Geswapt – oder: eine neue Tee-Bessessenheit

Seit Montag letzter Woche liegt schon ein gelbes Post-Päckchen zu Hause und lechzt darauf, ausgepackt zu werden. Gestern Abend hab ich es dann geöffent. Die Warterei war mir eindeutig zu lange!

Die schöne und lieb geschriebene Karte ist von Susanne, die mir viel mehr als nur einen Spüli schickt. Lange sah das Päckchen nicht so schön verpackt aus. Ich musste es so schnell wie möglich aufreisen. Was für eine Überraschung:

Neben dem schön großen, wunderbar weichen Spüli in hübschen rosa-rot-Tönen gabs noch eine ganze Packung mega leckeren Früchtetee (jaaa … ich hab mir gleich einen aufgebrüht und trinke grad schon wieder eine Tasse davon…) und eine Packung Schoki (da fehlen erst nur 3 Stückchen). Der Tee muss schon SEHR lecker sein, dass er mich von der Schoki ablenkt. *grins

Liebe Susanne, VIELEN DANK für dieses schöne Spüli-Päckchen. Den Spüli werd ich vorerst noch ein bisschen befühlen und bestreicheln und erst vieeel päter schmutzig machen.

njamm njamm njamm ist der Tee lecker. Ich könnt gleich den ganzen aufbrühen, krieg gar nicht genug davon. Schlimm, dass ich nicht weiß, wo ich ihn mir hier besorgen kann. Nicht überall, wo es Lord Nelson gibt, gibts auch diesen Tee mit Orange. GRUMMEL Liebe Susanne, da hast du ja was angerichtet! *grins
Meine Tee-Wunschliste wird immer länger. Ich suche ja immer noch vergeblich nach einer Quelle für Earl Grey Persian und Russian als Aufgussbeutel von Lipton. Gibts nur im Ausland. Tja, aber WO?

Aber egal. Liebe Susanne: MEGA LIEBEN DANK FÜR DIESES SCHÖÖÖÖÖNE PÄCKCHEN!!!!!

Auch mal ein Wochenende zu Hause

In den letzten Tagen habe ich immer mal ein bisschen gestrickt. Mein Pullover ist beim Vorderteil irgendwo in der Mitte angelangt. Jetzt geht wieder das Muster los und für die Zöpfe verwende ich die eigens dafür von Walter gedrechselte Zopfnadel:

Natürlich besitze ich auch die Alu-Zopfnadeln, die es zu kaufen gibt. Aber sie sind zu lang, zu kalt und mit dem Knick komm ich auch nicht klar. Diese Holznadel ist sooo viel angenehmer und besser. Hast du gut gemacht, Walter! Dankeschön!!! Da macht Zöpfestricken noch mehr Spaß!

* * *

Meine Schwester Christine hat es geschafft, einen Blogeintrag zu schreiben *freu!!! Es gab mal wieder keine Benachrichtigungs-Email von myblog. *ÄRGER Und als ich meinen Kommentar absenden wollte, kam eine Fehlermeldung, myblog hätte meinen Kommentar als S-p-a-m erkannt und wenn das falsch ist, sollte ich mich keine-Ahnung-wohin wenden. *GRUMMEL! Was soll DAS denn bitteschön???? Ich hab erst einmal Christines Blog noch mal anzeigen lassen, und als die Seite nach (gefühlten) STUNDEN ENDLICH geladen war, war auch mein Kommentar da. Dann hab ich noch einen Blogeintrag bei ihr reingeschmuggelt und meine Erlebnisse dabei waren einfach nur bäääää. Also ehrlich, was bin ich froh, dass ich myblog schon vor Monaten den Rücken gekehrt habe. Der kleine Ausflug heute hat mir schon wieder gereicht. Ich sollte Christine wohl auch zu wordpress überreden. Da bleiben wenigstens auch die Fotos immer sichtbar.

* * *

So, dieses Wochenende bin ich mal ausnahmsweise zu Hause. Nach langer Zeit. Es wird ein gemütliches Wochenende mit Mama und Hund Susi. Wir zwei Zweibeiner sitzen in der Küche (wo das beste Licht ist) und arbeiten an Geschenken. Also Pssssssssssssssst. Soviel sei verraten: Stricken tut keiner von uns. *grins
Und Susi? Nach einem schönen langen Verdauungsspaziergang im Wald (Hab schon wieder Pilze gefunden. Ich wollte doch gar nicht! hihihi) tut sie vornehmlich dies:

… nämlich NIX. Susi – sonst ständig aufgeregt und immer in Spiellaune – hing nur rum. Naja. 2 Stunden pausenlos im Wald herumschnuppern, auf dem Feld Frisbee-Scheiben fangen usw. kosten halt doch ein bissl Kraft. *grins

* * *

Handarbeitstechnik bin ich sehr rastlos. Im Moment habe ich sooo viele Ideen im Kopf, am liebsten würde ich alles auf einmal machen. Klöppeln (Crysanthetechnik und einen Schal – oder 2 oder 3), Stricken (lila Weste, lila-graue Weste, rote Jacke, schwarzer Pulli, silbergrauer Pulli etc etc), Häkeln (Halskette, Pullover, Pullunder), Basteln (Fröbius-Sterne). Aber ich zwinge mich zur Disziplin. Daher melde ich mich auch nicht zum Stulpen-Wichteln an, obwohl es sooo sehr reizt. Sollte ich über Langeweile klagen, werde ich mir einfach selber welche stricken. Da hab ich wenigstens keinen Zeitdruck … oder …. ach ich weiß nicht…

Also, allen nun ein schönes Rest-Wochenende!!!

Maschenprobe Palma von Rico Design – Nachtrag

Es gibt Neuigkeiten zu diesem Eintrag. Es ging um diese Maschenprobe:

Die Maschenprobe der Palma von Rico Design wurde inzwischen 2 x bei 30 Grad in der Maschine gewaschen. Sie ist geringfügig größer geworden. Das ganze Gestrick ist jetzt lockerer und fasst sich nicht mehr wie Paketschnur an. Richtig kuschelig ist es nun zwar auch nicht, aber das ist bei der Zusammensetzung wohl auch nicht zu erwarten. Ich finde sie immer noch schön und interessant. Am Mittwoch war ich wieder in dem Laden, um sie zu kaufen. Aber ach … es sind immer noch nur noch 8 Knäuels da. Ein bisschen wenig für meinen Geschmack. Ich war schon zum 3. Mal nun dort … quasi um immer wieder nachzuzählen: Ich such alles durch, pack die Knäuels in meinen Korb und dann pack ich sie zurück und verstecke sie hinter all den anderen Farben. Kindisch, oder? Ich hab sie immer noch nicht gekauft? Soll ich? Einfach mal sehen, wie weit ich komme??? Ich könnte die Weste von oben nach unten stricken, nach den Armausschnitten am Stück und dann halt so lange, bis alles Garn verstrickt ist. Ach menno, ich kann mich nicht entscheiden. Aus dem Kopf geht sie mir auch nicht. Wenn ich dann davor stehe, kommt die Vernunft und sagt: NEIN. MENNO. Andererseits … ich hab sie auch in einem Onlineshop gefunden. Für fast 4 Euro statt für 2,50… Also notfalls könnte ich da nachholen …

hm … am Mittwoch also hab ich sie (mal wieder) nicht mitgenommen. Dafür landete Überraschungswolle in meinem Korb. Wolle ohne Banderole. Sie trägt den Namen Wendy und ist eine Schurwoll (70 %) – Seiden (30 %) – Mischung. Fasst sich oh-so-weich an. Ich schätze für 5,5er oder gar 6er Nadeln. SOOOO SOOOO kuschelig. Ich hab alles Vorrätige in Lila eingepackt. Für 1 Euro das Knäuel ist es eine Überraschung beim Waschen wert. *grins. Auch hier hab ich nur 400 g gefunden (das 8. Knäuel auf dem Foto fehlt – ist schon zur Maschenprobe angestrickt). Das reicht auf jeden Fall für eine Weste, dachte ich. hmmmm … bricht bei mir das Westen-Fieber aus??? Trag ich überhaupt welche??? Ach, egal. hahahaha

Am liebsten würde ich noch andere Farben holen. Aber es sind überall max. 450 g vorhanden, das ist nicht sehr viel. Naja. Schwarz gibts mehr, aber da gibts 2 verschiedene Farbtöne und da sieht man den Unterschied bei der Ladenbeleuchtung so gut wie nicht…

Übrigens hab ich am DONNERSTAG dann schließlich eine endgültige Entscheidung getroffen und auch die Palma nach Hause geholt. So. Basta. Nun hat sie ein Zuhause und dieses ewige In-den-Korb-Packen und wieder-raus-und-verstecken ein Ende. Nicht, dass mich jemand mal beobachtet… Sehen die Knäuelchens nicht sooo süß und unschuldig aus????

Fragt mich bitte nicht, warum ich bei dem einen Garn 400 g für zu wenig halte und bei dem anderen Garn einfach zugreife … Ich kann es nicht erklären … Wie das mit suchtbedingten Rauschzuständen halt so ist…

Rückenteil fertig

Nach gefühlten 3 Monaten Strickzeit (tatsächlich aber nur 2 Wochen) habe ich am Samstag das Rückenteil meines momentanen Strickprojektes fertiggestellt, dass ich wenig einfallsreich nur „Glanzpulli“ nenne:

Oben ist ein Hilfsfaden eingezogen, weil ich Rücken- und Vorderteil im 3-needle-bindoff verbinden will. Das mach ich fast immer so. Einen Halsausschnitt hinten gibts wieder einmal nicht, ich kette am liebsten gerade ab. Mit Ausschnitt ziehts mir immer im Genick bääää. Auch so ein Spleen von mir.

Das Vorderteil ist inzwischen begonnen, Bündchen ist fertig. Ausgezählt ist das Vorderteil anhand des Rückenteils auch schon, denn da steigen Zöpfe/Lochmuster diagonal an. Die Vorlage für dieses Modell ist aus einer ziemlich alten Junghans-Club-Sendung, da ist das Modell aus reiner Seide gearbeitet. Naja. Viskose ist ähnlich schwer, hoffentlich lässt sich das Garn am Ende auch schön tragen …

Vorsichtshalber hab ich gestern noch 2 Päckchen Garn nachgeholt, damit habe ich 700 g und die Maschenprobe als äußerste Reserve. Frau Mutter hat die Maschenprobe gestern gewaschen, sie hat sich nicht verändert.

Obwohl es sich mit 5er Nadeln schnell stricken lässt, mir das Material und die Farben gefallen, kam ich mit dem Rückenteil einfach nicht voran. Mir fehlten die Pausen und die Busfahrten zum Stricken und abends hab ich auch kaum gestrickt. Irgendwie hat der Büro-Umzug meinen ganzen Zeitplan durcheinander gebracht. Es scheint, ich muss öfters zu Walter fahren. Da gibts keinen Fernseher und wenn wir abends zusammensitzen und Countrymusik hören und uns unterhalten, krieg ich zurzeit das Meiste fertig. Ich liebe diese gemütlichen Abende sehr. Sie sind nur leider nicht sehr oft drin…

Naja, wie auch immer. Schauen wir mal, dass ich mit den restlichen Pulloverteilen schneller voran komme. Im Moment siehts ganz so aus. Ich hab noch 1000 andere Ideen im Kopf! Und für 2000 das Material zu Hause. hihihi

9. Tag des traditionellen Handwerks

Der 9. Tag des traditionellen Handwerks war am Sonntag bei uns im Erzgebirge. Er ist also schon traditionell, wenn ich auch dieses Jahr zum ersten Mal „auf der Pirsch“ war. Die Freie Presse hatte letzte Woche eine recht informative Beilage herausgegeben und im Internet gabs auch Informationen. Und es war Walter-Wochenende. Schönes Wetter noch dazu. Also ab ins Auto und auf Entdeckungstour.

Aber wie im wahren Leben liegt Freud und Leid – Enttäuschung und Überraschung dicht beieinander. Station 1 war Schneeberg. Bei einem Schnitzer haben wir zwar was Kleines gekauft, aber Schauschnitzen gab es nicht. Er war offensichtlich zu sehr beschäftigt, uns im Auge zu behalten. Ich hätte ja beim Bezahlen gern gesagt: Nun wollen wir Sie aber auch Schauschnitzen sehen! Aber Walter ist ZU zurückhaltend, also sind wir gegangen.

Station 2 das Schneeberger Museum, das mir ja an sich sehr gut gefällt wegen der vielen Klöppelarbeiten und Schnitzereien. Gemäß der Werbung zum Handwerkstag war dort echt viel zu erwarten, was ich auch getan habe. Und wer viel erwartet, wird schnell enttäuscht…
Das Museum ist voller Klöppelspitze … ich erwartete Schauklöppler passend dazu … Fehlanzeige. Mit Schnitzen genau das selbe. Eine Frau hat sich mit einem Tischchen zwischen zwei Vitrinen verkrochen und Occhi gemacht. Wow. Interesant. Ich hab dann durch einen Spalt von hinten zugesehen, dann durch einen etwas größeren von vorn. Schließlich ein Gespräch begonnen. Nette Frau! „Warum verstecken Sie sich denn? Man sieht ja gar nicht, was Sie da Schönes tun!“ Antwort: „ja, ich hab nicht mehr Platz“

Hm … wenn man den Tisch 50 Zentimeter von der Wand wegstellt und man sich in diese 50 cm quetscht, hat man keinen Platz weiter. Klar. Der Raum war aber so groß, da hätte der Tisch auch etwas mehr in der Mitte stehen können. Ich fand es schade um ihre Handarbeit.
Eine Frau saß am Spinnrad. Das war schön. Eine andere Frau hat aus Holzspänen Blumen gebastelt, war auch gut. Bei einer Kräuterhexe (sie nennt sich so) konnte man Käutersträuße binden. Und ein Stänkerer hat alte Werkzeuge aus verschiedenen Gewerken erklärt. Fleischer, Bäcker, Käser … so in dieser Richtung. Buttern auch. Aber es wurde nur erklärt. Er tat das wortreich und fesselnd, dass muss ich sagen. Irgendwie hab ich aber mehr erwartet…

Station 3 war die „Goldene Sonne“ in Schneeberg. Der Eingang nackt und kühl, erst unterm Dach wurden wir fündig. Dort haben sich Töpfer- und Schnitzergruppe getroffen. Sie hatten schon untereinander Spaß und wir haben ihnen ein bisschen bei der Arbeit zugesehen. Das war insgesamt ok.

Dann gab es lecker Eis und anschließend sind wir einem Plakat gefolgt. Der Neustädler Schnitzverein feiert 100jähriges Bestehen und tags zuvor hat eine Sonderausstellung geöffnet und wurde unsere Station 4. Und ich muss sagen, ich war hin und weg.

Die Fundgrube Anna und Schindler ist ein Bergbauliches Denkmal, erst in den letzten Jahren nach alten Vorlagen neu erbaut. Gut gepflegte Außenanlagen. Grandioser Ausblick auf ganz Schneeberg und Umgebung!

Da war die Ankunft schon totale Überraschung und Genuss. Und hier die Begrüßung:

Die Ausstellung selbst war einfach super. Wunderschöne Schnitzereien aller Art.

Ein kleiner Teil war auch der 88jährigen Schnitzschule gewidmet. Wow, was Teenager alles hervorbringen können!

Und zwischendruch immer wieder auch Klöppelarbeiten.

Die ganze Ausstellung ist sehr liebevoll arrangiert. Wer in der Nähe ist, sollte da unbedingt vorbeischauen!

Station 5 wurde die Schnitzausstellung der Firma Schmidt in Bermsgrün (OT von Schwarzenberg).

Schon im Außenbereich gab es viel zu entdecken:

Hier nur einer der Fensterläden (jeder einzelne hat andere Motive):

Und dann ging es ins Innere. Und sag es gleich: Diese Ausstellung hat mir den Atem verschlagen! Ein kleines Häuschen bis unters Dach voller Schnitzereien und einiger Klöppelarbeiten. Großes Thema ist dort Minischnitzerei. Irre, wie klein die Arbeiten sind. Manches war nur mit Lupe zu erkennen! Die Themen der Schnitzereien sind super umfangreich … Der Fürstenzug von Dresden en miniature (zu bestaunen mit Lupe) – auf dem Foto ganz unten:

Berufsbilder:

, kirchliche Szenen, weltliche Szenen,

Die Arbeit auf dem Feld/im Wald durchs ganze Jahr

Jagdszenen, häusliche Szenen, Schnitzen und Klöppeln ist immer wieder dargestellt, Weihnachtliches, die Historie des Erzgebirges in Szenen, die Geschichte des Ortes Bermsgrün.

Sogar ein Lebenslauf in geschnitzter Form ist zu sehen. So ein Einfallsreichtum! usw. usw. Auch schön fand ich die kleinen Lichterhäuser, arrangiert zu kleinen Dörfchen.

Selbst die Treppenaufgänge werden genutzt für kleine Schaufenster mit geschnitzten Szenen. Klar, dass es geschnitzte Geländer gibt. Es gibt viele Szenen, wo z.B. Schnitzen dargestellt ist, aber keines gleicht dem anderen. Die Umsetzung ist jedesmal neu und anders. Echt nur WOW. Ich frage mich, wie oft man diese Ausstellung besuchen muss, um wenigstens halbwegs alles erfasst zu haben. Auch diese Ausstellung ist echt SUPER sehenswert.

Inzwischen war es spät nachmittags und wir hatten Hunger. Rast gemacht haben wir im Schützenhaus in Sosa. Unser Imbiss war gut und empfehlenswert.

Auf dem Heimweg haben wir an der Talsperre Eibenstock angehalten, um nur ein paar Schritte zu laufen. Im Wald. Und was kam mir schon nach wenigen Schritten vor die Füße? Pilze natürlich. Ich hatte keine Tasche dabei. Manno! Also in die Jackentaschen gepackt, was reinpasst, Spaziergang abgebrochen und ab nach Hause.

Am Ende des Tages waren wir beide, Walter und ich, sehr zufrieden und hatten einen richtig schönen, gelungenen Tag, bei dem die positiven Eindrücke ganz klar überwogen. Ach, musste das WE schon vorüber sein? Ich hätte gern noch einen Tag mehr gehabt, das Wochenende war doch so schön…

Aber am nächsten Tag war halt wieder Montag. Ich war brav auf Arbeit. Habe sogar an einem Geheimnis weitergestrickt und habe es nachmittags noch beendet.

Vielleicht … wenn wir es bis dahin nicht vergessen … werden wir nächstes Jahr das Wochenende des Handwerktages im Osterzgebirge verbringen, mit Übernachtung. Die interessantesten Angebote für Schnitzer/Drechsler mit Sachen zum Ausprobieren gab es nämlich eher in der Region. Aber so weit wollten wir dann doch nicht fahren. Dann also besser geplant und vorbereitet nächstes Jahr, damit Walter so richtig auf seine Kosten kommt.

Linedance auf dem Klöppelsack

… nenne ich, was man im „Fach-Chinesisch“ Chrysanthetechnik nennt. Freitagnachmittag und Samstag den ganzen Tag waren Christine und ich in der Klöppelschule Schwarzenberg zum Klöppelkurs. Christine hatte ja schon 5 Tage Klöppelkurs in Schneeberg hinter sich. Dort hieß es Freitag Mittag schnell die Tasche packen, rein ins Auto und ab nach Schwarzenberg.

Ich hatte in den Stunden vorher schon ein bisschen Panik. Obwohl ich schon vor 16 Jahren Klöppeln gelernt habe, halte ich mich immer noch für einen Anfänger. Ob ich wohl mitkommen werde? Ich klöppel nicht sehr schnell … Technik evtl. zu kompliziert? Oh weh …

Aber ach … es war gar nicht schlimm. Und tat gar nicht weh. *grins Ein bisschen Konzentration war schon notwendig, aber dann hab ich das System erkannt und spätestens am Samstag war ich dann auch total entspannt und es ging ganz gut von der Hand.

Diese Stücken sind dann gestern und heute entstanden:

Das Nachfolgende gefällt mir nicht ganz so gut. Es ist ein Teil von zweien. was genau es ist, kann ich gar nicht sagen. Auf der Anleitung steht „2 Blätter“. Das Material ist genau nach Anleitung gewählt, aber für meinen Geschmack ist es vieeel zu dick.

Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis des Kurses. Wir bekamen nicht SOO viel Aufmerksamkeit von der Lehrerin, wie ich es gern gehabt hätte. Fehler wurden auch nicht festgestellt und so gab es für mich auch keine Motivation zum Rückwärtsklöppeln und besser machen.

Eines hat mir der Kurs auf jeden Fall gebracht: Mehr Selbstvertrauen in mein Klöppelvermögen. Wenn ich die Crysanthetechnik begreife, kann ich auch Mailänder Spitze probieren. Das krieg ich dann auch auf die Reihe – mit der entsprechenden Konzentration natürlich. *grins Und ich mag nicht der schnellste und routinierteste Klöppler im Erzgebirge sein, aber verstecken brauch ich mich auch nicht.

Ich hab im aufkeimenden Klöppelfieber gestern gleich noch was geklöppelt. Geschenkeproduktion, daher also pssssst… nicht weitersagen…

uff … geschafft

Es war eine ziemlich anstrengende Woche. Das muss ich schon sagen. Es war Umzug im Büro angesagt. Am Montag packen, am Dienstag umziehen, ab Mittwoch auspacken …

Vor 4-5 Jahren sind wir schon einmal umgezogen. Irgendwie war es da noch nicht so anstrengend. Ob ich alt werde????? Als ich Montagnachmittag mit dem Zug zum Liebsten gefahren bin, hätte ich in Zwickau beinahe das Aussteigen verschlafen und bin dort beim Warten auf den nächsten Zug fast im Stehen eingeschlafen. Rein in den Zug und zurück in einen komatösen Schlaf…

Der Dienstag war zwar nicht ganz so anstrengend, körperlich gesehen. Aber als wir 18 Uhr unser neues Domizil verließen, war ich trotzdem knülle wie Bolle. Immerhin standen die Möbel fertig aufgebaut in den Zimmern und alle Kartons waren im Haus angekommen. Die ersten Ordner standen bei mir auch schon im Regal … Abends bin ich wieder superzeitig ins Bett, da geht bei sonst der Feierabend eigentlich erst richtig los.

Inzwischen ist unser Zimmer fertig eingerichtet und hübsch. Helle gelbe Wände und orange Jalousien zaubern ein warmes Licht. Morgensonne. Unser Zimmer ist das größte … Es gibt nichts zu meckern. Außer der Fahrweg natürlich. 50 Minuten muss ich planen. Und keine Busschlafzeiten mehr. Wahrscheinlich hängt mir gerade das so sehr an, dass ich abends immer todmüde schon um 20 Uhr kaum noch meine Augen offenhalten kann.

Eine Neuerung finde ich auch total toll: Unsere Telefone haben nun wahlweise Headset. WOW! Das wünsche ich mir schon seit Jahren. Besonders am Jahresanfang ballt sich bei uns die Arbeit und die Anrufe, dann könnte man wirklich denken, ich arbeite in einem Callcenter. Da wird mir das Headset so richtig tolle Dienste leisten. Ich glaube, ich freu mich schon jetzt drauf. hihihi Keine Schulterschmerzen mehr, wegen der Hörer-einklemm-Verspannung. *grins

Die erste telefonische Verwechslung gab es diese Woche auch schon, obwohl wir noch geschlossen hatten. Es gibt noch eine Frau R. in unserem Haus. Selbe Arbeit, nur jede für einen anderen Altlandkreis zuständig. Nun sitzen wir beide auf dem selben Firmengelände … Da ist Verwechslung schon vorprogrammiert. Ich glaubte, es würde wenigstens bis nächste Woche warten … Naja. Langweilig wirds auf jeden Fall nicht.

Ein gigantischer 3. Oktober

Wer mich kennt, weiß, dass ich in Bus und Bahn gern mal ein Schläfchen mache. Wer mich näher kennt, weiß, dass ich mich dem eigentlich kaum widersetzen kann, es überkommt mich einfach und sehr schnell und ich bin da total machtlos. Wenn ich nach einem langen Tag ein paar Stunden Zug fahre und vor lauter Erzählen-müssen und Stricken-müssen nicht mal ans Einschlafen DENKEN kann, dann hat das was zu bedeuten, oder? Dann ist das ein Zeichen, dass dieser Tag voll gepackt mit Eindrücken war und somit kann dieser Tag nur einfach ein SUPERSCHÖNER TAG gewesen sein. Und das war mein Gestern auf jeden Fall! Was war los?

3. Oktober? Mein Susi-Hund hat ihren 1. Geburtstag. Aber das nur am Rande. Was war sonst noch? KLAR

Die Hobby- und Spielzeugmesse in Leipzig.

Wir waren vor 10 Uhr da und haben nach 17 Uhr die Hallen verlassen (aber nur weil die Füße wehtaten, sonst hätten sie uns rauskehren müssen!). Die Zeit hat nur für ein einzige Halle gereicht (wieder mal). Und selbst da hab ich sicher nicht alles Entdeckenswerte ausgekundschaftet … Leute, es war einfach SUPER da! Es gab vor allem viele Stände mit Handarbeitssachen, Wolle natürlich. Und auch mit viel Auswahl (das war ja in den letzten Jahren nicht immer so).

Gleich ziemlich am Anfang haben wir uns eine Modenschau angesehen mit Modellen von Ruth Kindla zum Thema „verkürzte Reihen“.

Wow! Das sagt alles. Ich war sprachlos bei manchem Modell. Und obwohl mich das Thema Verkürzte Reihen bisher nur beim Sockenstricken für meine Lieblingsferse interessiert hat, ist gestern wohl der Knoten geplatzt. Ich bin gleich nach der Show an den Stand und hab mir die 2 Bücher gekauft.

Halt halt, nicht GLEICH nach der Show. Da war was Anderes, was mich abgelenkt hat und viel wichtiger war. Gleich neben der Bühne der große Stand von Sachsens liebenswertestem Strickcafè (schaut mal hier). Christine und ich wurden gleich herzlich begrüßt, da fühlten wir uns gleich super willkommen. Christiane (hat dich eigentlich schon mal jemand mit Frau Drachenwolle angesprochen?) war auch da und hat wieder super verführerisches Garn dabei und mit der leuchtenden Farbvielfalt hat sie sicher so Manchen an den Stand gelockt, der eigentlich vorbeihuschen wollte … Echt, so ein schöner Stand insgesamt und es war immer ein totales Gewusel da. Langeweile hatten die Mädels sicher keine Minute. Mich freut es so richtig, dass ihre Mühe und ihr Engagement in den letzten Monaten mit so viel Beachtung und Interesse belohnt wird. Ihr habt Euch das verdient!

Hier ist der Stand-Bewacher. Na, eigentlich ist es ja eine Sie. Der Overall zog ziemlich Blicke auf sich. Wer genauer hinsah (oder nachfragte *grins) fand heraus, dass er mit einer Kurbelstrickmaschine gestrickt ist. Das fand ich interessant. Ob man sowas wirklich zu Hause anzieht? Hm … Aber was man von dem Modell auch halten mag – man musste immer wieder hinsehen. Und warum eigentlich nicht sowas anziehen? Für mich wär das vielleicht ein praktischer Schlafanzug im Winter in meiner eiskalten Schlafstube. Aber keine Angst, ich strick sowas erst mal nicht. hihihi

Eyecater am Stand war auch der bequeme Sessel mit der schönen gestrickten Decke.

Sobald Klemens dann noch dort saß und an seinen Socken strickte, blieben noch mehr Leute stehen und schauten zu.

Wäre interessant zu wissen, was Klemens für extreme Kommentare - sowohl positiv als auch negativ - über die ganze Messe zu hören bekommt. Er scheint allem aber ziemlich cool zu begegnen. Ich glaube, auf Dauer würde mir diese extra Aufmerksamkeit ziemlich auf den Zeiger gehen. Hat man ihm aber gar nicht angemerkt. Hut ab. hm … wieviele Socken wird er wohl bis zum Messeende gestrickt haben???

Die riesigen Stricknadeln und das Megaknäuel Wolle zogen auch Blicke auf sich und viele Fragezeichen. Wir waren lange auf der Messe und haben die Fragezeichen aufgelöst bekommen: Schnellstrickwettbewerb damit. Wer am schnellsten 2 Reihen damit strickt, bekommt 500 g Maiswolle geschenkt. Fluch oder Segen, wenn man bekannt ist? Egal, jedenfalls bat man mich gleich zuerst zum Test. Meine Christine hab ich höflich gezwungen, mit zu assistieren. Ein bisschen kreativ war ich beim Stricken – es ging ohne Nadel nämlich besser. *grins Ich wurde nicht wegen unlauterer Mittel disqualifiziert. Wir hatten super Spaß auf der Bühne, auch wenn wir am Ende nicht die Sieger waren. Coole Idee, der Wettbewerb! Und mal wieder ein Zeichen, WIE kreativ das Café doch ist.

Super fand ich auch die Kindermodenschau anschließend. Die Kinder spielten auf der Bühne – prima Idee. Gezeigt wurden Modelle, die von den Müttern selber genäht sind. Wirklich sooo schöne Sachen! Gespielt haben die Kids übrigens mit selbstgemachten Spielsachen: ein Memory und ein Ballspiel. Das Memory fand ich am besten: Es ist leicht, kann gut im Garten gespielt werden. Da die „Karten“ groß sind, kann nicht so schnell eine verloren gehen. Wenn die Kids mal aus dem Memory-Alter heraus sind, können die „Karten“ immer noch als Untersetzer für Bier Limo dienen. Geniale Idee.

Klemens hat moderiert und seine Sache wirklich gut gemacht. Der eine oder andere mini kleine Verhaspler machte die ganze Angelegenheit noch richtig liebenswert. Mit seiner Stimme sollte er übrigens am besten Hörbücher sprechen, die hat mir nämlich sooo gut gefallen.

Tja … der Rest der Halle 2 … Es gab soviel zu entdecken und zu beschnorcheln. Gekauft habe ich gar nicht sooo viel. Außer den 2 Büchern und ein Sockenheft nur noch 2 Knäule Flamenco von Katia. Bei der Drachenwolle hab ich mich sehr beherrscht und nur ein einziges wunderschönes Knäuel mitgenommen.

Mit Christiane haben wir uns auch gut unterhalten, als es nachmittags ein bisschen ruhiger auf der Messe wurde. Sie kennt sich ja richtig gut in meinem Blog aus. Das ist immer noch irgendwie komisch für mich. Aber auch eine Motivation, am Bloggen dranzubleiben.

So Mädels … das soll es erst mal von der Leipziger Hobbymesse gewesen sein. Ich wünschte, ich wäre heute noch mal dort. Wer die Gelegenheit hat, der muss dieses Wochenende unbedingt dort hin! Es lohnt sich echt!!!!

Dummheit

… ist es eindeutig, wenn man glaubt, man bekommt aus 50 g Garn einen Schal. Von dem Garn gleich 2 Knäuel verschiedener Farbe kauft – für 2 Schals natürlich. So geschehen gestern auf der Hobbymesse.

Die Flamenco von Katia hat es mir sofort angetan. 2 schmale Zierschals sollten es werden. Auf der Rückfahrt im Zug gleich angefangen, nach 20 cm kraus rechts wieder aufgetrennt und mit verkürzten Reihen nochmal angefangen, wurde das ganze Knäuel noch am Abend komplett verstrickt und ergibt nur 15 x 70 cm. Siebzig cm sind natürlich zu kurz. GRUMMEL! Was für ein Ärger.

Naja. heute ist meine Kollegin auf der Messe. Hoffentlich hat sie meine Email heute Morgen noch bekommen und schaut, ob sie das Garn findet (Preisspanne an den Ständen übrigens 4,50 – 5,50 – 5,95 €). Wenn nicht, bestelle ich online nach, da ist es sogar noch günstiger. Das wäre nur insoweit negativ, weil dann sicher auch noch schoko-braune Bamboolo mit in den Warenkorb landet. Zurzeit mag ich schoko-braun SOOO sehr. Und mein gelber Bamboolo Pulli, der mich bei der Herstellung SO sehr geärgert hat, entpuppt sich für das derzeitige Herbstwetter als mein absoluter Lieblingspullover. Damals mit zu kleinen Nadeln gestrickt ist er zwar ziemlich schwer, aber dadurch leiert er nicht mehr weiter aus, wie es scheint. Er passt super und die Trageeigenschaften entsprechen der Werbung. Echt super. Aus dem Garn wünsch ich mir nun einen schokobraunen Pulli.

Schlag auf Schlag – mehr Maschenproben

Am Donnerstag und Freitag habe ich noch 2 weitere Maschenproben gestrickt. Das sind aber keine Testknäuel, sondern hier habe ich schon ausreichend Wolle für ein Projekt zu Hause.

Sansiba von Four Seasons (89 % BW, 11 % Nylon), Farbe 43, 60 Meter/50 g. 1 Knäuel ergab ein Stück von 20 x 31 cm, 14 M und 22 R = 10 x 10 cm. Verstrickt mit 5er Nadeln.

Die Wolle ist ziemlich dick und fasst sich an wie weiches Frottee, würde ich sagen. Kuschelig. Richtig schön kuschelig und so schwebt mir daraus eine recht einfach gestrickte Jacke vor, ohne Verschlüsse, in Kastenform. Nur zum Drüberziehen, wenn ich es kuschelig brauche. 700 g hab ich zu Hause, das sollte genügen. Gekauft hab ich sie, weil sie für 1 Euro zu haben war. So ein schönes rot, das musste sein.

***

Maschenprobe 2 wird auch mein nächstes Projekt.

Vienna von StrickSpaß (38 % Bw, 62 % Polyamid), Farbe 1, 100 Meter/50 g. 1 Knäuel ergab einee Probe von 15 x 45 cm, 18 M sind 10 cm, verstrickt mit 5er Nadeln. Preis: 2,49 €/50 g. Das Garn fühlt sich ganz glatt und weich an, da hab ich noch während der Maschenprobe das Garn für einen Pullover geholt, der heute noch angestrickt wird.

Toll finde ich, dass trotz der Vielfarbigkeit sowohl re-li-Muster als auch Loch-Zopfmuster so gut herauskommen. Das Loch-Zopfmuster wird auch für den Pulli genommen.

Ich hab diese Woche noch mehr zugeschlagen. Es gab 100g-Knäule Mico von Bärengarne für 1 Euro. Da hab ich mir 1 kg in schwarz und 1 kg in silbergrau mitgenommen. Für das grau gibts schon Pläne, ein Musterpulli aus einer alten Sandra. Das schwarz soll ein einfacher maschinengestrickter Unterziehpulli werden. Und da ich 1 kg von beidem habe, könnte aus dem Rest noch was Grau-schwarzes werden. Fragt mich mal in 50 Jahren danach, bei all meinen Plänen. hihihihi

Ach ja, 500 g schwarze Club von ONline (selbes Material wie die türkisfarbene Babydecke) ist seit heute auch in meinem Besitz. Christine hat sie im einheimischen Wollgeschäft für mich ergattert für 1,40 €/50 g, weil das Garn aus dem Sortiment genommen wird.

Maschenprobe „Palma“ von Rico Design

Ich verstricke ja gern mal ein Knäuel Garn zur Probe einfach so zu … nennen wir es mal … einer Maschenprobe. Aus vielen, vielleicht sogar den meisten, Proben wird nie was „Richtiges“. Manchmal kaufe ich aber doch das Garn für ein Projekt und ganz oft hab ich dann die Daten der Maschenprobe nicht mehr greifbar. Wie groß, wie schwer, und am liebsten wird die Nadelstärke von mir vergessen. Aber wozu hat man einen Blog? Auch wenn es jetzt nicht SO interessant und weltbewegend ist, werde ich die Pröbchen zukünftig hier mit veröffentlichen. Einfach, damit ich im Notfall nachlesen kann.

Gestern ist so eine Strickprobe entstanden:

Aus 50 g wurde ein Läppchen von 20 x 36 cm. 16 Maschen x 20 Reihen glatt rechts ergeben bei mir 10 x 10 cm. Das Garn ist „Palma“ von Rico Design und hat eine ziemlich interessante Zusammensetzung: 30 % BW, 30 % Viskose, 20 % Soja, 10 % Leinen, 5 % Seide, 5 % Polyester. Leider nur Handwäsche (bäää, mag ich eigentlich nicht). Verstrickt wie angegeben mit 5er Nadeln. Mit 2,50 €/50 g nicht gerade billig, finde ich.

Die Struktur ist aber auch sehr interessant, da ist ein zartgraues Netz in dem grau-lila-manchmal blaue Fäden entlanglaufen. Die Konsistenz ist … naja … ich weiß nicht. Es fasst sich ziemlich rauh, kratzig und kühl an. Aber mir gefällt das Maschenbild sehr gut und auch die Farben. Mit 5er Nadel ist man natürlich ruck zuck fertig. Wäre ideal für eine Kurzweste, denke ich. Jetzt warte ich erst mal die Ergebnisse der 1. Wäsche ab und dann werde ich entscheiden, ob es für was „Richtiges“ taugt.

Babydecke fertig

Gestern habe ich schon die Babydecke fertig gestrickt. Die ersten cm waren zäh und ich glaubte nicht, dass ich durchhalten würde. Aber übers Wochenende dann ging es von ganz allein und rucki zucki war wieder ein Knäuel zu Ende. So hat es echt Spaß gemacht und es ist mal wieder so richtig Strickfieber ausgebrochen. Was für ein tolles Gefühl!!!

Einen Empfänger gibt es für die Decke (noch) nicht. Ich hab sie ja eigentlich nur begonnen, um bei meinem Chef die These zu schüren , ich sei schwanger. hihihi Soll ich sie in Dawanda verkaufen? Wieviel würdet ihr eigentlich dafür nehmen bzw. bezahlen? Ich hab mich noch nie ernsthaft damit auseinandergesetzt, was man für seine Handarbeit mit ruhigem Gewissen verlangen darf.

Mir gefällt sie ganz gut und sie fasst sich gut an. Da ich sie in der Pause fertiggestrickt habe und sie noch nicht den Weg zu mir nach Hause geschafft hat, gibts mal Fotos aus dem Büro (hoffentlich liest Chef nicht mit *zwinker).

türkisblaue Babydecke

Wolle: Linie 122 Club von ONline
( 50 % BW, 50 % Polyacryl)
Verbrauch: 250 g für Größe 65 x 80 cm
Strickzeit: 22. – 30.09.2008

Von dem Garn habe ich noch 200 Gramm in einem eher alt-rosa Ton zu Hause. Davon sollte eigentlich eine kleinere Ausgabe einer Babydecke werden. Mit Herzeln drin. Wenn ich nur wüsste, wo ich die Anleitung habe. Da war mal irgendwo in den Weiten des Internets ein Schal mit Lochmuster-Herzen. Ach menno, organisiert müsste man sein … *grins