mich an ein rosa Kaninchen. Ich hab keine Ahnung wieso. Jedenfalls hab ich es gleich mitgenommen, es könnten Babyschuhe draus werden…

Und dies hab ich auch noch entdeckt. 400 g weiße Baumwolle mit Goldfaden. Auch hier hab ich mich plötzlich an jedes Detail beim Kauf erinnert. Es ist erstaunlich, was einem so nach vielen Jahren einfällt. hihihi

Bild 009Bild 010So, nun geh ich wieder aufräumen …

Das 3. Paar Socken dieses Jahr

… habe ich fertig. Es war ein schnell gestricktes Paar, es sind ja auch nur Sneakers. Das Garn habe ich am Sonnabend in Leipzig der Christine abgeluchst. Es war ein Rest von 50 g. Zuerst habe ich ein Babymützchen angefangen, aber dann überkam es mich … schnell aufgetrennt und Socken angeschlagen. Am Montag habe ich laaange beim Arzt stricken können. Und voller Euphorie hab ich dann gestern die Sneakers beendet:

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Sockenpaar 3/2009 (Sneakers)

Wolle: ????? (75 % Schurwolle, 25 % Poly)
Verbrauch: 39 g für Größe 40
Strickzeit: 15./16.06.2009
Muster: glatt rechts

Ich finde die Farben SOOOOO toll. Habe ich es richtig verstanden, und das Garn ist von Andrea selbst gefärbt??? Dann wäre ich ja doppelt stolz darauf. Ach, ich bin ganz verliebt in sie. Deshalb habe ich sie auch so belassen und die restlichen 11 Gramm nicht einfach noch angestrickt. Sonst könnte noch jemand in meiner Familie Gefallen finden und sie mir mopsen. Sneakers aber gehören ganz alleine mir. hihihi

Für die Pausen-Strickerei habe ich ein neues Paar Socken angeschlagen. Ich glaube zwar nicht, dass ich dieses Jahr meinen Silvestervorsatz von 13 Paar/Jahr schaffe, aber nur, weil ich nicht so viele Sockenpaare brauche.Und so brauche ich auch das gerade angeschlagene Paar eigentlich nicht. Es macht nur gerade Spaß, welche zu stricken. Und ich find die Farben toll. Ich hab das Strickwerk leider im Büro liegenlassen, ich kann es grad nicht fotografieren…

Byetta-Erfahrungen?

Meine Insulin-Therapie soll total auf den Kopf gestellt werden. Wenn meine Blutwerte so sind, wie Herr Dr. das erwartet, beginne ich nächste Woche, 2 x täglich Byetta zu spritzen, dazu 1 x täglich Langzeitinsulin und 2 x täglich 1 Tablette (Siofor 1000). Wer von meinen lieben Lesern hat denn Byetta-Erfahrungen gemacht und würde mir davon berichten?

Dann hat man mir auch eine komplett andere Ernährungsempfehlung gegeben. Bisher sollte ich mir abends 3 Broteinheiten reinstopfen. Mein neuer Diabetologe bzw. seine Assistentin legt mir die Schlank-im-Schlaf-Diät nach Pape nahe, auch als Insulin-Trennkost bekannt. In kurzen Worten:   Zwischen den nur 3 Hauptmahlzeiten 5 Stunden Essenspause, morgens Kohlenhydrate, mittags Mischkost, abends Eiweiß und GAR KEINE Broteinheiten mehr. Die Broteinheiten-Zählerei fällt ganz weg, auch die Zwischenmahlzeiten. Die Hintergründe hören sich recht plausibel an. Wer hat denn damit Erfahrungen? Wie schwer ist das in der Praxis ein- und vor allem durchzuhalten?

Vine Baby Hat

Auf dem Leipziger Wollefest habe ich ein kleines Mädchen mit einer Lace-Mütze gesehen. Das fand ich ja SO niedlich! Und während der Babymützen-Strickaktion der letzten 2 Wochen wuchs der Wunsch, so eine Mütze auch mal zu probieren. Ich habe den Vine Baby Hat entdeckt und bin mir ziemlich sicher, dass dieses Modell dem in Leipzig gesehenen ziemlich nahe kommt. Die Anleitung erschien mir auch ein bisschen Herausforderung für mich, also MUSSTE ich es einfach nachstricken.

Trotz diverser Übersetzungsprobleme habe ich es recht schnell hinbekommen. Ich finde die Mütze süß und würde sie am liebsten noch ein paar Mal nachstricken. Schaut doch mal:

Blog 103Wie häufig muss eine Kollegin herhalten, wenn es beim Fotografieren an hilfreicher Hand fehlt. Heute brauchte ich Kollegin Sumsi, die Abfallbiene, als Modell. Sie war willig, auch wenn die eingeklemmten Fühler drücken, sagt sie.

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Gestrickt habe ich die Mütze aus ca. 15 g Baby-Cotton von Schachenmayr. Wunderbar weiche Baumwolle, sage ich nur. Ich bin mir nur mal wieder über die Größe nicht sicher, ob ich mir mal ein Modell zulegen sollte?

Handwerkstage im Schönheider Museum

… sind immer wieder schön und interessant.

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Ich bin ja von unserem Heimatmuseum seeeehr begeistert. Am schönsten ist der kleine Konsum, voller DDR-Artikel. Da ist es wirklich, als würde man wie eine Schachfigur umgesetzt … zurückgesetzt in die eigene Kindheit. Und wirklich … man braucht nur die Verpackung von dem Einen oder Anderen zu sehen und schon kann man den Geruch wahrnehmen oder erinnert sich an den Geschmack, als hätte man es erst kurz vorher gegessen…

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Ein Glück, dass ich eine schöne Kindheit hatte und keine Probleme mit Erinnerungen habe… hihihi

Oder mag ich die immer wieder wechselnden Handarbeitssachen, die man hier und da entdecken kann?

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Nun … die Handwerkstage …

Bild 059Tischler, Steinmetz, Gießer, Schnitzer, Bürstenmacher verschiedenster Art, Handschuhmacher (HOCH interessant), Maler, usw. Es ist wirklich interessant, ihnen über die Schulter zu sehen. Anderen beim Arbeiten zusehen, das mag ja eh fast jeder. hihihi

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Es wurde geklöppelt, gemalt, gefilzt und Keramik verkauft. Für Jeden war etwas dabei. Sehr abwechslungsreich!

Die Firma Wappler … Handschuhmacher … Ratet mal, welchen Handschuh mein Schwesterchen anprobieren MUSSTE… hihihi … keine Frage, der in Lila natürlich:

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Hach, waren die Handschuhe weich und edel! Ich wusste gar nicht, dass im Nachbarort noch ein Handschuhmacher arbeitet. Der jüngste in Deutschland wohl sogar! Auf jeden Fall weiß ich schon, was ich mir zum Geburtstag wünsche… Und ich hab mich für ihn gefreut, dass er schon zu so früher Stunde (wir waren gleich morgens um 10 Uhr da!) ein paar Aufträge bekam!

Schön fand ich auch, dass viele Fremde – Touristen – vorbeikamen und so interessiert waren.  Handwerk ist also noch lange nicht altmodisch und aus dem Sinn! Noch was Positives: Es gab anderes Handwerk als letztes Jahr zu sehen. So bleibt es auch für die Einheimischen spannend. Was ich vermisst habe: frisch gebackenes Steinofen-Brot und die Frau, die letztes Jahr aus Paketschnur Taschen gehäkelt hat. Aber wie gesagt, so bleibt es abwechselnd und spannend!

Ansonsten war unser Sonntag ruhig und beschaulich. Eigentlich wollten Christine und ich in die Landesgartenschau nach Reichenbach. Aber der gestrige Tag war doch ganz schön anstrengend und so entschieden wir uns, das schöne Wetter im Garten zu genießen. Ich habe ein Babymützchen mit Muster gestrickt. Aber davon morgen mehr, denn es ein besonderes und inzwischen schon fertig.

Mein 5. weltweiter Tag des Strickens in der Öffentlichkeit

… war WUNDERSCHÖN! Das muss ich gleich mal so vornab gestehen.

Ich habe so gut es ging, schon vorher jeden Tag ein Mützchen gestrickt. Mit dieser Auswahl ging es morgens also auf, in einen sehr aufregenden Tag:

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Schwesterchen ins Auto gepackt, auf nach Aue und Sabine dazugeladen, dann ging es zu Station 1: Das Bastelparadies in Zwönitz. Es war ein schönes Willkommen, ich denke, es ist ok, wenn ich sage: WIR haben uns sofort wohlgefühlt. Es wurde ganz schön gefachsimpelt. Bei Kaffee und leckerem Kuchen war das ein richtig schöner Auftakt für diesen Tag. Sogar mit firmeneigenem Kellner, der seine Sache seeehr gut gemacht hat. *grins. Schade, dass wir ihn nicht überreden konnten, eine Strickpause einzulegen. hihihi

Bild 014Da es am Vormittag noch recht kühl war, waren wir über die „gute (Bastel-)Stube“ ganz froh. Wir hatten uns auf sommerliche Temperaturen eingerichtet und hätten wohl draußen noch tüchtig gefroren… Aber so war alles prima.

Besonders hat mir gefallen, dass es gleich ein Mützen-Model gab. Gerade für mich, die ja keine Baby-Erfahrung hat, ist es ziemlich schwierig zu stricken. Ich habe keine Vorstellung von Größen. Aber meine Mütze passt:

Bild 013Fazit: Ein super Start in den Stricktag! In angenehmer familiärer Umgebung hatten wir nette Gespräche. In Zwönitz gibt es nette Strickerinnen! Das Bastelparadies hat noch ein paar Sympathiepunkte dazugewonnen. Jetzt geh ich da NOCH lieber hin zum Einkaufen. *grins.  Pläne fürs nächste Jahr: Raus auf den Marktplatz, in die (sichtbare) Öffentlichkeit! Meine Meinung: JAAAAAA nur zu!!!!!!! Super Idee!!!!

Aus dem geplanten „Stündchen“ wurden 2 – wir 3 Mädels haben dort jeweils ein weiteres Mützchen fabriziert und es zusammen mit ein paar aus unserem Vorrat dort gelassen. Gegen Mittag sind wir dann aber doch aufgebrochen, auch wenn der Aufbruch irgendwie schwer fiel… Auf ging es nun nach Leipzig …

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Auch dort waren wir willkommen. Erwartungsgemäß trafen wir auf mehr Gleichgesinnte:

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Wir haben brav das nächste Babymützchen angeschlagen. Ist das Plakat nicht schön dekoriert?

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Und auch hier saßen wir alle gemütlich zusammen, haben uns über so manches Gesicht Vorbeikommender amüsiert, haben freundlich auf die Ansprachen von Passanten reagiert. Mal eben den Kreuzanschlag gezeigt bekommen (Danke, Clemens – DEN kannte ich nämlich auch noch nicht) und auch so gleich mal schnell was gezeigt und erklärt. Wenn Touristen ein Foto wollten, haben wir selbstverständlich freundlich gelächelt. War ja nicht schwer … schönes Wetter … ZEIT fürs Hobby … Stricksachen in den Händen und genug Gleichgesinnte um sich herum … was kann man sich denn mehr wünschen???? Ich habe die Zeit dort sehr genossen. Am späten Nachmittag gab es dann eine kleine Pause in Form von vielen Kalorien:

Bild 016hm … LECKER … sage ich nur.

Auch in Leipzig hat es mir super gut gefallen. Es ist immer wieder schön, dort zu sein. Und manchmal … wenn man mal 2 Minuten … naja… 1 Minute … ok … vielleicht auch nur 50 Sekunden mal nicht quasselt, sondern nur still beieinander sitzt, ist es trotzdem schön. Man ist halt unter Gleichgesinnten! Echt prima Gefühl!

Fazit auch hier: Einfach nur schön! Höchstens die Musik war nicht so toll. Nigel Kennedy gab abends auf dem Augustusplatz ein Konzert zum Bach-Fest. Wir durften den äußerst ausführlichen, unmelodieösen (hihihi was für ein Wort) Soundcheck erleben. Erst nach langem Üben gab es ein-zwei Stücke, die das Wort Musik verdienten. DAS war dann wiederum sehr angenehm.

Als die Ersten in ihrer Abendgaderobe über den Platz kamen, haben wir uns dann zurückgezogen. Wir ware nicht die Letzten, die das Stricktreffen verließen, aber auch nicht die Ersten. Schließlich hatten wir auch die wohl weiteste Heimreise …

Alles in Allem war es ein wirklich schöner, eindrucksvoller Tag!

So, und nun geh ich mal schauen, was die Sabine so über den Tag schreibt. Mal sehen, ob es ihr auch gefallen hat oder sie nur so getan hat, damit ich sie sicher auch wieder mit nach Hause nehme. hihihi Man weiß ja nie … so gut kennen wir uns ja noch nicht … hihihi (Hau mich nicht, Sabine, ist doch nur Spaß!!!)

Der Zeitungsartikel

Bin ich jetzt berühmt? Zumindest wurde ich heute im Dorf tatsächlich erkannt. Ist schon ein komisches Gefühl, aber da der Grund des Zeitungsartikels ja an sich ein schöner ist, hab ich mich über die Reaktionen gefreut. Aber irgendwie hat sich mir die Frage aufgedrängelt, ob ich hätte vielleicht in der Gemeinde die Veröffentlichung anzeigen sollen. Weil mich doch eigentlich niemand kennt und sich nun viele fragen: WO GEHÖRT DIE BLOSS HIN??? AUS WELCHEM HAUS/FAMILIE STAMMT SIE EIGENTLICH??? hihihi

Tja … so ist das auf dem Dorf. Nun, meine lieben Schönheider … Ratet mal weiter. *grins. Ein paar kennen mich durchaus, unter meinem  Mädchennamen sicherlich.

Ich habe die Erlaubnis, den Artikel hier zu veröffentlichen. Erschienen in der Freien Presse vom 13.06.2009:

Freie Presse vom 13.06.2009

Freie Presse vom 13.06.2009

Der Vollständigkeit halber hier auch der Text der kleinen Boxen zu den 3 willigen Handarbeitsgeschäften der Region:

Freie Presse vom 13.06.2009

Freie Presse vom 13.06.2009

hm … was gibt es zu sagen … Ich bin über den Inhalt des Artikels natürlich seeeeehr zufrieden. Als ich ihn am Freitag schon mal vorab lesen durfte, war ich sehr überrascht und musste auch schmunzeln. Ist schon interessant, was man aus einem Interview machen kann. Was für den Gegenüber beeindruckend war usw.

Ich freue mich sehr über die ersten Rückmeldungen von anderen Strickerinnen der Region. Vielleicht gibt es ja nächstes Jahr ein großes Stricktreffen in unserer Region  zum 6. weltweiten Tag des Strickens in der Öffentlichkeit??? Na das wäre ja was!

Das Wochenende naht…

… Ich bin schon voller Vorfreude. Zum Einen ist da hoffentlich-vielleicht-bestimmt-oh weh? der Zeitungsartikel in der Freien Presse. Ich bin schon soooo neugierig, aber ich glaube, die Ariane strickt DOCH lieber inzwischen, anstatt den Artikel zu schreiben. hihihihi Sie fand, die Spülis wären eine gute Idee für den Anfang…

Und dann ist da ja noch der 5. weltweite Tag des Strickens in der Öffentlichkeit. Christine und ich werden uns in Leipzig auf dem Augustusplatz vor der Oper (initiiert vom Leipziger Strickcafé) einfinden und fleißig Babymützen stricken. Das tun wir ja schon seit letzter Woche, wobei ich meinem Plan, pro Tag 1 Mütze stricken, um 3 Mützen hinterher hinke.

Überrascht bin ich, dass es inzwischen DOCH auch hier in unserer Gegend Initiativen gibt: in Zwönitz im Bastelparadies werden Babymützen gestrickt und auch Fitz und Triefel in Stollberg soll aktiv sein. PRIMA!!! Aue bleibt wohl weiterhin im Tiefschlaf…

Kurzer Bericht

Ich hatte einen super schönen Besuch in einem merkwürdigen kleinen Café in Stollberg heute Nachmittag. Die Reporterin war auch sehr nett. Und wenn sie heute Abend ihre Stricknadeln hervorkramt anstatt den Artikel zu schreiben, dann war ich in Sachen Strick-Missonierung sehr erfolgreich. hihihi

Jetzt bin ich NOCH hibbeliger als zuvor, weil ich SO0000 neugierig auf den Artikel bin…

Anschließend, wieder zu Hause, hab ich mir gleich noch eine transportable Sitzgelegenheit für den Samstag gekauft … Ein luftgepolstertes Sitzkissen, einen Holz-Klappstuhl und einen Regiestuhl ala Angelsessel sollten genug Abwechslung für Christine und mich sein, um ein paar Stunden durchzuhalten. Sonnenschutz (ja, ich gehe davon aus, das SUPERWETTER wird!) kommt in Form von Strohhut mit. Wir sind also gut vorbereitet!

Ich wünsch euch allen eine schöne Woche!!!!

Blühende Freuden

Vor wenigen Wochen aus einem traurigen Dasein gerettet habe ich einen erbarmungswürdigen Blumentopf. Abgeblüht, die üppigen Blätter zerfleddert stand die Drehfrucht in einem Blumenladen in der Ecke. Zum Sonderpreis. Und so habe ich mich der Pflanze angenommen. Die viel zu großen, hässlichen Blätter abgeschnippelt, schön gegossen (das kostet mich ein bisschen Mühe, vergesse ich gern) und schon dankt es das Blümelein mit reicher Blütenpracht:

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Ich liebe die Drehfrucht! Zu Hause blühen gerade selbst gezogene Pflanzen in lila mit weißem Rand, pink und rot. Und mein Lieblingsschwesterchen hat mir letztes Wochenende noch eine Jungpflanze in kräftigem Lila mitgegeben. Ich kann davon nicht genug bekommen!

Diese Woche habe ich „nur“ Babymützen gestrickt. 5 sind es bisher, die 6. ist in Arbeit. Mein Ziel ist es, bis nächsten Sonnabend pro Tag eine zu schaffen. Am Wochenende stehen aber 2 Familienfeiern an, eine darf ich selbst ausrichten, da wird definitiv nicht viel mit Stricken. Ob ich den Rückstand nächste Woche wieder ‘reinhole? Herausforderungen können manchmal auch … herausfordernd sein. hihihi

Übrigens bin ich total aufgeregt dieser Tage. Eine Mitarbeiterin der Freien Presse möchte mich am Montag über meine Strickleidenschaft interviewen. Im Zeitungsartikel soll dann auch Bezug auf den Weltstricktag nächste Woche genommen werden. Was bin ich schon auf das Treffen mit ihr gespannt! Dabei hatte ich neulich nur mal bei der Zeitung angefragt, ob sie wüssten, was in unserer Region los sein wird…

Wartezimmer-Socken fertig

Nicht irre spektakulär, aber dennoch schön sind die Socken, die vorgestern fertig geworden sind. Mir gefallen die Farben zusammen total. Meiner Mutter auch, die am Sonntag Geburtstag hat. Das war Grund genug, ihre Lieblingssocken nach der Hundeattacke letztens gleich noch einmal nachzustricken. Nur für alle Fälle. Und dass sie öfters wechseln kann. Wegen dem Käsegeschmack, den Susi so gern hat. hihihihi (Mama liest hier nicht mit, deshalb darf ich so was Freches sagen. Wobei … ich sag ihr das auch ins Gesicht. Sie ist ja nicht mehr soooo irre schnell zu Fuß. hihihi)

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Sockenpaar 2/2009

Wolle: Fantasy von Opal (75 % Schurwolle, 25 % Poly)
Verbrauch: 70 g für Größe 40
Strickzeit: 20.05. 2009-01.06.2009
Muster: glatt rechts


Es gibt ein paar Geschichten um die Socken herum, die sie zu etwas Besonderem machen. Wer gerade Langeweile hat, kann gern weiterlesen. *grins

Angefangen habe ich die Socken an einem Mittwoch in der Frühstückspause. Eigentlich wollte ich an meinem Sommerpulli weiterstricken, aber für unterwegs wurde es mir allmählich zu blöd, immer die große Tüte mitzunehmen. Was geht dafür besser als Socken?

Es kam zu einem witzigen Gespräch am Frühstückstisch: R. sitzt mir gegenüber am anderen Ende der langen Tafel und fragt: „Was strickst du denn jetzt?“
Ich: „Das werden Socken“
R: „Socken? Wieso denn das?“
Ich: „Die sind für unterwegs, damit ich nicht immer einen dicken Pullover mitnehmen muss.“
R: „????? WIE???? Die Socken halten dich warm genug, wenns kalt ist und du brauchst keinen Pullover?!“ Großes Erstaunen in ihren Augen und jetzt auch auf meiner Seite. Hä? Wovon spricht R. denn da?
Gut, dass noch mehr Kollegen am Tisch sitzen, sich halb tot lachen und nachfragen, ob es wirklich ok für mich ist, im Winter nur mit BH ABER Stricksocken an den Füßen (oder Socken für „obenrum“? – war auch eine Frage) herumzulaufen. Naja… so langsam fiel der Groschen bei mir. Ich hab natürlich vom Stricken – sie alle vom Tragen gesprochen. Es war auf jeden Fall eine sehr kurzweilige Pause.

Die Socken hatte ich übrigens mit Bedacht an diesem Tage angefangen. Ich ging nämlich kurz darauf auf Dienstreise. Hin- und Rückfahrt je ca. 45 Minuten als Beifahrer. Ob ich nur dumm herumsitze oder dabei stricke … Muss ich euch erzählen, was für einen Ruf mir das einbrachte???? Ich bin nicht suchtgefährdet, sondern bereits extrem süchtig. Man muss dem Einhalt gebieten! Zwangsmaßnahmen werden bereits überlegt… Niemand glaubt mir, wenn ich sage, dass ich gar nicht so viel stricke. Zu Hause zum Beispiel kaum. Deshalb muss ich ja die Gelegenheiten wie Pausen, Reisen als Beifahrer, Wartezimmerzeiten usw. nutzen. Auch mit einer Matheaufgabe kam ich nicht weiter: Würde ich so viel stricken, wie ihr denkt, müsste ich ja jede Woche mindestens einen Pullover fertig haben. Antwort: Ach, haste nicht????

GRUMMEL Der Platz auf der Anklagebank ist eindeutig der Übelste!!! ABER die Stichelei macht auch Spaß. Und dass mir die Woll-Lust am Wochenende in meine Einkaufstüte auch einen Kugelschreiber mit Aufdruck steckte, spielt mir in die Karten. Sollte irgendjemand mal sagen, na wenigstens strickt sie am Schreibtisch nicht, dann zeig ich meinen tollen Kugelschreiber: DIE WOLL-LUST!!!

Ich wurde auch vorsichtig gefragt, ob die Strickerei schon Auswirkungen auf meine Partnerschaft hätte. Keine Ahnung, was gemeint ist. Naja … *zwinker*zwinker*zwinker … wer weiß, … *zwinker *zwinker *zwinker … in welchen SITUATIONEN *ZWINKER *ZWINKER *ZWINKER … du SONST NOCH strickst …. *ZWINKER *ZWINKER *ZWINKER!!!!! – Hab ich nicht rührend besorgte Mitmenschen um mich herum???

Eine kleine Wartezimmerplauderei über die Socke hatte ich dann auch im wahrsten Sinne des Wortes. Ein süßes, etwa fünfjähriges Mädchen, sehr quirlig, fegte durchs Wartezimmer und blieb vor mir stehen. Wortlos. Starrt auf mein Gestrixel. „Was machst’n du?“, fragt sie dann. „Stricken.“ – „und was?“ – „Das wird eine Socke.“ Hm … sie legt den Kopf schief und beobachtet mich. Socke … hm … sieht wohl nicht so aus… „Schau mal … so siehst du es vielleicht besser…“, ich höre auf und zeig ihr mein Werk. „Hier kommt das Bein rein, hier die Ferse und die Fußzehen … die sind noch nackisch, da muss ich noch ein bisschen fleißig stricken, damit die auch zugedeckt sind.“- „ok“
Sie hopst einmal um den Tisch – ich hab  höchstens eine anderthalbe Nadel abgestrickt, da steht sie wieder vor mir. „Fertig?“
„Neee,“ lache ich. „Das dauert noch ewig.“ Wieder eine Runde um den Tisch gehopst:  „Du? Wo ist den der Zweite??“
„Den muss ich auch erst noch stricken. Da ist noch viel Arbeit.“ Sie nickt eifrig. „Das dauert dann aber noch laaaange!“, da hat sie wohl im Kopf mal eben ein bisschen gerechnet. Ich erkläre ihr, dass ja jetzt eh erst mal Sommer ist und ich die warmen Socken erst im Herbst brauche, wenn es wieder kalt wird. Bis dahin hab ich es dann geschafft. Damit gab sie sich dann zufrieden. Aber die Mama, die neben mir sitzt und die mit mir zur Schule gegangen ist, meldet sich nun zu Wort. Ihr ist es SEHR peinlich, dass das Kind so furchtbar neugierig ist. (Sie selber war schon immer extrem schüchtern.) Meine Antwort: Das ist schon in Ordnung. Nur wer fragt, kriegt Antworten. Und sie hat ja ein liebes Kind.  …. Ob das Mädchen wohl eines Tages auch mal stricken wird???? Das wär cool…

Strick-Missionar ist sicher auch ein super Job, oder?

Sommerpullover fertig

Zwischenstandsfotos gab es dieses Mal nicht. Hier nun „nur“ das fertige Werk:

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Sommerpullover
Wolle: Elegant von Grignasco (100 % Mikrofaser)
Verbrauch: ca. 400 g
Größe: 52
Strickzeit:
26.04.-29.05.2009

Mit diesem Muster habe ich mit einen langen Wunsch erfüllt. Es ist klassisch, ich weiß. Neulich, beim Durchstöbern alter Sandras hab ich es bestimmt 5 x entdeckt, natürlich in diversen Farbvarianten, mit langem und kurzem Ärmel. Es hat mir halt schon immer gefallen und ich bin jetzt sehr froh, es gestrickt zu haben. Es hat Spaß gemacht! Und der Pulli lässt sich prima tragen. Er darf beim Waschen gern in der Länge dazugewinnen, das habe ich gleich eingeplant. Es ist schließlich Microfaser-Gar…

War das ein Pfingsten!!!

Warum ist schöne Zeit immer so schnell vorbei?? Mein Pfingsten war super!

Los ging es am Freitagvormittag mit einer Dienstreise und schlechtem Wetter. Immer, wenn ich das Auto verlassen musste, ging ein Regenguss nieder (um es mal höflich zu nennen!). Wieder im Auto und ein paar km fahren – Sonnenschein. Schon SEHR eigenartig! Auf den Fotos sind teilweise nur „Bindfäden“ zu erkennen. Da kommen einem noch nachträglich die Tränen, wenn man die Fotos ansieht! hihihi

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Nachmittags ging es in die Oberpfalz, wo das Wetter DEUTLICH besser war. Ich hatte einen schönen, kurzen Besuch in meinem weltallerliebsten Wollmarkt Seckler. Sie veranstalten übrigens zum 5. weltweiten Tag des öffentlichen Strickens auch was und rufen auf, Babymützen für die Aktion „Eine Mütze voll Leben“ zu stricken. Bonus: Pro Mütze kann man eine Teilnahmekarte ausfüllen und einen von 5 Gutscheinen a 10 Euro gewinnen. Finde ich eine prima Motivation!!!

Am Samstag ging es dann auf große Fahrt quer durch Deutschland. 1. Station: das 2. Wollefest in Leipzig. Wir waren gleich zu Beginn um 13 Uhr da. Ach, was gab es da wieder alles zu sehen und zu stöbern. Es war echt schade, dass ich nur einen kurzen Zwischenstopp gemacht habe. Es war keine Zeit für lange Gespräche oder sich zu setzen und ein bisschen zu stricken. Und die paar Fotos, die ich gemacht habe, sind qualitativ auch eher bäää. *grummel. Aber wen es interessiert, schaut mal bei Andrea nach, ihr Bericht spricht mir aus dem Herzen! Und sie hat SUPER Fotos gemacht. Ich kann nur wenige zeigenswürdige bieten.

Ich war froh, gleich am Anfang dagewesen zu sein, so hab ich den Stand der Drachenwolle mit fast komplettem Sortiment sehen können. Schon wenig später sah es nämlich so aus:

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Das Foto habe ich nach meinem Einkauf gemacht. Ich musste ein bisschen drängeln, um  aus dieser Ansammlung herauszufinden.  Und beim Bezahlen hatte ich schon einen leichten Anflug von Platzangst … Aber ich habe überlebt. hihihi Hab dann später noch ein bisschen nachgekauft, als mal wieder ein bisschen Luft war. Danke, Christiane, für die tolle Wolle und für das mutgebende Gespräch!!!

Und hier der zweite persönliche Lieblingsstand, wegen dem ich auch UNBEDINGT nach Leipzig musste:

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Und dann gab es noch eine große Überraschung für mich. Wer hat mich denn da plötzlich angestupst??? Die Klöppel-Christine!!! Die Leser der „Klöppeln mit Juliane“ werden sie inzwischen gut kennen, in der letzten Ausgabe war ein schönes Portrait und einige ihrer Klöppelbriefe veröffentlicht. Sie zu treffen, war eine super schöne Überraschung! – Mein Schwesterchen hat sich natürlich gleich ein bisschen mehr geärgert, dass sie nicht dabei sein konnte.

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Und was kann man sehen, was ich da anhabe??? Mein gerade fertiggestellten Sommerpullover. Dieses Mal wurde er nicht erst auf dem Weg zum Fest fertig (wie letztes Jahr), sondern schon am Freitagabend. Aber davon in einem extra Eintrag mehr…

Es war ein herrliches Fest. Einen kleinen Kritikpunkt hab ich dann aber doch. Da war ein Stand mit Angorakaninchen:

Bad Schlema 025

Der supernette, sympathische Mann hat mich gleich angesprochen und wir haben ein bisschen geplaudert. Nur war mir leider die „message“ des Standes im Nachhinein nicht klar. Irgendwie hatte alles, was er sagte, den Unterton: Lass die Finger davon. Angoras gab es zu DDR-Zeiten viel mehr, jetzt sind sie fast am Aussterben. Also lass die Finger davon. Andere Rassen wurden inzwischen widerstandsfähiger gezüchtet, da Angoras kaum noch gehalten werden, wird diesbezüglich nichts unternommen. Also lass die Finger davon. Angora-Wolle ist ziemlich aufwändig herzustellen. Also lass die Finger davon!.Sicher, Angora ist eine tolle Faser mit vielen einzigartigen Eigenschaften … aber ach … lass doch lieber die Finger davon.

Das fand ich echt schade. Ich hätte lieber Begeisterung gehört und hätte den Stand lieber mit dem Gefühl verlassen, ich MUSS Angorakaninchen haben, sonst würde etwas Unentbehrliches in meinem Leben fehlen. Ich habe auch fertige Angorawolle vermisst, egal wie irre teuer sie gewesen wäre. Und ein paar fertige Angoraprodukte wären auch schön gewesen. So macht man schließlich Werbung und bringt die Leute auf den Geschmack. Vielleicht fürs nächste Mal? Das wäre super.
Trotzdem: Es war ein nettes Gespräch mit vielen Informationen!

Nun ja… wir waren, wie gesagt, leider, leider nicht besonders lange auf dem Wollemarkt. Aber um Geld dazulassen, braucht man bekanntlich bei Wolle nicht viel Zeit. *grins

Anschließend ging es nach Oranienburg zum Lieblingsschwesterchen. Am Sonntag nämlich stand der Geburtstag des Tochter-Kindes an und anlässlich so eines wichtigen Tages sind wir 3 Mädels ins Musical nach Berlin, Potsdamer Platz. Dies hier gab es:

DD_BER_LOGO

Muss ich euch erzählen, wie SUPER MEGA TOLL das gewesen ist? Die Tanzszenen … *schmacht … die Musik … *schmachtschmacht

Was für ein Abend!!!!!!

Fazit! Schöner hätte das Pfingsten nicht sein können.

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