Eine süße Überraschung gibt es hier zu gewinnen.
Das klingt ja alles sehr, sehr verführerisch.
17. November 2009 um 12:05 (Uncategorized)
Eine süße Überraschung gibt es hier zu gewinnen.
Das klingt ja alles sehr, sehr verführerisch.
13. November 2009 um 10:49 (eingekauft)
Meine Lieben! Vielleicht könnt Ihr helfen????
Eine liebe Freundin meiner Kollegin hat Ende Oktober bei NORMA Mikrofaser-Garn im Angebot gekauft. Nun ist der Pullover fast fertig, aber sie braucht noch ca. 150 g. Rund in unserem Umkreis ist natürlich nirgends mehr das Garn zu finden. Vielleicht kann jemand von euch zufällig helfen?
Es ist „Milli Filli“ von Feria, Farbe 866 (weinrot), Partie 5E09. Zu kaufen gab es die als Pack zu 6 x 50 g für 5,99 €
Es wäre einfach super, wenn ich ihr das Garn irgendwie herbeizaubern könnte …
Die Auflösung 14.11.2009: Wir haben das Garn gefunden! Was bin ich glücklich! Danke für Euere Unterstützung! Ich habe die letzten beiden Pakete in der Farbe LILA (weinrot war falsch) ergattert. Eines bleibt bei mir. Mehr gab es leider nicht, hätte gern noch ein zweites für mich behalten. Nun suche ICH nach mehr davon. hihihi
Update 17.11.2009: Gestern habe ich erfahren, dass die Lila-Sucherin sich ärgert, nicht auch von dem Orange mitgenommen zu haben. Den selben Gedanken hatte ICH nach dem Lilakauf auch. *grins Also habe ich gestern Nachmittag gleich mal die letzten 5 Packungen gekauft. Für sie 2 und für mich 2 und eines zum Teilen. Heute hat mich meine Kollegin gefragt, ob ich nicht heute Nachmittag orange kaufen gehen könnte. Ich: NEIN! – Erstauntes Gesicht (bin ja sonst eher hilfsbereiter Natur hihihi). „Ich hab die Wolle nämlich schon im Kofferraum!“ hihihi GROSSE ERLEICHTERUNG!
Update am 18.11.2009: Eben habe ich eine Mail von der Herstellerfirma gekriegt Sie würden mir noch ein Päckchen Lila zuschicken. Zum Angebotspreis wie bei Norma plus 2 Euro Versand. Klar! GERNE! So komme ICH nun an ein zweites Paket. Damit habe ich 600 g, daraus sollte ich eines Tages irgendwas Schönes zaubern können.
Update am 19.11.2009: Heute habe ich vom besorgten 300-g-Lila-Paket 200 g zurückbekommen. Am Häkel-Pullover fehlten nur noch 100 g. Damit habe ich dann 800 g in Lila. Das reicht auf jeden Fall! Gestern habe ich in Bayern noch weiß bekommen (habe ich bei uns im Erzgebirge NIRGENDWO gesehen!), davon lagern nun auch noch mal 600 g in meinem Stash.
Fazit: Viel Aufregung, alles bekommen und sogar mehr als ich wollte. Es hat IRRE viel Spaß gemacht, die Wolle zu suchen. Hach, wäre es schön, mit sowas seine Brötchen zu verdienen…
10. November 2009 um 5:47 (Bücher)
Sagt mal, meine Lieben, habt ihr schon die heißbegehrten Strickkalender für 2010 ergattert? On-Line, Gedifra & Co?
Wie sind sie? Erzählt doch mal. Ich hab nämlich noch keinen einzigen. Ob ich was verpasse?
Nur der jährliche Pattern-a-day ist schon bestellt, aber noch nicht geliefert.
Update am Freitag: Der Pattern-a-day ist schon am nächsten Tag geliefert worden. Es ist der beste, den ich bisher gesehen habe! Die Papierqualität ist deutlich besser (dicker) und bei den Anleitungen sind nicht mehr so viele schräge Sachen dabei *grins. Wirklich schön!
Und heute in der Frühstückspause hat mir eine Kollegin den Kalender von On-Line gezeigt. Da sind auch gleich mehrere schöne Sachen drin, die ich glatt nachstricken könnte. Mal sehen, ob mir mein Schwesterlein in ihrem ansässigen On-Line-Wollgeschäft einen besorgen kann.
8. November 2009 um 20:12 (Bücher, Fertiges, Stricken, eingekauft)
Ein paar Babysocken habe ich diese Woche auch gestrickt:

Inzwischen hat in den Pausen mein 2. Sockenstrick-Lehrgang begonnen. Die Teilnehmerzahl hat sich auf 200 % erhöht. hihihi der 1. Kurs hatte eine Teilnehmerin, nun sind es schon 2. Irre Statistik, oder???
Ich bin jedenfalls sehr froh und stolz über das Interesse. Ulla aus dem 1. Kurs hat ja sofort angefangen, Socken im Akkord zu stricken. Sie strickt wohl schon das 8. Paar und damit hat sie in zwei Monaten mehr Socken gestrickt als ich im ganzen Jahr 2009! Sie verstrickt sogar schon ihre Reste zu wunderhübsche Socken. Ich bin seeeeehr stolz und ihre Begeisterung steckte auch zwei andere Kolleginnen an, die nun über ihre ersten Babysocken sitzen und schwitzen. *grins Und bei beiden hat sich sofort die Familie zu Wort gemeldet und Bedarf an Socken angekündigt. Das kennt irgendwie jeder, oder? *grins
hihihi … es gab schon Hinweise für unseren Chef, er könne dieses Jahr die leistungsbezogene Prämie ja in Sockenwolle und nicht in Euronen auszahlen. Es scheint, in unserer Abteilung ist Bedarf. Recht haben diese Stimmen, denn nur mein Chef ist Nichtstricker. Es gibt noch eine Kollegin, die noch keine Socken strickt, aber genau so lange wie ich in den Pausen mit den Stricknadeln klappert. Vielleicht strickt sie eines nahen Tages auch mal Socken, die Theorie hat sie schon drauf, sie hört sich meine Instruktionen schließlich jede Pause an. hihihi
Und da wir gerade bei Sockenwolle sind. Diese zwei Errungenschaften sind diese Woche in meinen Besitz gewandert:

Regia X-Mas. Da ist in den Unifarben ein Gold- bzw. Silberfaden drin. Sehr edel, sehr schön, sehr weihnachtlich. Mit dazu habe ich mir dieses Buch gegönnt:

Ich finde es wunderschön. Zwar gibt es keine bahnbrechenden Neuerungen, aber es ist sehr schön aufgemacht. Mir gefällt vor allem die Abteilung mit den Klassikern. Da sind Modelle von früher abgebildet und diese wurden neu nachgestrickt. Schöner Vergleich. Und vor allem die Nicht-Socken-Modelle finde ich hübsch.
8. November 2009 um 19:46 (Fertiges, Stricken)
Ein bisschen mindless knitting gab es in den letzten Tagen bei mir. Für meine Aussteuerkiste brauchte ich dringend 3 Spülis, fand ich. So habe ich ein paar BW-Reste verstrickt:

Ich kann es gar nicht erwarten, sie zu benutzen! Lange wird es nicht mehr dauern!!!
Eine weitere Dreierreihe habe ich gestrickt: Einfache Mützen. Aus der lila Wolle hatte ich mir letztes Jahr eine Mütze gestrickt, die mir gar nicht gepasst hat. Susi-Hund hat dann auch noch obenrein ein Loch gefressen. Die Wolle ist aber schön dick und warm, also hab ich die Mütze aufgetrennt und eine neue gestrickt. Und weil das so schön schnell ging, hab ich alle dicken Wollreste zu zwei weiteren Mützen verstrickt. Sie sind ideal, um die Ohren warm zu halten, wenn ich in der kalten Jahreszeit Susi draußen bespaßen muss. *grins

Die Reste von schwarz, hellblau und türkis kommen von Walters Jacke, die in den letzten Tagen auch fertig geworden ist:

Walters Strickjacke
Wolle: div. Reste von DDR-Wolle
Verbrauch: ca. 600 g
Eigentlich sollte Walter sie heute zum Ausflug ins Freilandmuseum nur mitnehmen, um Fotos zu machen. Aber ganz kühn hat er keine andere Jacke mitgenommen. Sie hielt ihn warm.
Dank gebührt Frau Mutter, die den Reißverschluss eingenäht hat. Die Jacke ist aus guter alter DDR-Jackenwolle bzw. aus doppelt verstricktem Polygarn, auch noch DDR-Ware und superweich. Obwohl ich die Jacke ziemlich oft geribbelt habe und sie fast aufgegeben hätte, bin ich nun ganz froh, dass sie fertig ist. Mit dem Ergebnis bin ich auch zufrieden. Für meinen Geschmack hätte sie enger sein können, aber Walter wollte sie so, wie sie ist. Eigentlich als Sofa-Jacke, also nicht für die Öffentlichkeit gedacht, kann sie sich auch auf der Straße sehen lassen, wie ich heute festgestellt habe. Schön!
25. Oktober 2009 um 15:54 (Fertiges, Stricken)
Mindless knitting ist in diesen Tagen genau mein Ding. In meinem Privatleben gibts nämlich bald eine gewaltige Änderung und die hält meine Gedanken und auch meine Zeit so sehr beansprucht, dass ich nur wenig stricke und echt nicht mehr zustande bringe als musterlose Dinge. Mehr zu den Veränderungen gibt es bald, wenn alles in Sack und Tüten ist.
Aber auch in solchen nicht so strickreichen Zeiten wird etwas fertig:

Sockenpaar 08/2009
Wolle: Sockenwolle aus dem Supermarkt (75 % Schurwolle, 25 % Poly)
Verbrauch: 66 g für Größe 42
Das blaue Paar war schon lange angefangen und zum Ufo mutiert. Es ist – völlig untypisch für mich – mit 2er Nadeln gestrickt. Der ersteSocken dauerte gefühlte EWIGKEITEN. Aber nun, mit einem Kopf voller schöner Zukunftspläne ließ sich das Stricken durchaus aushalten und durch ein paar lange Wartezeiten bei Ärzten wurde der 2. auch relativ schnell fertig. Angefangen hatte ich ihn mit 2,5er Nadeln, aber der Socken musterte total anders, also habe ich mehrfach angefangen, 2,57er, 3er, 2,25er und dann am Ende die richtigen 2er Nadeln versucht. Ich hab mich gefreut, den zweiten wie den ersten hinzukriegen. Ich frage mich, wie das die Single-Produzenten machen. Obwohl ich eigentlich immer das selbe „Rezept“ nehme, hab ich es mir nicht gemerkt. Wie macht man dass, wenn man viele Singles anfängt und sie erst vieeeel später verpaart? Da würde ich wohl kein gleiches Paar hinkriegen. *grins

Sockenpaar 09/2009
Wolle: Sockenwolle aus dem Supermarkt (75 % Schurwolle, 25 % Poly)
Verbrauch: 69 g für Größe 40
Strickzeit: 15.06.-06.10.2009
Paar Nummer 9 habe ich gleich hinterhergeschoben. Letzte Woche habe ich bei Diska Sockenwolle für 1 Euro ergattert. Eigentlich habe ich solche Sockenwolle eher dünner als teure in Erinnerung. Aber das trifft hier nicht zu. Sie hält den Vergleich mit Regia LOCKER stand! Das Stricken ging relativ zügig von der Hand.
Schon in der ersten Oktober-Woche gestrickt, habe ich diese Babyjacke endlich zusammengenäht. Wenn mir nun noch einfällt, wohin ich die Knöpfe versteckt habe, könnte ich sie auch ganz fertig machen:

Babyjacke ala Klaralund
Wolle: Sockenwolle Wellness II – Color von Online, Fb. 1202 (75 % Schurwolle, 25% Poly)
mit Aloe, Jojoba-Öl und Vitamin E
Verbrauch: ca. 120 g für Größe 68
Mit der 6fach Sockenwolle hatte ich ursprünglich Socken angeschlagen, aber irgendwie hat mir das Maschenbild nicht gefallen. Mit 2,5er Nadeln war es mir zu dicht, mit 3er Nadeln für Socken zu labberig. Außerdem war mir die Ausstattung irgendwie zu viel für normale Socken. hihihi. Mit Vitamin E!!! Das soll der vorzeitigen Hautalterung entgegenwirken! Na, das ist doch ideal für Babysachen, oder??? Die Idee zu dieser Jacke hab ich mir aus einer alten Vorlage aus dem Junghans-Wollclub genommen. Meine langjährige Sammlung soll ja schließlich nicht umsonst sein.
Am Freitag beim Einkaufen gaaaanz unerwartet entdeckte ich günstiges Pompon-Garn in zarten rosa-grün-weiß-Tönen. Das ist mir ins Auge gestochen und so dachte ich mir, das muss mit nach Hause. Eine Kollegin hätte gern einen neuen Poncho fürs Töchterchenkind, welches aus ihrem Lieblingsteil herausgewachsen ist. Ich habe keine Ahnung, ob ihr der Poncho gefällt, aber ich wollte es versuchen. Fransen müssen unbedingt sein, also hat er welche. Er ist aus zwei Schals zusammengenäht und kann längs und quer getragen werden.

Kinder-Poncho
Wolle: Pompon-Garn (100 % Polyester)
Verbrauch: 300 g
Strickzeit: 23./24.10.2009

Kinder-Schal
Wolle: Pompon-Garn von Thomas Phillips (100 % Polyester)
Verbrauch: 50 g
Strickzeit: 24.10.2009
Letztes Jahr habe ich mir aus solchem Lila Pompon-Garn eine lange Weste angefangen. Aber es ist nicht zu erwarten, dass sie besonders figurfreundlich werden wird. Dazu bin ich nicht großgewachsen genug. Deshalb ruht sie auch schon seit Monaten. Aber was sollte ich sonst wohl aus dem Garn machen? 10 Schals in einer Farbe???? Ich habe ja schon viele Schals davon, in jeder Größe und in vielen Farben.
Während ich den Poncho gestrickt habe, dachte ich mir so, dass so eine Decke (so gesehen und befühlt auf der Hobbymesse in Leipzig) doch auch sehr kuschelig wäre. So wird das wohl die Bestimmung des Garns werden: eine Kniedecke fürs Sofa. Aber vorerst noch nicht. Angefangen habe ich heute ein paar weitere Stino-Socken in Herrenfarben. Ebenfalls Diska-Garn. Ich habe davon alle verfügbaren Farben mitgenommen, da muss ich wohl ein bisschen abarbeiten, damit der Stash nicht zu groß wird. *grins Walters Pullover braucht immer noch Ärmel und seine Jacke liegt auch noch ärmellos umher. Und dann steigt bald mein Eigenbedarf an Spülis stark an … Ich hab also noch genügend zu tun…
15. Oktober 2009 um 12:13 (Erlebtes)
… gibt es bei MosaikundStrick. Schaut doch einfach mal vorbei und gratuliert zum 1. Bloggeburtstag, so wie ich es getan habe.
10. Oktober 2009 um 8:50 (Uncategorized)
… werden, möchte dieses Tierchen:

Dieses Projekt fällt bei mir unter den Punkt „experimentelles Stricken“. Die Anleitung ist eine alte aus dem Junghans-Club. Irgendwie war ich neulich der Meinung, ich MÜSSE unbedingt mal sowas probieren. Nun … das Stricken ist kein Problem. Aber mit der Fertigstellung … oh weh! Wenn ich mich genau an die Anleitung halte, wird es ein Schwein. ICH WILL KEIN SCHWEIN!
Auf der Hobbymesse war ich auf der Suche nach passenden Augen. Gar nicht so einfach, weil ausgerechnet dieses Jahr keine Aussteller für Zulieferteile dabei waren. es gab genügend Stände zum Puppen-und Teddybären-Basteln. Aber alle mit Fertigpackungen, wie es scheint. Aber ich wurde fündig, als ich schon fast aufgegeben habe. Eine wirklich sehr, sehr nette und geduldige Teddybären-Liebhaberin hat mir passende Augen herausgesucht (ich hatte Teddy vorsichtshalber zum Anprobieren dabei *grins). Sie hat großzügig über mein stümperhaftes Bärchen hinweggesehen, das mitleidige Lächeln hab ich wiederum großzügig übersehen. Ich habe sie schnell getröstet, dass es wohl ein einmaliger Versuch meinerseits bleibt. Wir haben uns geeinigt, dass statt Schwein eine Katze draus werden könnte. Die Ohrenform gibt das gut her. KATZE IST AKZEPTABEL! Sie hat mir dann noch Tipps gegeben, wie ich das Gesicht skulpturiere. Ja! Ich hab sogar ein Fremdwort gelernt! hihihi Ich solle probieren, probieren und nicht den Mut verlieren, bis ein würdiges Ergebnis herauskommt.
Nun ja … Geduld ist wahrlich nicht meine Stärke. Irgendwie wird es nichts. Und im Moment frage ich mich, wieviel Gesicht das Bärchen eigentlich braucht. Hier hab ich die Augen einfach mal aufgelegt, ohne vorher Augenhöhlen zu machen und ein Schnäuzchen zu formen, bla bla bla Ich mag es auch so. Ich mag Bärchen auch ganz ohne Augen.

Und weil ich so viel Garn (Softy von Regia) übrig hatte, habe ich auch schon einen zweiten Bären gestrickt. Was sollte ich sonst mit dem restlichen – zugegeben seeeeehr kuschelig weichen – Garn in dieser Farbe? Diese Entscheidung traf ich noch bevor ich den ersten Bären zusammengenäht habe und das Desaster mit der Fertigstellung geahnt habe. Zu dem Zeitpunkt dachte ich mir: Strick erst mal, fertig kriegst du die Dingerchen irgendwie… Also steht mir der ganze Gesichts-Zirkus auch noch ein zweites Mal bevor. *GRUSEL
10. Oktober 2009 um 8:35 (Stricken)
So Einiges ist angefangen. Für Walter hatte ich schon letzten Monat eine Jacke aus Resten von Jackenwolle und doppelt genommenen Polytierchen begonnen. So weit habe ich gestrickt, der 1. Ärmel war schon fast fertig:

Dann entschied ich mich für eine Anprobe. Vernichtend, sag ich nur! VIEL ZU KLEIN!!! Tja … was soll ich damit? Ich überlegte, ob ich sie zu Ende stricken sollte und einen Träger finden. ABER mir gefällt die Hauptfarbe so sehr, davon soll Walter unbedingt eine Jacke haben. Also dann: Auftrennen und noch mal von vorn! Dieses Mal als Raglan von oben. Natürlich war ein Start ohne Strickerias Raglan-Rechner. Eine wahrhaft grandiose Erfindung! Jetzt bin ich so weit:
Obwohl mit 7er Nadeln schnell 1 cm gestrickt ist, komme ich nicht wirklich schnell voran. Bei den dicken Nadeln tun mir schnell die Hände weh. Aber es wird. Bald ist sie fertig und passt hoffentlich besser. Größer als Versuch 1 wird sie auf jeden Fall. Irgendwie fürchte ich mich vor einer erneuten Anprobe…
Die Fotos von den letzten Socken und dieser Jacke entstanden übrigens im Garten. Ich habe die Sonnenstrahlen genutzt und ein Stündchen im Garten gestrickt. Wer hätte gedacht, dass das im Oktober noch geht? MUSS man ausnutzen, oder?
9. Oktober 2009 um 19:26 (Fertiges, Stricken)
Endlich fertig! Am 15. Juni begonnen, nachdem ich Paar Nr. 6 innerhalb von 3 Tagen gestrickt hatte. Aber ich habe nur selten daran gestrickt. Aber Kleinvieh macht auch Mist und so wurden sie endlich fertig und konnten in die Geschenke-Kiste wandern:

Sockenpaar 07/2009
Wolle: ??? ich hab die Banderole verbummelt (75 % Schurwolle, 25 % Poly)
Verbrauch: 66 g für Größe 42
Strickzeit: 15.06.-06.10.2009
9. Oktober 2009 um 19:21 (Erlebtes)
Es ist fast Pflicht, jährlich da aufzukreuzen! Die Leipziger Modell-Hobby-Spiel. Klar, war ich auch dieses Jahr dort. Nicht nur ich, sondern mit mir Walter, Christine und ihr Peter und ganz neu, meine 2. Schwester Andrea mit Freund (sein 1. Besuch dort).
Um es gleich vorwegzunehmen: Es gibt mal wieder keine Fotos, ich lasse in letzter Zeitwohl nach. Ich war zu sehr mit Schauen und Staunen beschäftigt.
Wir waren das erste Mal an einem Sonntag dort, sonst haben wir uns immer den Superstress angetan, der Samstags bzw. am 3. Oktober immer ist. Es hat sich echt gelohnt! So extrem viele Leute waren nämlich nicht da. Die Messe war gut besucht, aber es war ruhig genug, um alles in Ruhe anzuschauen. Es bestand die reelle Chance, einen Workshop zu belegen (was ich mal wieder aus Zeitgründen nicht getan habe). Und … mein Messehighlight: Es war mal Zeit, ein paar Worte mit Christiane und anderen Stricklieseln Strickcafé und Christiane Wolldrache zu reden. Mit Christiane hab ich mich sogar besonders lang unterhalten können. War das schön!!!! Auch am Stand der Wolllust wurde ich gut betreut.
Beim Wolldrachen und der Wolllust hab ich dann meine Tüten gefüllt:

Einen Zauberball Brombeere und einen Cranberries. 3 x Sockenwolle in Mädchen-Farben, das cremefarbene Garn hat einen Goldfaden und glitzert, das Rot leuchtet super und das Rosa ist puschelig und wuschelig. Das war mein Einkauf bei Wolllust. Beim Wolldrachen durften 3 Stränge Alpaka mit, einer in lila-rosa und 2 in lila-hellblau. Was daraus werden könnte, weiß ich noch nicht. Das Garn war sooooo weich, dass es einfach mit musste. Und nicht zu vergessen ein „Testknäuel“ der neuen Trekking-Färbungen. *zwinker zwinker zu Christiane
Es war super schön mit und bei dir!!!
Tja … ansonsten habe ich nur 2 Paar Teddy-Glasaugen gekauft, ein paar Glitzersteine, um eine Hose aufzuhübschen, Super-Textilkleber (darüber werde ich berichten, wenn ich ihn verwende). Ach ja, 2 x Sockenwolle zu je 1,50 € durfte noch mit. Daraus soll ein einfacher 2li-2re-Schal werden. Ein Weihnachtsgeschenk hab ich auch schon erstanden. PST. Hier liest ER/SIE mit…
Der Einkauf war also überschaubar. Ich habe den vielen Perlen-Versuchungen widerstanden. Zwar macht das Ketten-Basteln Spaß, aber ich trage sie so gut wie nie. Ich blieb vernünftig…
Was mir nicht so gut gefallen hat … Für meinen Geschmack waren ein paar Stände zuviel mit Kartenbasteln. Die Hälfte davon hätte auch gereicht. Wolle hätte es dafür mehr geben können. Blumenzwiebeln möchte ich auf der Messe auch nicht kaufen, das fand ich schon jedes Jahr blöd. Und diese Salat-Öl-Kerzen finde ich bäää. Davon gibts auch immer gleich mehrere Stände. Der Stand des Strickcafés und Freunde war für mich wie eine Oase, ein magischer Anziehungsort. Super Stand! Die Peruanische Wolle war seeeehr verführerisch. Aber nach meinem Großeinkauf letzten Monat muss ich den Rest des Jahres seeeehr zurückhaltend sein… Schade für die Wolle, die ich nicht kaufen kann. Die gekaufte Wolle mag ich aber auch nicht missen…
Fazit: Es war wieder eine schöne Messe. Der reduzierte Besucheransturm am Sonntag war extrem angenehm! Unserem neuen Schwager hat es auf der Messe auch gut gefallen, er hat in den Modellbau-Hallen gut eingekauft. Ich hab da keinen Fuß reingesetzt. Mir reicht die Zeit ja nicht mal für die eine Halle. *grins
9. Oktober 2009 um 18:14 (Erlebtes)
Letztes Wochenende waren in Schneeberg, OT Neustädtel die ersten Neustädtler Klöppeltage. Im Ratskeller fand diese kleine, sehr schöne Veranstaltung statt. Und da wir für den Samstag noch nichts vorhatten, unternahmen wir einen kleinen Ausflug.
Frau Poppe und Frau Wächtler organisierten die Klöppeltage. Sie haben einen Wäscheladen in der Nachbarschaft des Ratskellers. Der Laden war mir und Christine vor 2 Jahren aufgefallen, als der Deutsche Klöppelkongress in Schneeberg tagte. Abseits vom Stadtzentrum war in diesem eine Klöppelausstellung, die sich echt sehen lassen konnte. In den 2 Schaufenstern waren mehr Exponate zu sehen, als das Jahr danach in allen innerstädtischen Läden von Neustadt. Letztes Jahr zu Weihnachten war im Schaufenster ein riesiger geklöppelter Schwibbogen zu sehen. Und bei jedem Besuch gab es nette Gespräche. So hab ich das ja gern.
Nun jedenfalls, wagten sich die Frauen an eine Klöppelveranstaltung. 2 Räume gab es im Ratskeller. In einem waren drei Händler mit einer guten Bandbreite an Klöppelsachen. Ute Ehrt aus Hohenstein-Ernstthal (Klöppelshop Kreativ) war da, die berühmte Steffi Schmat (entwirft Klöppelbriefe, gibt Klöppelkurse, auch Klöppelurlaub und ist die zurzeit amtierende 4. Annaberger Klöppelkönigin) und Annelie Köhler aus Geyer mit ihrem Klöppelshop. Und einige weitere namhafte Klöpplerinnen waren anwesend. Christine hätte sich hier seeehr wohl gefühlt! Es wurde an allen Ecken und Enden gefachsimpelt. Schon in diesem Raum gab es neben Exponaten auch Schauklöpplerinnen zu sehen. Der Nachbarraum überraschte mit einer hübschen Ausstellung, die ich sehr geschmackvoll arrangiert fand. Da war für jeden Geschmack ewas dabei, kirchliche Motive, Heimatmotive, Schmuck, Deckchen und Deko jeder Art. Die Auswahl war groß und es wirkte nichts überladen. Wirklich sehr gut ausgewählt und dekoriert. Und ein paar mehr Schauklöpplerinnen gab es auch hier.
Am meisten angetan war ich von einer Braut mit einem aprikotfarbenen Kleid. Der Handstrauß hatte geklöppelten Schmuck anstatt Schleierkraut und Bänder, farblich passend zum Kleid und mit vielen Formschlägen. Die Puppe trug eine geklöppelte Kette (sah sehr edel aus, schöner als eine schnöde Perlenkette!) und im Haar ein kleines geklöppeltes Gesteck.
Leider haben wir keine Fotos gemacht. Ich hätte euch gern welche gezeigt. So kann ich sie nur in meinem Herzen tragen und ihr müsst mir einfach glauben, dass es eine lohnenswerte Ausstellung war. Mir hat auch die Athmosphäre dort gut gefallen, alle waren so richtig gut gelaunt und freundlich. Nun wünsche ich mir nur, dass es davon eine Fortsetzung gibt, dass die Neustädtler Klöppeltage zur festen Tradition werden. Ich denke jedenfalls darüber nach, den Organisatoren einen Brief zu schreiben. Ein bisschen positives Feedback von Besuchern und nicht nur den Mitwirkenden kann ja nicht schaden, was meint ihr?
6. Oktober 2009 um 21:07 (Erlebtes)
Neulich wurde der Jackpot von ca. 37 Mio. geknackt. Das Pausengespräch dazu. …“Und wieder niemand aus Sachsen gewonnen. Dieses Mal einer aus Bayern. Eine Person. Wohl ein Mann.“
Ich (strickend) merke auf: „Oh… Mein Walter spielt in Bayern… Er hat in den letzten Wochen immer einen Dreier erspielt, wir haben sogar mal 15 Cent Gewinn gemacht!..:“
Meine Kollegen: Na, was würdest du denn dann mit dem vielen Geld machen?
Andere Kollegin fällt sofort ins Wort: Na, das wissen wir doch: Wolle kaufen! Was sonst.
Ich: Nicht nur Wolle kaufen, ich hätte dann natürlich meinen eigenen Laden.
Kollegin: Hahaha, als ob DU auch nur ein einziges Päckchen Wolle hergeben würdest!
andere Kollegin: Sie ist ja dann Millionär und nicht auf Umsatz angewiesen.
andere Kollegin: Da steht bestimmt an jedem Regal ein Schild: „unverkäuflich“
noch andere Kollegin: und ein Schild: „Bitte nicht berühren!“
Was hab ich bloß für einen Ruf??? Bei mir dürfte jeder die Wolle anfassen, nachdem die Hände unter meiner Aufsicht gewaschen und desinfiziert wurden. Aber hergeben … na das ist eine andere Geschichte… hihihi Dafür würde ich gern eine Bibliothek mit all meinen Heften und Büchern haben. Da wäre anfassen und blättern definitiv erlaubt. Ich bin nämlich gar nicht so!
6. Oktober 2009 um 20:11 (Erlebtes)
Christine war letztes Jahr schon dort. Ich noch nicht. Und da ich mir gern ein eigenes Bild zu ihren Geschichten machen möchte, wollte ich gern mal hin. Zufällig fuhren wir an diesem Wochenende gen Norden Richtung Ostsee in den Urlaub und machten auf dem Weg dahin Station bei Schwesterchen. Und so konnten wir sie rein zufällig begleiten…
Schon im Zug haben wir 2 Mädels fleißig gestrickt:

Christine trägt ihren jüngsten Pulli, den sie natürlich noch nicht in ihrem Blog vorgezeigt hat. Das hat ja auch Zeit … *GRUMMEL
Man sieht es nicht gut, aber ich trage den Pulli von Frau Kluge, der inzwischen noch ein kleines Bündchen am Halsausschnitt bekommen hat.
***
Die Handarbeitsbörse… Es ist eine wirklich seeehr schöne Messe. Ich war vor allem extrem positiv überrascht, wie viele Klöppelsachen ausgestellt waren. Das habe ich mir so weit im Norden nicht träumen lassen.


Die Bandbreite der vertretenen Handarbeiten war auch beeindruckend. Bei den vielen Hardanger-Kunststücken geriet ich ins Schwärmen:


Sogar ein Flechter war da, der kunstvolle Stuhlflächen geflochten hat. Man konnte ihm zusehen und er hat offensichtlich gern die Fragen der Zuschauer beantwortet.

Eine umfangreiche Modenschau gab es auch zu sehen. Im Verhältnis zu den Scharfensteiner Handarbeitstagen war diese Modenschau weitaus professioneller.
Musik perfekt.
Moderation: perfekt.
Models: perfekt.
Präsentation: perfekt.
= Alles pefekt!?!?!?
Aber ach … ich fand es ehrlich gesagt, ziemlich langweilig. Es wurden Designer-Dinge gezeigt. Mich hätten eher die gewerkelten Objekte der Stände „in Aktion“ interessiert. Eben wie in Scharfenstein. Himmel, bin ich ein verwöhntes, schwer zufrieden zu stellendes Gör. hihihi
Gekauft habe ich nichts. Blöd, wenn man sein Urlaubsgeld schon am ersten Tag ausgibt. Ich war sehr diszipliniert. Geholfen hat mir, dass es nicht wirklich Schnäppchen gab. Wer sich im Internet auskennt, weiß, dass es die Sonderangebote dort noch günstiger gibt. Ich habe gesehen, wie viele Besucher die Preise nicht kennen …
Interessiert hätte mich wieder Wolle von Wolle-online, aber da habe ich ja noch zu liegen. Der Stand war seeeehr verführerisch!

Doch ich blieb standhaft. Eigentlich wollte ich während des Urlaubs einen Pullover für mich aus meinem letzten Einkauf bei Wolle-online beginnen, aber es wird wohl noch dauern… *grins Das Garn ist noch nicht ganz reif…
Ausgestellt waren wunderschöne Quilts. Ich bewundere sie ja sehr, werde mich aber wohl nie selber rantrauen. Also gilt für mich bei solchen Gelegenheiten: Den Anblick staunend genießen!

Der in meinen Augen schönste hatte Postkarten eingearbeitet. Was für eine schöne Idee:

Weiterhin waren … (hm … wie formulier ich etwas, wofür ich keine Worte habe … mal in meinem Wortschatz kramen)… Kunstobjekte zu sehen aus Naturmaterialien und Garn.

Behäkelte Naturobjekte, könnte ich es auch benennen. Auf den ersten Blick war mein Gedanke: wie merkwürdig. Kunst eben.

Aber dann, beim genaueren Hinsehen, fand ich es schön. Saubere Handarbeit, schöne Farben.

Was ich damit machen würde, weiß ich trotzdem nicht *grins. Ich bewundere auf jeden Fall die Fantasie, die man für diese Art der Kunst braucht. Mit solch einem Objekt könnte ich (vorausgesetzt ich habe genügend Platz) eher was anfangen als mit abstrakt gemalten Bildern… Ich bin ein bekennender Kunstbanause. *grins
Es gibt noch viel mehr zu berichten. Es gab einen Stand mit Taschenbastel-Zubehör und vielen ausgestellten selbstgemachten Taschen aller Art. An einem Stand wurden maschinegestrickte (und was für schicke!) Kleider verkauft. Filzen, Sticken, Weben, Häkeln, Spinnen … Es gab sooo vieles zu sehen. Ach … fast vergessen! Das außergewöhnlichste Highlight in meinen Augen war schon vor der Halle zu sehen:

Ja, auch das Straßenbild kann man mit Gestricktem aufhübschen. Geländer aller Art incl. gestrickter Kettenglieder,

und auch jeder Größe, sogar in Überlängen … hihihi :

Verkehrsschild-“Stämme“ und andere Säulen aller Art,

sogar Bäume kann man optisch aufwerten

bzw. mit allerlei Woll-Getier beleben:
Und wer sich schon immer ärgerte, dass in seinem kleinen Garten kein Platz für Obstbäume ist, dem sei diese Idee angetragen. So wird z.B. ein Fliederbusch, oder wie hier eine Linde doch gleich viel leckerer.

Auch gut ist die Idee für diejenigen, die gern das ganze Jahr ihr Lieblingsobst ernten wollen. *grins:

Ich fand das einfach total cool, auf diese Weise im Umfeld auf die Börse aufmerksam zu machen. So werden sogar Aschenbecher und Mülleimer schick.



Was mir zu diesem Thema grad einfällt: „Liebling, wenn du nicht bald endlich den Gartenzaun streichst, dann hole ich die Stricknadeln raus!…“
Fazit meines Besuches: Eine schöne Handarbeitsmesse, deren Besuch ich jedem empfehlen würde, der in der Nähe wohnt. Echt sehenswert! Für mich lohnt die lange Anreise extra dafür leider nicht. Aber wenn ich mal wieder REIN ZUFÄLLIG bei Christine bin … na, dann … ihr wisst schon…
6. Oktober 2009 um 19:58 (Erlebtes)
Der Urlaub ging viel zu schnell vorbei. Der 2. Arbeitstag liegt auch schon wieder hinter mir. Es gibt viel zu berichten, schließlich gab es gleich 3 Handarbeitsereignisse, die ich besucht habe.

An der Ostsee war es durchwachsen. Die Ferienunterkunft war sehr, sehr schön. Gemütlich, sehr sauber. Einfach so richtig zum Wohlfühlen. Leider war das Wetter sehr windig und ich hatte jeden Tag Kopfschmerzen davon. Das beeinträchtigt das Erleben doch ganz schön. Zwar hatte das Wasser mit 18 Grad noch Badetemperatur, aber bei dem Wind habe ich auf das Vergnügen verzichtet. Der Sommer 2010 2009 ging also ohne Freiluftbaden für mich über die Bühne…
Aber die Luft und die Gegend habe ich trotzdem sehr genossen. Ich liebe solche Anblicke, die sicher viele von euch langweilig finden (vor allem die, die so was jeden Tag sehen können):

Da es mir gesundheitlich nicht so wahnsinnig gut ging, habe ich auch kaum gestrickt. Ein bisschen was ist zwar geworden, aber es braucht überall noch etwas Aufwand zur Vollendung. Eine Babyjacke, einen Teddybären bzw. zwei, eine Männerjacke … vieles ist angefangen, mal sehen, wann ich mich zur Fertigstellung überwinden kann…
Die Handarbeitsmessen waren dagegen einfach nur super! Davon werde ich in meinen nächsten Einträgen ausführlich berichten.