Baby Fuchs

Stellt euch mal vor, was ich heute gesehen habe. Ich war mit Susi und Hundetrainerin unterwegs in den Feldern. Auf dem Weg nach Hause, als die ersten Siedlungshäuser kamen, war da in einem Garten ein kleiner Fuchs! Wir sind stehen geblieben und haben ihn beobachtet. Er stand da und tat das selbe. Susi (nicht an der Leine!!!) hat das gar nicht interessiert und lieber an einer üppigen Pfingstrose herumgeschnuppert.

Da stand der kleine Fuchs, vielleicht 5 Meter entfernt und tut nichts. Schaut einfach nur. Hatte GANZ traurige Augen und wirkte dort seeeeeehr verloren. Der Hausbesitzer tauchte im Hintergrund auf und grüßte. Da hab ich gemeint, er hätte aber ein ungewöhnliches Haustier. Wieso? er folgte meinem Blick und sah den Fuchs. Ach so. Ja, der schleicht schon seit einigen Tagen hier herum. Immer alleine, keine Mama in Sicht.

Das Füchslein ist dann langsam davon geschlenkert, wie eine Katze in ihrem heimischen Garten. Ohne Eile. Was für ein Schicksal das Tier wohl hat?

(Ein gemopstes Foto, man verzeih’ mir. Leider hatten wir kein Handy oder Digicam dabei. So ein Mist aber auch! Aber “unser” Fuchs war genau so niedlich.)

Huntetrainerin und ich waren von dieser Begegnung beide ziemlich aufgewühlt. Nur Susi hat es nicht die Bohne interessiert. Sie findet duftende Blumen scheinbar interessanter. Weichei-Hund? Ich war froh, dass es keine Hetzjagd gab. hihihi

Überhaupt, seit Susi mit gerade mal 8 Monaten ihre erste Regel gerade im Abklinen hat, ist sie wie ausgewechselt. Sie wird ruhiger und – was viel wichtiger ist – VIEL folgsamer. Wir gehen schon ohne Leine spazieren und sie hört gut. Andere Spaziergänger, andere Hunde … wir haben alles im Griff. Sie kommt nur an die Leine, wenn ich merke, dass manche Leute Angst haben. Die Trainingsstunden mit und ohne Trainerin zahlen sich aus und es hagelt jede Woche viel Lob, was Frauchen so gut tut wie dem Hundi auch. *grins

4 Kommentare

  1. BärbelH sagte,

    18. Juni 2008 um 23:44

    Hallo, Monika!
    Ich hab jetzt richtig Gänsehaut, man macht sich automatisch Gedanken, ob das Fuchsbaby vielleicht ganz alleine ist und man helfen sollte, stimmts? Man gut, daß eure Susi so ruhig war, vielleicht hat sie jetzt als “junge Frau” auch eine Sinn dafür, daß das eben ein hilfloses Junges ist, das man nicht ängstigen sollte. Ob das schon so ein Anflug von Mutterinstinkt ist? Bei meinem Hund hab ich da manchmal den Verdacht. LG Bärbel

  2. Sabine sagte,

    19. Juni 2008 um 7:47

    oh, was für ein Erlebnis, sowas bekommt man wirklich selten zu sehen. Bei uns hatte sich vor paar Jahren mal ein Rehkitz ohne Mama auf der Straße verirrt und hat fürchterlich “geweint” (klingt ja wie ein richtiges Baby), da war vielleicht ein Aufstand, alle Nachbarn rannten in Schlafanzügen draußen rum *grins* Irgendwann kam dann jemand und hat es mitgenommen, ich vermute mal, ein Jäger oder Förster.
    Weicheihund? Nöööö!!! FRAUENVERSTEHERHUND *grins*

    Liebe Grüße
    biene

  3. Christine sagte,

    21. Juni 2008 um 5:37

    Ich glaube dem Füchslein wird es nicht schlecht gehen, Wald und Wiese und Verwande sind sicher in der Nähe. Denk nur den Fuchs, der uns mitten in Berlin an der stark befahrenen Straße begrüßt hat. Der war sicher schlimmer dran.
    Mit Susi bin ich richtig froh. Auch wenn es einige Mühe macht, aber Erziehung lohnt immer.
    Dir ein schönes Wochenende!
    Gruß
    Christine

  4. tinka sagte,

    27. Oktober 2008 um 17:53

    ohh des arme kleine füchslein des hat mir richtig leit getahn als ich das gelesen habe.


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