MEIN Wochenende fing schon letzte Woche am Dienstag nach Arbeitsschluss an. Es ist herrlich, mal ein paar Tage frei zu haben und zu faulenzen. Ich hatte endlich mal wieder Zeit, mich meinen Stricknadeln zu widmen. Irgendwie kam es mir vor, als wäre die letzte „richtige“ Strickzeit schon Lichtjahre her. Ich hab die Freizeit also seeehr genossen und so sind ein paar Teile fertig geworden:
Kleines Kuscheltuch „Schneeflocke“ Nr. 1
Wolle: Sofie von Rico Design (100 % Poly)
Verbrauch: 100 g
Strickzeit: 21.11.2008
1 Knäuel hatte ich übrig, das habe ich gleich gegen eine andere Farbe getauscht und ein zweites mitgenommen und noch zwei einer weiteren Farbe *rotwerd. Das Tuch ist so kuschelig weich, dass ich ein zweites und drittes (minimal!) brauche. In einem alten Haus – wo ich nun mal lebe – zieht es gern hier und da. Blöd, wenn man ein zugempfindliches Genick hat. Da renne ich winters fast permanent mit Schal herum. So ein kleines Tuch ist da schon praktischer, da hängen keine Zipfel in die Suppe. hihihi
Kleines Kuscheltuch „Schneeflocke“ Nr. 2
Wolle: Sofie von Rico Design (100 % Poly)
Verbrauch: 100 g
Strickzeit: 22.11.2008
Kleines Kuscheltuch „Schneeflocke“ Nr. 3
Wolle: Sofie von Rico Design (100 % Poly)
Verbrauch: 100 g
Strickzeit: 23.11.2008
Und hier noch mal alle 3 zusammen als kuschelige Ansammlung:
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Auch endlich fertig geworden, nach wochenlanger Abstinenz:
Schal mit verkürzten Reihen
Wolle: Flamenco von Katia (100 % Poly)
Verbrauch: 100 g für 14 x 130 cm
Strickzeit: 03.10. und 21.11.2008
Hier habe ich ein bisschen experimentiert, was die Nadelstärke angeht. So ist das 1. und 2. Knäuel optisch etwas anders, aber ich denke, das sieht man beim Tragen nicht SO sehr, es sei denn, man versteht was vom Stricken. *grins Da ich das gleiche Garn noch mal in einer anderen Farbe – apricot – zu Hause habe, weiß ich gleich, wie ich dann wenigstens gleich, wie ich es am besten verstricke. Dank sagen muss ich an dieser Stelle Walter, der meine China-Stricknadel schön glatt gemacht hat. 100% glatt sind die nämlich leider nicht und ich blieb immer mit den hauchdünnen Fusseln hängen. Das hat mich irre gemacht. Nun hab ich tolle glatte Nadeln und das Stricken ging wie von alleine. DANKE, Walter!
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Außerdem habe ich von meinem Vienna-Pulli endlich das Vorderteil zu Ende gestrickt, gleich zusammengenäht und Halsbündchen ist auch schon dran. 1. Anprobe – Pulli passt – sieht gut aus – besser als ich dachte. *grins. Der erste Ärmel hat immerhin schon ein Bündchen. Es geht also voran.
Das nächste Foto ist zwar nicht ganz scharf, aber man sieht das Muster im Vorderteil ein bisschen besser:
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An einem nicht enden wollenden Socken habe ich ein paar Runden Schaft gestrickt. Was tut man nicht alles für das letzte Paar seines Jahresplanes. Wobei … ich brauch wahrscheinlich noch ein Paar Socken, damit es bei den Geschenken keinen Streit gibt. *seufz
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Und das hier war auch ein spontanes, äußerst merkwürdiges Projekt mit einer kleinen Geschichte: Meine Lieblingskollegin brachte ein Foto von ???? irgendeiner Promi-Tussi mit gestrickter Mütze mit. Ihre Lieblingsnichte hätte gern so eine Mütze. Wir waren Wolle kaufen, incl. einer kleinen, netten Fachsimpelei im Laden. Lieblingskollegin probiert und strickt.
ICH mag ja Mützen ÜBERHAUPT nicht. Zwar denke ich regelmäßig an jedem kalten Tag dran, wie warm jetzt eine Mütze wäre, aber wenn ich dann Mützen anschaue …. bääää … und dann noch auf meinem Kopf … mega bäääää Also nix Mütze für die Monika.
Tja … und dann grübelt man drüber nach, ob die Kollegin auch zurecht kommt … und blättert in Strickzeitschriften und HUCH … das ist ja DIE Mütze. Ja genau die, mit dem komischen Zopfmuster … hm … und REIN ZUFÄLLIG findet man auch noch im nächsten Laden scheinbar die ideale Wolle … und kaum komm ich wieder zu Verstand, stricke ich eine MÜTZE. ei ei ei … geistige Umneblung … ob das von der Unterkühlung vom Schneesturm kam? hm …. grübel grübel … jedenfalls hab ich gestrickt, wieder aufgetrennt, weil zu eng. Noch mal gestrickt … Das ist herausgekommen:
Ich fang mal positiv an: Die Mütze passt auf meinen Kopf. Sie ist schön warm. Die Farbe gefällt mir. Und nun das negative: Sie sieht total doof aus auf meinem Kopf. Naja auch ohne meinen Kopf. hihihi Sie hat definitiv nicht diese Sack-Form, die sie haben sollte. Die Zöpfe ziehen sich einfach zu sehr zusammen, dabei hab ich schon bedeutend mehr Maschen genommen und statt einen Zopf über 16 Maschen, hab ich nur über 10 Maschen verkreuzt. NOCH ist die Nadel oben drin, ich brauch die wenigen Maschen nur noch zusammenziehen, dann wäre sie fertig. Oder soll ich lieber noch mal auftrennen und vielleicht lieber glatt rechts stricken? Ich könnte auch NOCH VIEL MEHR Maschen nehmen, damit ich einen Sack aufsetzen kann, ca. 30 g Garn hab ich noch übrig… Aber will ich einen Sack??? Ich tendiere dazu, sie zu lassen, wie sie ist. Schließlich würde ich sie nur aufsetzen, wenn es dunkel ist (wenn es hell ist, sitze ich ja im Büro). Und dann ist es egal, ob sie hässlich ist, oder nicht. Warm ist sie. Und sie passt… GRÜBEL GRÜBEL
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Eingekauft habe ich – neben der schon verstrickten „Sofie“ noch Wolle für den „Baby cables and big ones too“.
Die Anleitung dafür gibt es Hier zu kaufen. Der Pulli gefällt mir schon länger. Diese Woche Wolle gesehen und gleich an ihn gedacht. *grins Wenn das kein Ohmen ist! Da ich nächstes Jahr ja ein radikales Wolldiätjahr plane, kann ich jetzt noch ein bisschen verschwenderisch beim Einkaufen sein. Also ab in den Korb mit dem Garn!
Es ist „Amy“ von Rico Design, ein Mix aus 60 % BW und 40 % Polyacryl – Diese Zusammensetzung finde ich ja sehr angenehm in den Trageeigenschaften. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Knäuel in anderer Farbe probegestrickt und fand das Garn toll. Dann gab es das nicht mehr zu kaufen. Nun aber wieder. Schön!
Und zum Kathreinsonntag war ich auch noch mal schoppen und habe von Lana Grossa die Luxor im Sonderangebot von 1,99 € (statt 4,95 €?) mitgenommen. Wie konnte ich da NEIN sagen???? Leider gab es von meiner bevorzugten Farbe (olivgrün) nur noch 150 g, also hab ich mich für rosa entschieden:
Keine Ahnung, was daraus mal werden könnte. Am liebsten einen glatt rechts gestrickten Pullover. Vielleicht einen, mit einer kleinen Kante oder so. Aber das hat Zeit, ich habe noch zig konkrete Projekte im Kopf, die vorher dran sind. Dieses Garn kommt also beiseite zum „Reifen“. Ach klingt das gut. So, genug geschrieben. Das war jetzt ‘ne ziemliche Menge, oder?















