UFO aufgetaucht

Ein weiteres UFO ist aus der Versenkung aufgetaucht. Letztes Jahr um Ostern habe ich damit begonnen: Eine maigrüne Jacke. Aber das Projekt stand unter keinem guten Stern. Erst hab ich um METER zu groß begonnen, noch mal von vorn. Ich wollte den unteren Teil im Ganzen stricken. Die Vorderteile und das Rückenteil ab Armausschnitt hab ich keine-Ahnung-wie-oft aufgetrennt und neu gestrickt. Irgendwie hat die Berechnerei hinten und vorne nicht gepasst. Schließlich landete es in der Ecke. Neulich hab ich es vorgeholt und wieder bis zu den Armausschnitten aufgetrennt. Heute schließlich hab ich mich entschlossen, daran weiterzustricken. Es ging ganz gut, Rücken- und Vorderteile sind fertig geworden. Ich hab mir die Weste schnell mal übergeworfen und meine Mutter gezwungen, mich zu fotografieren:

So, nun müssen nur noch Ärmels drann. Vorn wird eigentlich nach Anleitung nur über der Brust mit Knöpfen geschlossen, aber ob ich das auch so mache? Ich glaube, ich werde figurbedingt wohl über die ganze Länge Knöpfe annähen.

Mein erster Spüli

Gestern Nachmittag saßen wir ohne Jacke im Garten. Pullover und Weste hat gereicht! Wunderbares Gefühl, es „gieht wuhl is bargl nanner naus“, würde mein Vater sagen. Und die sonne genießend hab ich dabei meinen ersten Spüli gestrickt. Naja, eigentlich kein SPÜLI, sondern ein Seiflappen. Das Muster ging schnell zu stricken, ich liebe es als Bundmuster für Pullover. Gestrickt aus einem Rest Marmara von Wolle-Rödel.

Seiflappen, der erste

Weil man von dem Muster gar nichts sieht, hab ich mir gedacht, ich fotografiere es nochmal im Detail von meinem Sofakissen:

Ups. Susi war schneller im Bild, als ich den Auslöser drücken konnte. Sie liebt gestrickte Sachen!

Die Rückseite sieht so aus: